Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland
120.88.00 Gerresheim, Stift (DFG - gefördert)

Verzeichnungseinheiten:  1-100 101-200 201-300 301-400 401-500 501-505 


874
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Beschreibung : Die Äbtissin Reginbierg, Tochter des Ritters Gerich, bestätigt die von ihrem Vater errichtete Stiftung der Kirche St. Hypoliti zu Gerresheim und schenkt der Kirche weitere Ländereien zu Linz sammt Zehnten, sodann die Einkünfte der Kirchen zu Meiderich, Sonnborn, Mintard und Pier zum täglichen Unterhalt der Nonnen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 1
Bemerkung : Ohne Siegel und Datum, aufgenommen von dem Erzbischof Guillibert von Köln; nicht Ausfertigung, Schrift [12. Jh.]; vgl. Oppermann, Urk.-Stud., S. 72 - Vermisst - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 c, Bl. 49 R - Foto: Fotokopien Nr. 133
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. I, Nr. 68; Kessel, Der selige Gerrich, S. 182; Ledebur, Archiv Bd. V, S. 298



13. August [882, 912]
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Beschreibung : Everwin und seine Schwester Lantsvint entlassen ihren leibeigenen Salefrid, dessen Frau Liebuvi und deren Kinder aus der Dienstbarkeit unter der Verpflichtung, der Kirche zu Gerresheim wachszinsig und kurmutspflichtig zu sein. Everwin u.d. Lantsvint, Ruothard, Hejo, Herimann, Ruotwig, Warbold, Segibert, Wilhelm, Immo und Hildibold.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 2
Bemerkung : Ohne Siegel
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. I, Nr. 73



[905/906]
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Beschreibung : Everwin nebst seinen beiden Schwestern, die Äbtissin Lantsvinda und Adalburga, entlassen 16 (namentlich aufgeführte) Eigenhörige mit deren Frauen und Kinder aus der Dienstbarkeit mit der Verpflichtung, der Kirche zu Gerresheim, unter deren Vormundschaft sie kommen, wachszinsig und kurmutspflichtig zu sein. Actum .... anno Luthuovici regis VI temporibus Herimanni Archiep. et Landswinde abbatisse. Ad vicem Herradi ego in dei nomine Ruotbraht hanc cartam ingenuitatis scripsi et subscripsi.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 3
Bemerkung : Ausfertigung; ohne Siegel
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. I, Nr. 84



2. Januar 970
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Beschreibung : Erzbischof Gero von Köln weiht das erneuerte Gebäude zu Gerresheim und spendet der Kirche Ländereien zu Gimmersdorf im Bonngau in der Grafschaft des Grafen Herimann und zu Rhöndorf in der Grafschaft des Grafen Godfrid.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 4
Bemerkung : Mit Siegelrest
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. I, Nr. 111



12. April 977
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Beschreibung : Kaiser Otto [II.] erneuert auf Bitten des Erzbischofs Werin von Köln der Kirche zu Gerresheim das Recht, zu Gerresheim in der Grafschaft des Grafen Herimann Zoll zu erheben. Ecbertus canc. ad vic. Willigisi archicap.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 5
Bemerkung : Fehlt - Abschriften: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 74; Redinghoven XIV Nr. 78, S. 271; Handschriften B XI Nr. 1, S. 327 - Foto: Fotokopien Nr. 134
Literatur : Druck: D O II, Nr. 153; Lacomblet, Urkundenbuch Bd. I, Nr. 119



11. Juli 1019
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Beschreibung : Kaiser Heinrich [II.] erneuert auf Anstehen des Erzbischofs Heribert von Köln der Kirche zu Gerresheim das Recht, zu Gerresheim in der Grafschaft des Grafen Herimann den Zoll zu erheben. Guntherius canc. ad vic. Erkenboldi archicap.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 6
Bemerkung : Siegelrest - Abschriften: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 52; Redinghoven XIV, 275; Handschriften B XI Nr. 1, S. 331b f.
Literatur : Druck: D H II, Nr. 415; Lacomblet, Urkundenbuch Bd. I, Nr. 155



