Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
1. TERRITORIEN DES ALTEN REICHES BIS 1802/03 EINSCHLIESSLICH KIRCHEN, STIFTER, KLÖSTER, STÄDTE U. Ä.
1.4. PREUSSISCHES WESTFALEN
1.4.1. Grafschaft Mark mit Soest und Lippstadt
1.4.1.1. Verwaltungs- und Justizbehörden, Landstände
Grafschaft Mark - Urkunden
D 001u, Grafschaft Mark - Urkunden - Märkische Betreffe in den klevischen Registern

Verzeichnungseinheiten:  1-100 101-134 


1301 Februar 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Reinald von Geldern entlässt Heinrich gen. Dücker ("Duenker") aus seiner Ministerialität.
1300 "in die beati Mathye apostoli" (Regest)






1308 Januar 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Gerhard von Jülich, Graf Wilhelm von Berg, Herr Gottfried von Heinsberg und Herr Johann von Cuyk sprechen ein Schiedsurteil im Streit Graf Otto von Kleve ./. Graf Everhard von der Mark und dessen Sohn Engelbert, Herr von Arenberg. Dabei werden im einzelnen folgende Punkte geklärt: Bau einer Burg und Einsetzung eines Gerichts in Holten durch Graf Everhard; Einsetzung eines Holzgerichts in der Walsumer Mark; Tausch eines Hofes zu Laar gegen einen Hof zu "Hoirlshem" durch Frau [Mechthild] von Holten; Rechte an einem Hof "Budinhove" bei Kamen; Lehensrechte des Albrecht "vanme Putze" an einem Hof zu Unna; Entschädigung für die von Mark verursachte Zerstörung Dorstens sowie für märkische Fouragierungen; Brandstiftungen des Rosier von der Dorneburg und des Bovo von Strünkede.
1308 "des Dynsdagis vur Daghe unser Vrouwen Sente Marien Lichtmissen, zu Kolne in deme Reventere der Predegere" (Regest)


Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Köln




1309 Februar 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Ludwig von Arnsberg wechselt mit dem Grafen [Otto] von Kleve die Ministerialin Blideke, Schwester des Gerhard von Witten gen. "Virdach", und deren Sohn Gerhard gegen die Ministerialin Druda, Tochter des Siegbert "de Lethen", und deren Sohn.
1308 "dominica qua cantatur Esto michi" (Regest)






1312 Dezember 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Engelbert von der Mark wechselt mit dem Grafen Dietrich von Kleve die Ministerialin Irmgard, Tochter des Ritters Hugo "de Gartdape", gegen die Ministerialin Margarethe, Ehefrau des Ritters Dietrich "de Vresendorpe".
1312 "dominica post festum Andree apostoli" (Regest)






1317 Mai 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

König Ludwig ernennt den Grafen Dietrich von Kleve zum Reichsvogt für Westfalen ("tibi [...] in imperio advocatiam totius Westvalie inter Renum et Wesaram committimus").
"in Franchenfurt XIIIo kal. Junii" 1317 (Regest)


Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Frankfurt/Main




1320 September 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Hermann und Bernd von Strünkede erklären, vom Grafen Dietrich von Kleve für 800 Mark Haus und Herrschaft Strünkede und ein Burglehn von 20 Mark aus der Herrschaft Strünkede erhalten zu haben.
Bürgen: Dietrich von der "Leten"; Dietrich von der "Vorste"; Gerlach von Witten; Gerlach von "Luttelenuweren"; Heinrich von "Luttelenuweren"; Wennemar von dem "Gryntberge"; Heinrich von "Wyttenhaven"; Heinrich von Wickede; Heinrich Dücker, Arnolt von "Dongelen"; Simon von der Horst; Ritter. Heinrich "oppen Berghe"; Heinrich "Onverscagede"; Rutger von "Dongelen"; Heinrich von "Dongelen"; Gerhard von der "Leten"; Hermann von Wickede; Conrad von "Regte"; Arnold von Altena; Tilmann "Bergibinc"; Wennemar von "Dortmonde"; Wennemar von dem "Grintberge"; Gerhard "van't Hinnenbeke"; Johann von [der] "Dorenborgh"; Gerhard von Witten; Heinrich von "Braghtbeke"; Ludolf von den "Balken Balken [!]"
Mitsgl.: "Henrik van Berke, Hereken end Henric van Zanten, Scepen de Wesele"
1320 "des Godendaghes na des Heiligen Cruces Daghe" (Regest)






1333 September 13
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Dietrich von Limburg und seine Ehefrau Elisabeth verzichten auf alle gegen den Grafen Dietrich von Kleve erhobenen Forderungen wegen der Herrschaft und Burg Strünkede und wegen des Hofes Castrop.
1333 "des Manendaghes na onser VrouwenDaghe, die men heyt Nativitas" (Regest)






1335 Dezember 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von der Mark trägt dem Grafen Dietrich von Kleve Burg und Stadt Holten zu Lehen auf.
Mitsgl.: "onse Manne Heren Dyderics van der Liet ende Heren Henrics van Wycte, Ryddere, ende Henrics van Hardenborch, Knape"
1335 "des Goedesdahges na Mitwinter" (Regest)






1336 September 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ritter Heinrich von Wickede, der vom Grafen Dietrich von Kleve erst eine jährliche Rente von 10 Mark Brabanter Pfennige und dann an deren Stelle eine einmalige Zahlung von 100 Mark erhalten hat, trägt diesem dafür seine 3 Höfe zu Kemminghausen ("Kedempkhusen") zu Lehen auf.
Mitsgl.: Dietrich von Wickede und Gerhard von Wickede, beide Söhne des Heinrich von Wickede
1336 "des Vriedaghes na Zente Matheus Dach" (Regest)






1338 April 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Rutger von Dungelen trägt dem Grafen Dietrich von Kleve sein Haus gen. Bladenhorst als Offenhaus auf.
Mitsgl.: "Heren Didderic van der Lyette riddere ende Henric van Hardenbergh, Manne des Greven van Cleve"
1338 "up Zente Georgius Dach" (Regest)






1349 Juni 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Dietrich von Kleve macht Rutger von dem Gysenberg ("Gysenberghe"), den Jüngeren, Rutgers [des Älteren] Sohn, zu seinem Burgmann zu Strünkede, wobei er ihm als Burglehen 88 Mark aus dem Zoll zu Büderich anweist.
1349 "up Sente Peters ende Paulus Avont" (Regest)






1354 Oktober 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve verschreibt dem Konrad von der Dorneburg ("Darenburch") für eine Schuldsumme von 70 Mark eine Jahresrente von 7 Mark aus dem Zoll zu Büderich.
1354 "in vigilia beatorum Symonis et Jude apostolorum" (Regest)