9. Januar 1107
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Beschreibung : Erzbischof Friedrich I. von Köln macht auf Bitten der Äbtissin Heizzecha den Übergriffen der Vögte des Stifts Gerresheim ein Ende, indem er die Gefälle der Vögte auf 14 solidi für jedes der drei jährlichen Gerichte neu festsetzt. - Mit Zeugen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 7
Bemerkung : Mit Siegelrest - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 c, Bl. 102 R
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. I, Nr. 267; Kessel, Der selige Gerrich, S. 187 - Regest: Knipping Bd. II, Nr. 44



[1168-1188]
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Beschreibung : Die Freie Teizeken macht sich und ihre Angehörigen der Kirche zu Gerresheim zinspflichtig, indem sie ihr eine Rente aus dem Hof zu Fischeln anweist. - Zeugen: Der Konvent, Heinrich, Villicus zu Gerresheim, Everwin, villicus zu Holte, der Geistliche Heribert, Schreiber der Urkunde,und Heinrich Perculosus.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 8
Bemerkung : Mit aufgedrucktem Siegel und Gegensiegel (!) - Abschriften: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. I a, S. 72; Handschriften B XI Nr. 1, S. 327b f.
Literatur : Druck: Kessel, in: Rheinische (= Picks) Monatsschrift III, S. 264



[1208-1212]
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Beschreibung : Erzbischof Dietrich von Köln bekundet, dass die Äbtissin Gertrud zu Gerresheim, die Kirche zu Sonnborn, deren Patronat dem Stift zustand, dem Propst zu Gräfrath übertragen habe gegen Zahlung einer Fruchtrente. - Zeugen: Dekanin Friderad, Küsterin Jutta und 23 Kanonissen und 4 Kanoniker (nur Vornamen).
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 9
Bemerkung : 3 Siegel: 1. (ab), 2. Konvent zu Gerresheim, 3. Äbtissin Gertrud - Beiliegend: Abschrift, [18. Jh.] - Weitere Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 35 - vgl. Gräfrath Nr. 8
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 54 - Regest: Knipping Bd. III, Nr. 98



25. April 1217
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Beschreibung : Erzbischof Dietrich von Trier bestimmt, mit Einverständnis des Archidiakons Johannes, dass nach dem Tode des Pfarrers Lambert zu Linz sein vom Stift Gerresheim präsentierter Nachfolger nur die Einkünfte des derzeitigen ständigen Vikars Cunrad sowie den Weinzehnten vom Bach Ludinstorp bis zum Dorf Arindorp und den kleinen Zehnten der ganzen Pfarrei, das Stift aber alle übrigen Einkünfte erhalten soll.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 10
Bemerkung : Mit dem Siegel 1) des Erzbischofs (beschädigt), 2) des Archidiakons (ab) - Abschrift: Gerresheim, Stift, Akten Nr. 56 a
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 62 - Regest: Goerz Bd. II, Nr. 1320



24. Juli 1217
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Beschreibung : Abt Heribert, Prior Godfrid und Propst Gerard zu Werden entscheiden als vom Papst bestellte Richter einen Streit zwischen dem Konvent zu Gerresheim und dem Ritter Ludwig von Linz dahin, dass dieser keinen Anspruch auf den Linzer Weinzehnten hat. - Zeugen: Genannte Kanoniker des Kölner Domstifts, von St. Maria ad Gradus, St. Kunibert und Kaiserswerth, Kanonissen und Kanoniker zu Gerresheim, Geistliche zu Lintorf, Meiderich, Linz, Ritter, darunter Gumpert von Eller, sowie der Abt Godeskint zu Brauweiler.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 11
Bemerkung : Mit 4 stark beschädigten Siegeln, das 2. Siegel das des Heribert - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. I c, Bl. 48 R
Literatur : Druck: Kessel, in: Rheinische (= Picks) Monatsschrift III, S. 265 - Regest: Goerz Bd. II, Nr. 1332