1358 Juli 13
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve ernennt den Heinrich von Strünkede, dem er 4.236 alte Goldschilde schuldet, zum Amtmann und Drosten im Lande von Wesel und Schermbeck sowie im Amt des Gerrit von der Beke.
Bürgen: Dietrich von "Hurnen"; von "Parweis" und sein Bruder Johann, "onsse lieve Neve"; Sweder von "Voerst"; Gumpert von "Alpem"; Arnd von "Erkele"; Arnd von "Alpem"; Ruland "Hagedorn"; Johann von "Ossenbruyc"; Otto von "Bylant"; Borre von "Doernic"; Wilhem von " Gent"; Johann von "Monemitten"; Heinrich Romblian von "Voshem"; Dietrich von "Hessen"; Otte von Hessen"; Heinrich von "Warthusen"; Wessel von dem "Buetseler"; Johann von "Bellinchave"; Rutger von "Honepel"; Arnd von "Nyel"; Everd von der "Swanenborgh"; Wilhelm von dem "Gruthuys"; Ritter. Wilhem von der "Swanenborgh"; Rutger von dem "Buetseler"; Johann von "Monemitten"; Otte von dem "Gruthuys"; Daem von "Keke"; Godert von "Honepel"; Johann von "Keken"; Johann von "Bete"; Johann "Hernick"; Heineke von der "Aere"; Dietrich von der "Eyck"; Heinrich und Arnd "Hysvelt", Brüder. Die Städte Kleve, Kalkar, Orsoy, Büderich, Grieth und Sonsbeck
1358 "op Sente Margareten Dach der heyliger Joufrouwe" (Regest)






1360 September 21
Permalink der Verzeichnungseinheit

Herzog Albrecht in Bayern, Graf von Hennegau, Holland, Seeland und Friesland (anstelle seines Bruders Wilhelm), Herzog Reinald von Geldern und Graf Johann von Kleve schließen ein Schutz- und Trutzbündnis gegen jedermann. Davon ausgenommen sind: der König von England, der Erzbischof von Köln, die Bischöfe von Lüttich und Münster, der Herzog von Brabant, der Graf [Engelbert] von der Mark, die Stadt Utrecht und die Landfriedensgenossen.
"Hoeflaken bi Amersvoirt, op Sente Matheus Dach Apostels end Ewangeliste", 1360 (Regest)


Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Hoevelaken bei Amersfoort




1361-1367
Permalink der Verzeichnungseinheit

Westfälische und rheinische Adlige - vornehmlich münstersche, märkische und bergische Gefolgsmänner - schwören als Kriegsgefangene des Grafen Johann von Kleve diesem und seiner Frau Mechthild von Dinslaken Urfehde. Im Einzelnen schwören:
[Ohne Gruppenbezeichnung] Albert "Sobbe von dem Ulenbroke", 22. April 1366; Wulf von "Ludinchusen", 18. März 1366; Godert "Gogreve geheyten Cloyd", 2. November 1365; Johann "Birkeller", 26. November 1365; Andreas der "Clusener", 20. Dezember 1361; Heinrich von der "Culen", 30. September 1366 Thonis "de Korte", 14. Dezember 1366; Wilhelm "Freseken", 26. November 1365; Johann von "Brachtbeke", 2. Januar 1362 Friedrich von "Hurde", Sohn des Ritters Timme von "Hurde", 20. Dezember 1361; Goswin von dem "Rodenberghe", 20. Dezember 1361; Stefan von "Hostede", 10. November 1361; Goswin von "Meldrike", 20. Dezember 1361; Lambert von "Provestyngh", 30. Dezember 1366; Egbert von "Batenhorst";
"Oerveden der Monsterschen": Heinrich von "Wijschel", 25. Mai 1366; Bruen von "Wijschel", 25. Mai 1366; Arnd von "Zuntorp geheyten dey Glumer"; 20. Dezember 1361; Albert von "Ermene", 2. Mai 1366; Hermann "dey Wulff van Ludynchusen", 12. November 1366; Ludwig "dey Kresser", 11. November 1365; Hermann "dey Muer", 26. Novermber 1365, mit dem Siegel des Dietrich von "Monster"; Heinrich "Vynke van Oestenvelde", 20. Dezember 1366;
"Oerveden der Merkscher": Heinrich von "Hermke", 13. Mai 1366; Dietrich "Sobbe", Philipps Sohn, 22. April 1366; Dietrich von "Berchem", Wihelms Sohn, 28. August 1366; Dietrich von "Berchem", 20. September 1365; Degener von der "Asbeke", 21. Dezember 1366; Hermann "Smelingh", 20. Dezember 1361; Franke und Hermann von "Holthusen", Gebrüder, 25. November 1365; Ribbert von "Boynchusen", 22. September 1366; Goswin von "Heembroyc", 20. Dezember 1361; Hermann von "Zibergh", 28. Dezember 1365; Hermann von "Vagellem", 20. Dezember 1361; Johann "Leerse", 30. März 1366, Dietrich "dey Strake", 3. Februar 1366;
"Oerveden der Berghescher": Friedrich von "Crutorp", Henneke von "Scholten", Hense von "Muden", 5. Januar 1366; Wilhelm "Stael", 22. Dezember 1365; Wilhelm von "Staenhem", 30. August 1366; Hermann von "Durstede geheyten Nagrijs", 5. Januar 1366; Johann von "Attenbagh", 14. Juli 1366; Albert von "Woulfzalden", 17. April 1367; Cried von "Arkerade", 17. September 1365; Johann von "Seynen", 5. Februar 1366; Ludwig von dem "Rode", 29. September 1365; Dries von der "Molen", 22. Dezember 1365; Johann von "Desinchusen", Eggert von "Weninghenrade", Tele von "Derenbach", Johann von dem "Hove", 3. Februar 1366; Engelbert "Quaede", Sohn des Wilhelm "Quaede", 23. Mai 1366; Dietrich "Sobbe van Elvervelde", 3. Februar 1366; Sander von "Langel", Ritter, 22. Dezember 1365; Heinrich von "Sevenrade", 30. August 1366; Adolf von "Bokelhusen", 30. November 1365; Konrad von "Elner", 29. Oktober 1365; Dietrich "Clophase", 18. September 1365; Adolf von dem "Hove", 17 September 1365. (Regest)






1361 Juli 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve verleiht dem Randolf Haeke von Herne ein Mannlehen von 10 Mark aus dem Zoll zu Büderich, das jährlich an einem bestimmten Termin zu beziehen ist.
1361 "op Sent Jacobs Dagh des Hiligen Apostels" (Regest)






1362 April 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Everd von der Leithen ("Leethe") für seine Dienste im Krieg gegen den Graf (Herrn) Edward von Geldern 100 alte Schilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will.
1362 "op Sent Marcus Dagh" (Regest)






1362 November 6
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve verpfändet dem Grafen Engelbert von der Mark, seinem Neffen, für 10.000 Schilde und 210 Mark die Stadt, Vogtei und Marktzoll zu Duisburg ("Stad ende Vaghedye to Duysborgh und die Marckttolle under den Walde"). Die Pfandsumme kann in der Stadt Dinslaken wieder eingelöst werden, von der sie dann die beiden Grafen in Engelberts Schloss zu Holten überführen wollen.
1362 "des Zonnendags na Alre Zyelen Dagh" (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Eintrag durch Schrägstriche kanzelliert; darunter von zeitgenössischer, aber anderer Hand vermerkt: Die Urkunde wurde nicht ausgefertigt, weil das Pfandgeschäft nicht in der vereinbarten Form zustande kam ("Non est sigillata copia precedens, quia non procedebatur in tractatu habito").




1362 November 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Heinrich von Strünkede für die von ihm und seinem Vater Bernd geleisteten Dienste 852 alte Goldschilde schuldig zu sein und diese Summe an bestimmten Terminen zurückzahlen zu wollen.
1362 "op Sunte Andreae Dagh apostoli" (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Urkunde wurde abgelöst ("redempta est"), der Eintrag entsprechend kanzelliert.




1363 Februar 26
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, dem Goswin von "Ulenbroyke" 360 alte Goldschilde zu schulden. Die Summe ist diesem bis zu einem bestimmten Termin zurückzuzahlen; sonst müssen der Graf und seine Bürgen Einlager in Dorsten halten.
Bürgen: Arnd von "Alpem"; Dietrich von "Hessen"; Wilhelm von "Gent"; sämtlich Ritter. Godert "Heymeric", Scholaster zu Kleve; Heinrich von "Vrymershem"; Everd "Kalentyr"; Walter von "Udem"; Arnd von "Berghe"; Reiner von "Elswic", Everd von "Wischel", Steven von "Dunnen"; Everd "Vogelsanch"
1363 "op den Sonnendach in der Vasten, als men singht 'Reminicere'" (Regest)






o. D.
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve belehnt Adolf von Hegenscheid ("Hegenscede") mit einer Mühle und einem Gut im Kirchspiel Dortmund, womit bereits sein Vater von den Vorfahren des Grafen belehnt worden war. (Regest)





o. D.
Permalink der Verzeichnungseinheit

[Graf Johann von Kleve] belehnt den "Zybart vamme Hamme, Alofs Zoen" mit dem (bereits von seinem Vater besessenen) Burglehen zu Strünkede, geheißen "Rijnberghen", [bestehend aus ] einem Gut zu Holsterhausen und dem "Ulenbroyk" genannt Gut zu Wipperförde im Kirchspiel Castrop. (Regest)





1363 April 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Johann Aschebrock und dem Johann von Dungelen gen. "Molsenbergh" 750 alte Goldschilde zu schulden, die diese auf seinem Kriegszug für Verpflegung und Pferde ausgegeben haben. Weiterhin schuldet er ihnen 600 alte Schilde. Er wird ihnen gemäß den mit Walter Stecke und Rentmeister Godert [Heimerich] geführten Verhandlungen dafür bis zu einem bestimmten Termin Bürgen stellen und eine generelle Schulderklärung ausfertigen.
1363 "des Dinxdaghes voer Sunte Georgius Dagh" (Regest)






1363 April 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, dem Johann von Aschebrock ("Asschebroic") und dem Johann [von Dungelen gen.] "Molsenbergh" 1.350 alte Goldschilde zu schulden. Die Summe ist diesen bis zu einem bestimmten Termin zurückzuzahlen; sonst müssen der Graf und seine Bürgen Einlager in der Stadt Holten halten.
Bürgen: Wilhelm von "Gent", Bove von "Vrymershem"; Arnd von "Alpem"; Dietrich von "Hessen"; Johann von "Bellinchaven"; Heinrich von "Warthusen"; Otte von dem "Gruythuys"; sämtlich Ritter. Heinrich von "Vrymershem"; Heinrich von Strünkede, Walter "Smullinch"; Steven von den "Dunen"; Richard von der "Haselhorst"; sämtlich Knappen
1363 "op den Satersdaghe Sent Georgius Avent" (Regest)






1363 Mai 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, von jenen 950 Goldschilden, die er dem Johann Aschebrock und dem Johann von Dungelen gen. "Molsenberg" schuldet, erst 200, dann 750 Schilde an bestimmten Terminen zurückzahlen zu wollen. Sonst muss der Graf Einlager in Dorsten oder Holten halten.
1363 "op den Dinxdagh voer ons Hern Opvaertsdagh (to Latijn ascensio domini)" (Regest)






1363 Juni 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, den Brüdern Heinrich und Everd von der Leithen, gen die Groenen ("Leethen", "Groenen"), 150 alte Schilde schuldig zu sein und an einem bestimmten Termin zurückzahlen zu wollen.
1363 "Vrydaigs na Sunte Bonifacius Dagh" (Regest)






1363 Juni 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, dem Johann von "Vogelem die geheiten is Vlotgras" 250 alte Goldschilde zu schulden. Die Summe ist diesem bis zu einem bestimmten Termin zurückzuzahlen; sonst müssen der Graf und seine Bürgen Einlager in der Stadt Essen halten.
Bürgen Heinrich von "Vrymershem"; Steven von den "Dunen"; Richard von der "Haselhorst"; sämtlich Knappen
1363 "des neesten Sonnendaghes nae Sunte Vijts Daghe" (Regest)






1363 Oktober 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Reimund von Diepenbroick 20 alte Schilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will.
1362 "op Sente Severijns Dach" (Regest)






1363 Dezember 3
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, seinem Neffen, dem Grafen Engelbert von der Mark, an rückständigen Jahrrenten aus dem Zoll zu Büderich 2.486 alte Goldschilde zu schulden, die er ihm an bestimmten Terminen zurückzahlen oder ihm dafür goldene und silberne Pfänder geben will. Er stellt ihm weiterhin zu größerer Sicherheit Bürgen, die bei Zahlungsverzug Einlager im Haus des Grafen von Kleve in Köln, das derzeit Meister Klaus von Bomel bewohnt, halten müssen - was Graf Engelbert gegebenenfalls kontrollieren darf.
Bürgen: Johann von "Hurne" , Propst zu Emmerich; Everwin von "Goeterswich"; Walter "Steken von Beke"; Wilhelm von "Ghent"; Walter von "Doernich"; Dietrich von "Hessen"; Heinrich von "Warthusen"; Godert "Heymeric", Scholaster zu Kleve; Johann von "Keken"; Walter von "Udem"
Mitsgl.: die Bürgen
1364 "op den Dinxdach Sent Barbaren Avent" (Regest)






1363 Dezember 26
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve verleiht dem Grafen Dietrich von Limburg ("Her Dydericus, Her van Lymborgh") ein Mannlehen von 40 alten Goldschilden aus dem Zoll zu Büderich, das jährlich an einem bestimmten Termin zu beziehen ist.
1363 "op Sunte Stephaens Dach Prothomartyris" (Regest)






1364 Februar 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Macharis von Strünkede 200 alte Goldschilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will.
1364 "op den Sonnedach in der Vasten, alse men synght Invocavit" (Regest)






1364 Februar 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, Hunold dem Schelen von Letmathe ("Hunolt dem Scelen van Letmuede") 200 alte Goldschilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will.
1364 "op den Sonnendach in der Vasten alse men synghet Reminiscere" (Regest)






1364 Oktober 17
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Johann Weyte vom Cliff ("Johan Weyten van den Cleve") für Verpflegung, Unterhalt und Hafteinbußen 550 alte Goldschilde zu schulden, die er ihm an bestimmten Terminen zurückzahlen will.
1364 "op Sent Lucas Avent Ewangelista" (Regest)






1364 Oktober 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve vereinbart mit den Brüdern Dietrich und Hermann von "Munster", dass er dem Dietrich für verschiedene Verluste, Inhaftierungen und andere Sachen 1.300 alte Schilde schuldet, die er ihm an bestimmten Terminen zurückzahlen will.
1364 "op den Manendach Sent Symons end Juden Dach der Apostelen" (Regest)






1364 November 12
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve verleiht dem Johann Weyte vom Cliff ("Johan Weyten van den Cleve") ein Mannlehen von 10 alten Schilden aus dem Zoll zu Büderich, das jährlich an einem bestimmten Termin zu beziehen ist.
1364 "op Sent Cunibertus Dach" (Regest)