1217
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Beschreibung : Die Gebrüder H. u. R., Grafen von Nassau, bekunden, dass sie Haus und Hof zu Linz (Linse) genannt Chiendehus, der Äbtissin Guda und Konvent von Gerresheim zu Eigen gegeben haben gegen Übertragung von 2 Weinbergen in Bilce und Hunindale, nachdem der Edle Konrad von Rennenberg, der vordem damit belehnt war, zusammen mit seinen Söhnen Gerard, Arnold und Herimann darauf verzichtet hatte.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 12
Bemerkung : Beide Siegel abgefallen
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 63 - Regest: Goerz Bd. II, Nr. 1321



1218
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Beschreibung : Die Äbtissin Guda von Gerresheim verleiht dem villico in Derne den Zoll zu Gerresheim, den bisher der verstorbene Heinrich genannt Hac besaß, ferner den Hof und das Gericht zu Mintard gegen bestimmte Abgaben. - Zeugen: Konrad, Domdekan und die Domkanoniker Lambert, Heribert und Bernard, ferner Philipp, Propst von Gräfrath, Hermann von Burgla, Conrad, Priester, und Gerlach, Kanonikus zu Bonn, Alexander, Dietrich, Dirich und Gerlach, Priester, die Ritter: Gumpert, Sifrid, Anton, Crato, Alexander von Linnep, Otto von Linnep, sein Sohn Gerard, Peter von Undürtens, der Glöckner Cunrad, sowie Daniel, Thomas, Rutger, Daniel.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 13
Bemerkung : Siegel: 1) Domstift, 2) Gerresheim, 3) Äbtissin; alle ab - Abschriften: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 53v; Redinghoven XIV, 275; Handschriften B XI Nr. 1, S. 332
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 78



14. Mai 1219
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Beschreibung : Honorius III. bestätigt die von Erzbischof Dietrich von Trier getroffene Entscheidung betreffend Patronat des Stiftes Gerresheim an der Pfarrkirche zu Linz.II. Kal. Maii pont. nostri anno tertio.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 14
Bemerkung : Mit Bleibulle - Abschriften: Gerresheim, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 76; Gerresheim, Stift, Akten Nr. 56 a



1231
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Beschreibung : Erzbischof Heinrich von Köln bekundet, dass das Zisterzienserinnenkloster in Saarn von dem Stift Gerresheim gegen ihren von dem Neusser Bürger Sibert geschenkten Hof zu Genserath das Gut in Eppinghoven diesseits der Erft eingetauscht habe.- Sind die Erträgnisse von Genserath geringer als die von Eppinghoven, so leistet Saarn Ersatz aus dem Hof Volkrath. - Zeugen: Leo Dekan, Godeschalc und Alexander, Kanoniker zu Kaiserswerth, Guda, Äbtissin, ihre Schwester Clementia, Dekanin, Geva, Küsterin, Tidericus, Pleban, Conrad und Godefrid, Kanoniker, und der ganze Konvent zu Gerresheim, Dietrich von Elner, Cratho, Antonius, Albertus villici.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 15
Bemerkung : Nur das Siegel der Äbtissin anhängend - Von Papst Urban 1382 bestätigt
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 175 - Regest: Knipping Bd. III, Nr. 745



28. Juli 1240
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Beschreibung : A(rnold), Propst, W(ilhelm), Dechant, und das Domkapitel zu Trier geben der von Erzbischof Dietrich erlassenen Verordnung, wonach das Patronat an der Kirche zu Linz der Äbtissin und dem Konvent zu Gerresheim zustehe, ihre Zustimmung.MCCXL V. Kal. Aug.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 16
Bemerkung : Mit Siegelrest - Dabei: Kopie, [15. Jh.] - Abschrift von 1614 in Gerresheim, Stift, Akten Nr. 56 a