1365 April 17
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Ritter Everwin von Götterswick 1.000 alte Schilde zu schulden, da dieser in seinem Auftrag 500 Schilde seiner Nichte, der Landgräfin von Hessen, und 500 Schilde seinem Neffen [dem Grafen Engelbert] von der Mark gezahlt hat. Er wird ihn deshalb nicht eher als Amtmann zu Dinslaken entsetzen, bis er diese Summe zurückgezahlt hat.
1365 "des Donresdaghes nae den heyligen Paeschedage" (Regest)






1365 April 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, dem Heinrich von Strünkede 1.000 alte Schilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will. Sonst müssen der Graf und seine Bürgen Einlager in Dorsten oder Bocholt halten.
Bürgen: Everwin von "Goeterswich", Arnd von "Alpen"; Rutger von dem "Boytselar"; Dietrich von "Wysgel"; Johann "Budel"; Ritter. Dietrich "uten Venne"; Dietrich von "Moenmenten"; Dietrich von "Bellinchaven", Heinrich "die Vaght van Buederic"; Heinrich von "Galen", Johann von "Hoete"; Heinrich von "Heirvest"; Daem von "Keken"; Arnd von "Hijsvelt"; Knappen
Mitsgl.: die Bürgen
1365 "op Sent Georgius Dach" (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Eintrag durch Schrägstriche kanzelliert




o. D. [1365 Mai 5]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Heinrich von Strünkede nach dessen Abrechnung über die Amtsverwaltung zu Wesel und Schermbeck 5.445 alte Schilde zu schulden und diese Summe an bestimmten Terminen zurückzahlen zu wollen.
"op Dach als vurscreven is" (Regest)






1365 Juni 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, Johanns Schwager, dem Grafen Gottfried von Arnsberg, 1.900 alte Schilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will. Sonst müssen der Graf und seine Bürgen Einlager in Neuss halten. Falls einer der Bürgen nicht mitsiegeln will, muss der Graf einen anderen stellen, dessen Bürgschaftserklärung dieser Urkunde transfixiert werden wird.
Bürgen: Everwin von "Goeterswich"; Arnd von "Alpem"; Dietrich von "Hessen", Johann "Budel"; Johann von "Bellinchaven"; Ritter. Heinrich von "Struncket"; Simon von "Stulenborgh"; Heirnrich von "Harvoert", Johann von "Vonderd"; Johann und Anselm von "Keken", Gebrüder; Knappen
Mitsgl.: die Bürgen
1365 "op den Sonnendagh Sent Peters ende Pawels Dagh Apostolen" (Regest)






1365 Oktober 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Dietrich von Limburg 100 alte Goldschilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will.
1365 "op Sent Lucas Dagh Ewangeliste" (Regest)






1366 Februar 14
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, dem Johann von "Vytinchaven" 84 alte Schilde zu schulden, die ihm an einem bestimmten Termin entweder vom Grafen ganz oder von seinen Bürgen anteilig zurückzahlt werden sollen.
Bürgen: Everd "Kalentyr"; Sweder "Otte"; Heinrich "Buermeyster"
1366 "des Saterdags op Sent Valentyns Dach" (Regest)






1366 Juli 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Herrn Hermann von "Noertholt", Kaplan seines Neffen, des Grafen Adolf von der Mark, 70 alte Goldschilde zu schulden, die ihm dieser für den Kauf eines Pferdes von Kracht von "Boekenouwe" vorgeschossen hat und die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will.
1366 "feria quarta ipso die beate Mariae Magdalene virginis" (Regest)






1366 September 22
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Ritter Dietrich von der Leithen ("Leethe") 70 alte Goldschilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will.
1366 "feria tertia post Matthei" (Regest)






1366 September 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, Johanns Neffen, dem Grafen Engelbert von der Mark, 800 alte Goldschilde zu schulden, die sie ihm an bestimmten Terminen zurückzahlen wollen. Sonst müssen der Graf und seine Bürgen Einlager in Essen halten. Andernfalls sind am Einlager-Ort geeignete Pfänder zu hinterlegen.
Bürgen: Arnd von "Alpem"; Wilhelm von "Ghent"; Dietrich von "Apelteren"; Ritter. Godert "Heymeric", Scholaster zu Kleve; Johann und Anselm von "Keken", Gebrüder; Walter von "Udem"; Knappen.
Mitsgl.: die Bürgen; für Walter von "Udem", der kein Siegel führt, der Sachwalter oder ein anderer Bürge
1366 "des neesten Donresdaghs nae Mauricii" (Regest)






1366 September 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, dem Ritter Hermann von Pentling 128 Mark zu schulden, die sie ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen wollen. Sonst müssen der Graf und seine Bürgen Einlager in Essen halten. Andernfalls sind am Einlager-Ort geeignete Pfänder zu hinterlegen.
Bürgen: Wilhelm von "Ghent"; Wilhelm von "Wysgel"; Ritter. Godert "Heymeric", Scholaster zu Kleve; Anselm von "Keken", Knappe
Mitsgl.: die Bürgen
1366 "op den Donresdagh na Sent Matheus Dagh Apostels" (Regest)






1366 September 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, dem Bernd von Witten ("Wyttene") 400 alte Goldschilde zu schulden, die sie ihm an bestimmten Terminen zurückzahlen wollen. Sonst müssen sie Einlager in Essen halten.
Bürgen: Wilhelm von "Ghent"; Wilhelm von "Wysghele"; Johann "Budel"; Ritter. Ansem von "Keken"; Everd "Kalentyr"; Otte "dye Man"; Everd von "Vyssel"
Mitsgl.: die Bürgen
1366 "op den Donresdagh nae Mathei apostoli" (Regest)






1368 Juni 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve bekräftigt seine Erbrechte sowie die seiner Schwester, der Gräfin Anna von Arnsberg, und seines Schwagers, des Grafen [Gottfried] von Arnsberg, am Gut seines verstorbenen Neffen, des Herrn Heinrich von Flandern, innerhalb der Grenzen von Flandern.
1368 "feria tertia die beati Johannis baptiste" (Regest)






1368 Oktober 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Johann von Kleve erklärt, dem Everd von "Witten" 245 alte Schilde zu schulden, die er ihm an bestimmten Terminen zurückzahlen will.
1368 "den Dinxdach nae Sent Symons en Juden der Apostolen" (Regest)






1370 September 26
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve, an Burgmannen von Zevenaar sowie Drost, Dienstmann und Eingesessene aus der Liemers: Huldigung vor seinem Bruder, dem Grafen Engelbert von der Mark.
1370 "feria quinta post festum Mathei apostoli" (Regest)






1370 November 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve erklärt, seinem Neffen und Küchenmeister Adolf von der Mark, Herrn Konrads Sohn ("Adolph van der Marke, Herrn Conraedz Son, Onsen lieven Neven end Kokemeister") 312 alte Goldschilde zu schulden. Er verschreibt ihm dafür ab einem bestimmten Termin Einkünfte des Zolls zu Griethausen.
1370 "op den Saterdach nae Katarinis virginis" (Regest)






1371 März 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve erklärt, dem Konrad von Elverfeld 70 alte Goldschilde zu schulden, die er ihm an einem bestimmten Termin zurückzahlen will.
1371 "op dien heligen Palmdaghe" (Regest)






1372 Dezember 27
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve als Sachwalter und seine Bürgen erklären, dem Johann vor den "Yseren", Bürger zu Geldern ('"Gelren") 616 1/2 alte Goldschilde zu schulden, die sie ihm an bestimmten Terminen in Geldern oder Wachtendonk zurückzahlen werden. Bei Zahlungsverzug wollen sie je nach Johanns Wahl Einlager in Geldern oder Wachtendonk halten.
Bürgen: Konrad von "Zaffenberge"; Isebrand "Proet"; Ritter. Godert "Heymerick", Scholaster zu Rees und Rentmeister zu Kleve; Hermann "Northolt", Zöllner zu [Rhein]Berg und Priester; Adolf von der Mark, Kanoniker zu Essen ("Foess"); Bernd ingen "Hove"; Dietrich angen "Eynde"; Dietrich vor den "Ysern"; Philipp "Maltmengere"
1372 "op Sente Johans Dagh Evangelisten" (Regest)






1377 Mai 11
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve bestätigt die Richtigkeit der ihm von Herrn Hermann Northolt vorgelegten Abrechnung über die Einkünfte und Ausgaben des Zolls zu Rheinberg ("Berck"), wobei ihm Northolt noch 57 alte Goldschilde schuldig bleibt.
"als vurscreven is" (Regest)






1378 Juli 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

/Graf Adolf von Kleve erklärt, seinem Neffen und Küchenmeister Adolf von der Mark, Herrn Konrads Sohn ("Adolph van der Marke, Herrn Conraedz Son, Onsen Kokemeister end Neven") 70 alte Goldschilde zu schulden. Er verschreibt ihm dafür zusätzlich zu den bereits [im Jahr 1370] geliehenen 312 Goldschilden Einkünfte aus dem Zoll zu Griethausen.
1378 "op Sent Jacobs Dagh" (Regest)






1379 April 30
Permalink der Verzeichnungseinheit

Nachdem Adolf von Südkamen, Schreiber des Grafen Adolf von Kleve, bei Wilhelm dem "Roeden van Hekeren" den Hof zur "Hoeport" eingelöst hat, gibt der Graf diesen Hof dem Südkamen unter Vorbehalt der Wiedereinlösung.
Zeugen: Wilhelm ingen "Haeve", Ritter; Dietrich angen "Eynde", Drost; Joahnn "Düseler", [Hof]meister
1379 "in den Lesten van den Aprille" (Regest)






1380 Mai 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve, dem Neveling von "Hardenberge" sein Haus Hardenstein mit allem Zubehör für 250 alte Schilde verpfändet hat, von denen der Graf bereits 50 Schilde zur Zimmerung dieses Hauses verwendete, setzt die Einlösung der Verpfändung nach vier Jahren zu bestimmten Terminen fest.
1380 "op Sent Walburgis Dach" (Regest)






1380 August 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Engelbert III. von der Mark befreit Walburga, Tochter des Goissen "ten Have" und Ehefrau des Johann von "Waemel", und ihre jetzigen wie zukünftigen Kinder von allen Rechtsansprüchen, die er an sie geltend machen kann. Gleichzeitig nimmt sie der Graf als Dienstleute wie in der Liemers gebräuchlich an.
1380 "in vigilia beati Bartholomei apostoli" (Regest)






[1380] Oktober 15
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve erklärt, seinem Neffen Adolf von der Mark, Herrn Konrads Sohn, 180 Goldschilde zu schulden, die er ihm zu einem bestimmten Termin durch den Zöllner zu Griethausen zurückzahlen will.
"etcetera, op den Manendach na Victoris" (Regest)






1381 April 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Margarethe von Berg, Gräfin zu Kleve - der Ritter Heinrich von Strünkede ("Strunckte") und Wilhem von "Woesich" gelobt haben, ihrem Drosten Dietrich angen "Eynde" und ihrem Schreiber Adolf eine Schuldverschreibung über 500 alte Schilde auszuhändigen, die ihr noch aus den Einkünften zu Mecheln ("Gelde van Mecheln") gebühren - quittiert den Erhalt dieser Summe.
1381 "op den Maendach nae Georgii Martiris" (Regest)






1381 Dezember 31
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve präsentiert dem Kapitel der Stiftskirche zu Wissel für eine - nach dem Tod des Kanonikers Johannes "Sangart" vakante - Präbende den Kleriker Adolf von der Mark, Sohn des weiland Herrn Konrads von der Mark.
1381 "feria tercia post Innocentum" (Regest)






1382 Mai 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve präsentiert dem Kapitel der Stiftskirche zu Kleve für eine - nach dem Tod des Kanonikers Johannes "Bruenberg" vakante - Präbende den Priester Hermann "Naertholt".
1382 "feria tercia post Ascensionis Domini" (Regest)






1382 Oktober 7
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve, an Burgmannen zu Strünkede: Entlassung aus der ihm geleisteten Huldigung; Huldigung vor seinem Bruder, Graf Engelbert von der Mark, da sie aufgrund der Vereinbarung zwischen den Brüdern an diesen gefallen sind.
1382 "feria tercis post Remigii" (Regest)






1383 August 15
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve hat vor Zeiten seinen Oheim, Everd von der Mark, Herr zu "Luperne", dem Lombarden Andreas von "Franchynen" für eine Summe von 16.000 alte Schilde als Bürgen gestellt. Everd wurde mittlerweile vom Lombarden zur Zahlung gemahnt, worauf er mit Adolf die Tilgung der Schuld in bestimmter Weise vereinbarte. Zur Deckung seiner dabei entstehenden Ansprüche verschreiben ihm nun der Graf, Gräfin Margarethe sowie Junggraf Adolf von Kleve Einkünfte aus dem Zoll zu Griethausen. Zur weiteren Sicherheit stellen sie ihm bestimmte Städte und Personen als Bürgen.
Bürgen: die Städte Kleve, Kalkar, Sonsbeck und Uedem; sowie die Ritter und Räte ("Onse Ridder end Raede end Onse guede Vriende"): Wilhem von "Rees"; Dietrich von "Eill"; Johann von "Wachtendonck"; Dietrich von "Hessen"; Ritter. Dietrich von "Wissche"; Gerit von "Ossenbroch"; Knappen.
Mitsgl.: die Bürgen
1383 "op onser Vrouwen Dagh Assumptio" (Regest)






1385 Mai 20
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve hat aufgrund des Rates seiner Freunde ("avermitz Rade Onser liever Vriende") die zwischen ihm und seinem Bruder, Grafen Engelbert von der Mark, entstandenen Streitpunkte ausgeräumt. Graf Engelbert soll demnach die ihm verschriebenen Zolleinkünfte zu Büderich so lange weiter beziehen, bis Adolf diese auslösen kann.
Zeugen: Engelbert Sobbe; Wilhem von "Reyss"; Dietrich von "Eyl"; Ludolf von "Altenae"; Dietrich von "Hessen"; Ritter. Johann "Weyte van Cleve", Hugo von der "Horst"; Wennemar "Duecker"; Knappen
1385 "op Pynxste Avende" (Regest)






1386 Juni 9
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve vereinbart mit seinem Bruder, Graf Engelbert von der Mark, auf dessen Lebenszeit gegenseitig auf die Einlösung einer Schuldverschreibung seines verstorbenen Oheims, des Grafen Johann von Kleve zu verzichten.
1386 "vigilia Pentecosstes" (Regest)