1254
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Beschreibung : Graf Adolf von Berg entlässt die Aleyd von Eggerscheid mit ihren Kindern Henrich, Hermann, Lugert sowie Mechtild von Mettmann mit deren Kindern aus der Dienstbarkeit und übergibt sie als Wachszinspflichtige dem heiligen Hyppolith in Gerresheim mit der Bedingung, dass die Aleydis von Neukirchen genannt von Overkamp (de supra campo) aus der Wachszinsigkeit des Stifts in die der Xantener Kirche übergeben wird. - Zeugen: Die Äbtissin Gertrud und der Konvent zu Gerresheim, der Pleban Conrad und die Kanoniker Werner und Hermann zu Gerresheim, Henrich von Goltburg, Peter von Rode, Crato von Derne, Waleran von Rulfrade, der Notar Heinrich, Thomas von Dellenhusen, Ludwig Vogt zu Mettmann und Lambert Vogt zu Gerresheim.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 17
Bemerkung : Mit dem beschädigten Siegel des Grafen - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 b, Nr. 103
Literatur : Druck: Kessel, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 9 (fehlerhaft); Weiler, Urkundenbuch Xanten, Nr. 178



16. August 1272
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Beschreibung : Die Äbtissin Gertrud bestimmt das Haus, das früher dem Ritter Walran gehörte und dann der Kanoniker Gerhard erworben hatte, zu einem Kanonikathaus, wofür Gerhard und jeder seiner Nachfolger 6 Denare jährlich und außerdem jeder spätere Erwerber 1 Mark zahlen soll, wofür eine Memorie gehalten wird.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 18
Bemerkung : Mit dem Siegel der Äbtissin; das Konventsiegel ab - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 68v-69r



1273
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Beschreibung : Die Bürger von Gerresheim verzichten mit Zustimmung der Äbtissin Gertrud und der Ritter Dietr. und Heinrich von Elner, Markgrafen der Bilker Mark, auf ihre Berechtigung an der ganzen Bilker Mark gegen die Berechtigung von einem abgesonderten Teil dieser Mark, wofür 30 Mark Kölnische Denare den Waldgrafen gezahlt weden. - Zeugen: Äbtissin und Konvent zu Gerresheim, Godefrid, Pleban in Gerresheim, Heinrich, Kanoniker,Werner von Horst, Heinrich von Mulenhoven, Wilhelm villicus, Albert von Kirbilke, Heydenreich genannt Keysken, Heinrich genannt Wivel, Johann genannt Prange, Dietrich der Müller, Ropert vom Schadelich, Heinrich Fälscher (falsarius), Wilhelm Müller, Dietrich Stark, Dietrich der Blinde und die übrigen Markgenossen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 19
Bemerkung : Siegler: Äbtissin und Konvent, die Ritter Dietrich und Heinrich von Elner, der Pleban Gottfried - Abschrift, [14. Jh.] - Weitere Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 20 (R)
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, Nr. 649; Schubert, Haus Eller, Anhang Nr. 2



1282
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Beschreibung : Die Äbtissin Gertrud von Gerresheim zählt die Ländereien auf, Weinparzellen und Zehnten, die sie als ihr Privateigentum käuflich erworben hat, darunter 20 Morgen Land an dem Walde Godesberg, gekauft von dem Ritter Adolf von Flingern, ferner Land bei Püddel zu Rheinheim und Linz, auch den Zehnten zu Morp, der früher dem Ritter Amplonius de Rynheim zustand, jetzt aber des Grafen von Berg Bruder Heinrich zusteht, ferner von Heinrich molendinarius von Rinheim ein Lehen an der Anger neben Winkelhausen. Dies alles schenkt sie dem Stift unter Ausbedingung bestimmter Renten zur Beleuchtung für Memorien und Anniversarien, nämlich des Gottfried von Mulsforth, Domdekan zu Köln, ihrer Schwestern Alpedis und Vrederunis zu St. Ursula in Köln, sowie ihres Bruders Hermann, Dekan zu Bonn. - Zeugen: Yrmentrud, Dechantin, Bertrada, Küsterin, Alpeda, Kellnerin, Gottfried, Pfarrer, Heinrich von Elner und Friedrich, Kanoniker, Johann von Zeppenheim und Adolf von Vlingern, Ritter, Hermann, Pächter in Derne.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 20
Bemerkung : Mit den Siegeln der Äbtissin und des Stifts, beide zerbrochen
Literatur : Druck: Kessel, in: Rheinische (= Picks) Monatsschrift III, S. 266



1284
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Beschreibung : Die Äbtissin Gertrud überträgt ihre Güter in Eller, die sie aus eigenen Mitteln angeschafft und welche zur Äbtissin im Lehnsverhältnis stehen, auf den Konvent zu Gerresheim unter der Bedingung, dass die Einkünfte zu Memorien für sie, ihren Bruder, den Ritter Gerlach von Nuenkirgen, und ihre Schwester Geva, früher Äbtissin von St. Cäcilia in Köln, verwandt werden. - Zeugen: Dechantin Yrmentrud, Küsterin Bertrade, die Kellermeisterinnen Alpedis und Margareta, die Kanonissen Elysa, Godesla, Aleyd, Helwig, Mettil und Beatrix von Hunenbruch, Agnes, Metza von Blankenberg, der Pleban Godefridus, die Kanoniker Heinrich von Elner, Werner und Friedrich.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 21
Bemerkung : Mit den Siegeln der Äbtissin und des Konvents - Abschriften: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 56 R; Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 b, Bl. 74 R



13. Dezember 1285
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Beschreibung : 15 Bischöfe erteilen der Kirche in Gerresheim eine Ablassverleihung von 80 Tagen an verschiedenen Festtagen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 22
Bemerkung : 12 Siegel erhalten, 3 abgebrochen - An der linken Seite stark beschädigt - Abschrift: Handschriften B XI Nr. 2, S. 486



22. Februar 1288
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Beschreibung : Die Äbtissin Gertrud und der Konvent zu Gerresheim überlassen dem Hermann von Holtheim das Lehen upm Anger zum Hof Reinheim gehörig, um es jure hereditario zu besitzen, wofür Hermann und seine Erben jährlich je 2 Malter Weizen und Hafer zahlen. - Zeugen: Ritter Adolf von Flingern, Friedrich, Kanonikus zu Gerresheim, Hermann von Velthusen, Rutger und Gottfried, famuli der Äbtissin.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 23
Bemerkung : 2 Siegel: 1) Äbtissin, 2) Konvent
Literatur : Druck: Kessel, Ratingen Bd. II, S. 362, Nr. 258



24. September 1292
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Beschreibung : König Adolf bestätigt dem Stift Gerresheim unter Inserierung der betreffenden Urkunden das von Otto II. und Heinrich II. verliehene Recht der Zollerhebung daselbst.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 24
Bemerkung : Mit Siegelrest
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. II, 2, Nr. 928; Ledbur, Archiv Bd. V, S. 301 - Regest: Böhmer-Samanek, Nr. 92



12. September 1298
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Beschreibung : Die Äbtissin Christine zu Gerresheim verleiht dem Amandus von Haynrode das steinerne Haus zu Gerresheim gegenüber der St. Michaeliskapelle, das früher Adolf von Flingern und seine Vorfahren zu Lehen hatte, ebenfalls zu Lehen gegen einen Zins von 20 sol. zu St. Michael und dem Recht des "Up- und Nederval". Mit Zustimmung der Dechantin Alpedis und des Konvents.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 25
Bemerkung : Mit dem Siegel der Ausstellerin - Abschriften: Knapps, Coll. III, S. 50; Handschriften B XI Nr. 1, S. 829 f.; Redinghoven XIV, 273
Literatur : Druck: Kessel, in: Rheinische (= Picks) Monatsschrift III, S. 268



13. Juni 1302
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Beschreibung : Erzbischof Wikbold inkorporiert dem Kloster Gerresheim die Kirche zu Mintard, deren Patronat dem Kloster bereits zusteht, wobei er den Probst von Xanten als zuständigen Archidiakon und den Kölner Chorbischof Ernst mit der Teilung der Einkünfte zwischen Pfarre und Kloster beauftragt.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 26
Bemerkung : Mit den Siegeln des Erzbischofs und des Domkapitels, von beiden nur Reste - Abschrift, [18. Jh.], in Gerresheim, Stift, Akten Nr. 59
Literatur : Druck: Lacomblet, Urkundenbuch Bd. III, Nr. 18 - Regest: Knipping Bd. III, Nr. 3861