1386 September 21
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf übernimmt seinen Lieben und Getreuen, den Grafen Dietrich zu Limburg, die Verpflichtung, der "Tessen op den Berghe", Witwe des Everd von Kuickelshem ("Kukelshem"), an einem bestimmten Termin 300 Goldgulden zu zahlen.
1386 "Matheus" (Regest)






[1386 September 21]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve, dem sein lieber Getreuer, Graf Dietrich von Limburg, [eine Rente von] 30 Gulden aus der Freibede der Freigrafschaft Limburg als Mannlehen aufgelassen hat, wird dieses Lehen wider an Dietrich, seine männlichen oder weiblichen Nachkommen vergeben.
"anno die quod supra" (Regest)






1391 Februar 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Engelbert von der Mark hat von Adolf von Südkamen, dem Rentmeister seines Bruders (des Grafen von Kleve) 1.900 Oberländische Goldgulden geliehen bekommen. Er verschreibt ihm dafür Einkünfte aus dem Zoll zu Büderich, der zu seinem mütterlichen Erbteil gehört.
Mitsgl.: Graf Adolf von Kleve
1391 "crastino beati Petri ad cathedra" (Regest)






1391 März 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Berg, seine Frau Margarethe von Berg und ihr ältester Sohn Adolf verschreiben ihrem Rentmeister Adolf von Südkamen, der dem Grafen Engelbert von der Mark in ihrem Auftrag 1.900 Oberländische Goldgulden geliehen hat, dafür Einkünfte aus dem Zoll zu Beek.
Mitsgl.: "Onse lieve Vriede end Rade" Heinrich von "Bylant", Kanoniker zu "Camerick"; Dietrich von "Wyssel"; Lueff von "yssem"
1391 "die prima mensis Marcii" (Regest)






1391 April 5
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Junggrafen Adolf und Dietrich von Kleve, Brüder und Söhne des (derzeit in Haft befindlichen) Grafen Adolf von Kleve, schließen mit ihrem Oheim, Graf Engelbert von der Mark, ein Bündnis gegen Erzbischof Friedrich von Köln.
Mitsgl.: Heinrich von "Bylant", Kanoniker zu "Camerick"; Rutger von dem "Boislar", Ritter; Dietrich von "Wysch"; Hermann von "Eyle"; Borghard "Stecke"; Johann von "Hetterschede"
1391 "feria quarta post dominicam Quasimodo" (Regest)






1391 Juni 6
Permalink der Verzeichnungseinheit

Junggraf Adolf von Kleve verschreibt seinem Oheim, Graf Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] eine Schuldsumme, die er ihm in der Stadt Dorsten zurückzahlen will. Er stellt dafür Bürgen, die gegebenenfalls Einlager zu Kleve vor dem Burgtor ("toe Cleve an den Poirtener var der Borgh") halten müssen.
Bürgen: Arnd von "Goeterswich"; Adolf von "Suetkamen", Kanoniker zu "Zeeflich", Borchard "Stecke"; Dietrich von "Wysch"; Hermann von "Eyl"; Gerhard von "Ossenbroich"; Wilhem von "Loil"; Arnd von "Duesburg"
1391 "crastino beati Bonifacii" (Regest)






1391 Juni 7
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Junggrafen Adolf und Dietrich von Kleve schließen mit ihrem Oheim, Graf Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken], ein Bündnis für den Fall, dass dieser mit Erzbischof Friedrich von Köln in Streit gerät.
1391 "feria quarta post Bonifacii" (Regest)






[1391 Juni 7]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve und seine Söhne Adolf und Dietrich wollen ihren Bruder und Oheim, Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] zu dessen Lebzeiten nicht an die Rückzahlung von 3.500 Schilden erinnern, die sie diesem geliehen haben.
"datum ut supra" (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Weil dem Dietrich von der Mark diese Urkunde abhanden kam, wurde ihm eine zweite ausgestellt.




1391 September 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Margarethe von Berg, Gräfin von Kleve, und ihr ältester Sohn Adolf verschreiben ihrem lieben Oheim ("Boilen ind Oemen"), Graf Engelbert von der Mark, für 800 rheinische Goldgulden, die sie ihm schulde, Einkünfte aus dem Zoll zu Beek.
1391 "crastino Egidii" (Regest)






[1391] November 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Margarethe von Berg, Gräfin, und ihr Sohn Adolf haben von ihrem Rentmeister Adolf von Südkamen ("Suetkamen") 55 alte Goldschilde und zwei Kölnische Weißpfennige geliehen bekommen, um damit ihren Freund und Oheim ("Boilen end Oemen"), den Grafen [Engelbert] von der Mark, zu bezahlen, dem sie 153 Rheinische Gulden wegen der Auslösung von Gefangenen in Wesel schulden. Gräfin und Junggrafen verschreiben dafür dem Südkamen Einkünfte aus dem halben Zoll zu Beek.
"etcetera die beate Katharine virginis" (Regest)






1392 März 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve , an Stadt Duisburg: Huldigung vor seinem Bruder, Graf Dietrich [Herr zu Dinslaken], als neuem Stadtherrn gemäß der zwischen ihnen getroffenen Erbteilungsvereinbarung.
[1393] "sabbato post Gertrudis" (Regest)






1392 März 23
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark hat seinem Sohn Dietrich übertragen: Die Grafschaft Mark ("die gannse Graesschap van der Marke"); die Schlösser und Herrschaften Bilstein und Fredeburg; das von den Herren von der Lippe gepfändete Lippstadt; die Einkünfte vom Zoll zu Kaiserswerth, die bereits weiland Graf Engelbert von der Mark bezog; alle übrigen Länder und Güter, die nach Engelberts Tod an Adolf fielen, ausgenommen Zevenaar und das Land Liemers (wie es entsprechend auch zwischen Graf Adolf und Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] vereinbart wurde); sowie Burg und Herrschaft Strünkede, doch vorbehaltlich der Ansprüche, die Graf Adolf gegen Bernd von Strünkede und alle die hat, die seine Leute im Land Linn gefangen setzten.
Dafür verspricht Dietrich, seinem Vater gegen jedermann Hilfe zu leisten und nur mit seiner Einwilligung zu heiraten. Er verspricht weiterhin: die Freistühle zu Bochum und Bilstein in der Verfügung des Grafen Adolf zu lassen; die Einkünfte zu Dortmund, vom Haus des Velko [in Dortmund], und zu Schwerte dem Grafen Adolf zu belassen; die Schulden des Grafen Adolf bei seinem Neffen, Johann von Arenberg, für den Kauf der Herrschaften Bilstein und Fredeburg (die Graf Engelbert dem Johann übertragen hatte) zu begleichen und zwar mit dem Geld, das der Herzog Wilhelm von Berg den Märkten schuldet; die Burg Blankenstein in gutem Stand und dem Grafen Adolf zur Verfügung zu halten; die Höfe zu Hagen und Schwelm, die Graf Adolf von Köln verpfändet erhielt, in dessen Besitz zu belassen; die vom Grafen Adolf verpfändete Vogtei Essen und die Einkünfte zu Dortmund einzulösen, sofern er zum Vogt von Essen gewählt wird; den Landfrieden mit den Herren und Städten des Herzogtums Westfalen ("Heren ind Steden van Westfalen") sowie mit dem Bischof von Münster zu halten; das Brabanter Lehen, das jetzt Graf Adolf hält, diesem zu belassen; und schließlich die Vereinbarungen, die Graf Adolf mit Köln wegen dem Gut des Johann Freseken ("Johan Freeskes Gued") getroffen hat, einzuhalten.
Wenn Dietrich männliche Erben hinterlässt, erben diese seine Besitzungen. Stirbt er kinderlos, fallen alle Besitzungen an den Vater zurück; ebenso, wenn Dietrich nur Töchter hat, die dann nach dem Rat von Verwandten und Getreuen ("Maghe ind Vriende") abzufinden sind.
Mitsgl.: Adolf von Südkamen ("Suytkamen"), Rentmeister des Grafen Adolf; Wolter Stecke, Luef von Issum ("Ijssem"); Everd von Wissel, Wilhelms Sohn; Gerhard von Ossenbroich; Lubbert von Till
1393 "des neesten Daigh na Nyen Jars Dage geheiten circumcisio Domini" (Regest)






1392 März 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve und sein Bruder Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] erklären, sich über die Aufteilung der von ihrem verstorbenen Bruder Engelbert hinterlassenen Grafschaft Mark ("Graesschap van der Marke") geeinigt zu haben. Demnach erhält Dietrich u. a. die Stadt Duisburg, die von Berg fällige Rente für den Wildbann im Duisburger Wald, das Haus Ruhrort sowie Einkünfte aus den Zöllen zu Ruhrort bzw. Büderich und dem Brabanter Lehen. Graf Adolf erhält die gesamte Grafschaft Mark ("alincge Graissap van der Marke"). Er wird die Freigrafen und Freien der Freistühle zu Bochum und Kamen dem Dietrich schwören lassen, dass sie immer dann am Freistuhl zu Harlinghof richten werden, wenn Dietrich dies wünscht. Im Übrigen wollen sich beide Brüder gegenseitig beistehen, wenn einer von ihnen wegen seines Erbteils - besonders wegen des Schlosses Zevenaar und des Landes Liemers - in Streit gerät.
Mitsgl.: Adolfs Söhne Adolf und Dietrich
1392 "op unser Vrouwen Avent annunciatio" (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: "Marck an Cleve, 1392", "post obitum Engelberti comitis de Marca"




1392 März 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve und seine Söhne Adolf und Dietrich sichern ihrem Bruder bzw. Oheim Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] dessen [in der Erbteilung vereinbarten] Besitzstand [für seine Person] zu.
1392 "op unser Vrouwen Avent annunciationis"
(Regest)






1392 März 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve und sein Bruder Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] erklären zusätzlich zu ihren Vereinbarungen über die Teilung des Erbes ihres Bruders Engelbert, wie sie es mit der Huldigung der Städte Hamm, Unna, Kamen und Iserlohn, des Schlosses Hörde, sowie der Stadt Duisburg und des Hauses Ruhrort halten wollen - wenn anders nicht die schon zu Lebzeiten des Grafen Engelbert vereinbarte Erbteilung wieder in Kraft treten soll.
1392 "up unser Vrouwen Daege annunciationis" (Regest)






1392 März 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve bestätigt dem Goswin Stecke die diesem von seinem Bruder Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] gegebene Verpfändungsurkunde.
1392 "die annunciationis beate Marie virginis" (Regest)






1392 März 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve bestätigt dem Goswin von Lembeck die diesem von seinem Bruder Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] gegebene Verpfändungsurkunde.
1392 "die annunciationis beate Marie virginis" (Regest)






1392 März 25
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve bestätigt den Brüdern Heinrich und Engelbrecht von Blankenstein die diesen von seinem Bruder Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] verschriebenen Einkünfte aus dem Zoll zu Ruhrort.
1392 "die annunciationis etcetera" (Regest)






1392 März 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von der Mark [!] bestätigt auf dem Rathaus der Stadt Hamm ("op dem Raethuse tho dem Hamme") dieser alle Privilegien, die sie von seinem Vater, Graf Adolf von Kleve, und dessen Bruder, Graf Engelbert von der Mark, erhalten hatte.
Zeugen: Dietrich von "Volmesteyne"; Hermann von "Ghemen"; Ludolf von "Altena"; Ritter. Richard von "Boynen"; Konrad von "Elvervelde"; Johann von der "Darneborgh geheiten Asschebroyck"; Hermann von "Wittene", Everd von "Wickede", Wennemar der "Duckere"; Hermann von der "Reke"
1392 "feria quinta post Letare" (Regest)


Allgemeine Formalbeschreibung : Vermerke: Unter dem selben Datum erfolgte Privilegienbestätigung für Lüdenscheid ("eadem forma habet opidum in Ludenscheide")




1392 März 29
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark wird den Everd von Wickede nicht eher seiner Ämter, die ihm der verstorbene Graf Engelbert von der Mark verliehen hatte, entsetzen, bevor er ihm die Gelder zurückgezahlt hat, die er für diese laut Abrechnung aufgewendet hat oder noch aufwenden wird.
1392 "feria sexta post annunciationis Marie" (Regest)






[1392 März 30]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark bestätigt der Stadt Iserlohn alle Privilegien, die sie von seinem Vater, Graf Adolf von Kleve, und dessen Bruder, Graf Engelbert von der Mark, erhalten hatte. (Regest)





1392 April 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Friedrich von Köln, Graf Adolf von Kleve-Mark und seine Söhne Adolf und Dietrich erklären die Fehde für beendet, die einst zwischen dem Erzbischof und Heinrich dem Drosten einerseits und dem weiland Grafen Engelbert von der Mark andererseits entstanden war und vom Grafen Adolf, seinen Söhnen Adolf und Dietrich, dem Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken] und dem Johann von Looz ("Loyn"), Sohn zu Heinsberg, fortgeführt worden war. Dabei regeln sie u. a., dass Erzbischof Friedrich und Graf Adolf sich gegenseitig vollständige Sühne für sich und ihre Parteigänger geben (in Sonderheit auf kölnischer Seite: Erzbischof Konrad von Mainz, Johann "Freseken", Dietrich "Gogreve", Goswin von "Hambroich", "Snelkine", Johann der "Lijchte", Ruter von "Houltzwijlre").
"Muerse", 1392 "des nyesten Godisdages nae dem Heiligen Palmdaghe" (Regest)


Sonstige Erschließungsangaben :

Ausstellort

Moers




1392 April 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Erzbischof Friedrich von Köln, Graf Adolf von Kleve-Mark und seine Söhne Adolf und Dietrich, welche die zwischen ihnen ausgebrochene Fehde beendet haben, schließen auf die Dauer ihrer Herrschaft und Lebenszeit ein Bündnis. Dabei regeln sie u. a. zur Beilegung noch offener Streitigkeiten Schiedsmänner einzusetzen; und zwar von seiten Kölns für Arnsberg und Westfalen: Hermann von "Laire" d. Ä., Konrad "Keteler" (Sohn des weiland Ritters Rutger Ketteler), ein Bürgermeister von Soest; desgl. für das linksrheinische Gebiet: Tielken von Brempt, Bernd von Wevorden ("Wevort"); sowie von seiten Kleve-Marks für die Mark: Richard von Bönen, Everhard von Wickede, Hermann Wanthof; desgl. für Kleve: Loeff von Issum, Lubbert Till. Als oberster Richter soll Graf Friedrich von Moers fungieren. Weitere Regelungen betreffen u. a. die Herrschaften Limburg und Padberg. In das Bündnis einbezogen werden von seiten Kleve-Marks: das Stift Essen, das Gericht Mengede, die Stadt Dortmund. Ausgenommen vom Vertrag sind der Papst und das Reich, sowie von seiten Kölns: Erzbischof Werner von Trier, Bischof Ruprecht von Paderborn, Graf Wilhelm zu Wied, Johann von dem "Steyne", Herr zu Löwenberg; sowie von seiten Kleve-Marks: Herzog Wilhelm von Berg, Graf von Ravensberg, Dietrich von der Mark [Herr zu Dinslaken], Graf Johann zu Nassau, Johann von Looz ("Loen"), Sohn zu Heinsberg.
1392 "des nesten Ghudensdages nae den Hilghen Palmdage" (Regest)






1392 Mai 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Nachdem der Streit zwischen Erzbischof Friedrich von Köln einerseits und Graf Adolf von Kleve-Mark, seiner Ehefrau Margarethe und ihren Söhnen Adolf und Dietrich andererseits um die Besitzrechte an der Herrschaft Linn verglichen worden ist, verpfändet der Erzbischof in diesem Zusammenhang dem Grafen die Burg Aspel, die Stadt Rees sowie die dazugehörenden Ämter, das halbe Gericht Bochum und die Höfe zu Hagen und Schwelm.
Mitsgl.: Dekan und Kapitel der Kölner Kirche
1392 "des zweiden Daghes in den Meye" (Regest)






1392 [Mai 2-Juni 9]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark und seine Söhne Adolf und Dietrich stellen dem Erzbischof Friedrich von Köln im Zusammenhang des Linner Pfandgeschäfts die Ämter und Städte Neustadt, Lüdenscheid und Neuenrade ("Slosse ind Steide", "Nuwenstat, Ludenscheit ind Royde") zum Unterpfand für die Ablösung der vom Erzbischof verpfändeten Herrschaftsrechte. (Regest)





1392 März 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von der Mark und Kleve entbindet den Heinrich von "Munstere" von seiner, dem verstorbenen Grafen Engelbert von der Mark geleisteten Urfehde.
1392 "feria quinta post Letare" (Regest)






1392 Juni 18
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark hat nach reiflichem Rat mit Verwandten und Freunden ("mit guden voirgehadden Rade Onsselffs, Onßer Mage ind Vriende") mit seinem ältesten Sohn Adolf folgende Vereinbarungen getroffen. Demnach erhält Junggraf Adolf den rechtsrheinischen Teil von Aspel und Rees, wobei die von den Schlössern Aspel und Rees dem Grafen Adolf geleistete Huldigung bestehen bleibt, wie auch die Rechte der Bürger von Rees und der Amtseingesessenen von Rees unangefochten bleiben. Weiterhin überträgt Adolf seinem Sohn: die Lehen, die sein verstorbener Bruder, Graf Engelbert von der Mark, von der Herzogin [Johanna] von Brabant hielt und mit denen er selbst belehnt wurde; 12 Fuder Wein, die vom Erzbischof von Köln fallen; Einkünfte von der Mühle zu Kalkar sowie andere Geld- und Naturaleinkünfte. Damit soll Junggraf Adolf zu Lebzeiten seines Vaters abgefunden sein, gegen den bzw. ohne dessen Zustimmung er in einem bestimmten Zeitraum nichts unternehmen wird.
1392 "feria tercia post Viti" (Regest)






1392 Juli 28
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark ernennt den Jakob von "Ophem" zum Münzmeister für Kleve und Mark. Seine Münzen soll er in der Stadt Unna schlagen.
1392 "dominica post Jacobi" (Regest)






1392 August 1
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark verschreibt dem Heinrich "Oyfte", seinem Amtmann zu Werden, für eine Schuldsumme von 390 Mark Einkünfte aus den Renten zu Werden. Die Schuldsumme addierte sich, seit Heinrich bei Übernahme der Grafschaft Mark über sein Amt abrechnete; seit Heinrich seinem verstorbenen Bruder, Graf Engelbert von der Mark, eine Summe zur Auslösung der Freien von Volmarstein lieh; seit Heinrich im Dienst des Grafen Engelbert von Johann von Raesfeld abgefangen und abgeschatzt wurde.
1392 "die beati Petri ad vincula" (Regest)






1392 Oktober 10
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark gestattet dem Reiner "Kyrmisse" und dem Johann "Schrijver" im Land Liemers von seinen dortigen Einkünften, die er von seinem verstorbenen Bruder, Graf Engelbert von der Mark, übernommen hat, 510 Goldgulden zu erheben. Diese Summe ist ihnen nämlich des Grafen Küchenmeister, Arnd von Duisburg, schuldig geworden.
1392 "feria quinta post Mychaelis" (Regest)






1392 Oktober 31
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark befreit den Hof Ostenhof zu Südkamen ("Hoff to Suetkamen oestenwert in den Dorpe gelegen", "Hoff ter Oesten"), den früher Adolf von Südkamen, der Vater seines Dieners Adolf von Südkamen, Kanoniker zu Zyfflich, bewohnte und nun Engelbert, dessen Bruder, bewohnt, von allen Verbindlichkeiten in der Freigrafschaft zu Unna. Gleichzeitig überlässt er den Hof den Brüdern Adolf und Engelbert von Südkamen, gegen Zahlung eines Erbzinses.
1392 "feria quinta vigilia omnium sanctorum" (Regest)






1392 Dezember 7
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark verschreibt dem Floirke von den "Eyken", seinem Diener zu Blankenstein, für eine Schuld von 50 Rheinischen Gulden Einkünfte aus den Renten des Amtes Werden, die ihm der Rentmeister zu Werden, Johann "Grueter", auszahlen soll.
1392 "in vivilia conceptionis beate virginis Marie" (Regest)






1392 Dezember 24
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark erklärt die beiden Güter des Johann "Gruwel" in den Ämtern Unna und Hörde und die darauf Angesessenen bis auf Widerruf zu Gerichtsfreien.
1392 "in vigilia navitatis Christi" (Regest)






1393 Januar 2
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark hat die Grafschaft Mark ("Lande und Stede von Unse gansse Graisschap van der Marke"), die Herrschaften Bilstein und Fredeburg, Lippstadt und die Herrschaft Strünkede seinem Sohn Dietrich übertragen - da er mit der Regierung über Kleve genug zu tun hat und es ihm besser scheint, wenn es die Mark mit einem Landesherrn zu tun hat, der im Territorium sitzt ("dat Wij in Unsme Lande van Cleve gnoich toe doene hebben ind Uns ouch wail dunckt, dat dat Land van der Marke eens Heren toe doene hevet, di bij oen in dem Lande sij"). Er befieht daher seinen Amtmännern, Männern und Burgmännern, Bürgermeistern, Räten und Eingesessenen in den übergebenen Gebieten, dem Dietrich zu huldigen, ihn als Erbherrn anzunehmen und ihm mit Rat und Hilfe zum Besten des Landes zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig entbindet er sie von der einst ihm selbst geleisteten Huldigung und bedankt sich für die ihm geleisteten guten Dienste ("ind dancken u alles Ghudes").
1393 "crastino circumcisionis Domini" (Regest)






[1393 Januar 2]
Permalink der Verzeichnungseinheit

Graf Adolf von Kleve-Mark überlässt seinem Sohn Dietrich die Einkünfte aus dem Zoll zu Kaiserswerth, die weiland Graf Engelbert von der Mark bezog.
"anno et die quibus supra" (Regest)





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