11. Juni 1303
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Beschreibung : Propst und Archidiakon Philipp von Xanten und Chorbischof Ernst an Erzbischof Wikbold von Köln: Sie bestimmen unter Inserierung der Urkunde vom 13. Juni 1302 und nach Anhörung der Pfarrgenossen zu Mintard, dass der rector ecclesie (Pastor Gobelin de Hoyenberg) die dos, den großen Getreidezehnten zu Vouzheim und den ganz kleinen Zehnten der Pfarrei, das Stift Gerresheim dagegen den großen Zehnten zu Breidscheid und Mintard haben soll.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 27
Bemerkung : Mit den beiden Siegeln der Aussteller in Resten; nur ein Siegel erhalten
Literatur : Regest: Knipping Bd. III, Nr. 3924; Weiler, Urkundenbuch Xanten, Nr. 361



5. Februar 1304
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Beschreibung : Die Äbtissin Christina und der Konvent zu Gerresheim gestatten, dass Äbtissin und Konvent zu Neuß von Deytmarus von Heerdt und seinem Sohn Hermann einen Mansus kaufen, den die Verkäufer vom Stift Gerresheim zu Lehen tragen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 28
Bemerkung : Mit den 4 Siegeln der beiden Äbtissinnen und Klöster; sämtlich ab - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 39



23. Oktober 1306
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Beschreibung : Äbtissin und der Konvent zu Gerresheim bekunden, dass Sophie, Witwe Weynmars von Eyscherode, und dessen Bruder Hermann genannt Payßdacg ihre Güter bei Epsendorf, die sie von Gerresheim zu Lehen trugen, mit Ihrer Zustimmung der Äbtissin und dem Konvent St. Klara zu Neuss verkauft haben unter der Bedingung, dass die Käufer sie nunmehr zu Lehen von Gerresheim besitzen, nachdem die Verkäufer und ihre Kinder Johann und Conrad bezw. Hermann, Wynrich, Wynmar, Leonius, Sophie, Godescus, Helewyg und Christina auf sie vor den Augen des Konvents verzichtet haben.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 29
Bemerkung : Mit den Siegeln der Äbtissin von Gerresheim und des Konvents von St. Klara zu Neuss (beschädigt)



[vor Oktober 1311]
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Beschreibung : Erzbischof Heinrich II. von Köln inkorporiert mit Zustimmung des Domkapitels und des Pfarrers von Meiderich, Hermann von Deutz, dem Stift Gerresheim die Pfarrkirche zu Meiderich, deren Patronatsrecht die Äbtissin bereits besitzt.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 30
Bemerkung : Zwei Ausfertigungen - 3 Siegel: Erzbischof, Domkapitel und Archidiakon (Propst Philipp von Xanten); alle anhängend
Literatur : Druck: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 6, S. 77, Nr. 1 - Regest: Kisky, Bd. IV, 1, Nr. 673 - Erwähnt: Monatshefte für Rheinische Kirchengeschichte, 1957, S. 170 f.



5. August 1314
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Beschreibung : Erzbischof Heinrich verleiht allen, die in der Pfarrei Gerresheim das heilige Sakrament, wenn es zu einem Kranken gebracht wird, begleiten und für den Kranken beten, einen Ablass von 40 Tagen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 31
Bemerkung : Mit dem Siegel des Erzbischofs (beschädigt) - Abschrift: Handschriften B XI Nr. 1, S. 330
Literatur : Regest: Kisky Bd. IV, Nr. 852



21. März 1318
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Beschreibung : Die Eheleute Walram und Conegund verkaufen der Äbtissin und dem Konvent zu Gerresheim 13 Morgen Land bei Rolfrath, die von Wynmar von Vitinchhoven, Kanonikus zu Rellinghausen, lehnsrührig sind.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 32
Bemerkung : Mit den Siegeln 1) Pröpstin Conegund von Rellinghausen (beschädigt), 2) Kanonikus Wynmar von Vittinghoff (ab)



[19.] Mai 1319
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Beschreibung : Ein Patriarch und 15 Erzbischöfe verleihen der Stiftskirche zu Gerresheim einen Ablass von 40 Tagen für verschiedene Feste, unter anderem auch für das Fest des heiligen Herzogs Gerrich.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 33
Bemerkung : Mit 16 Siegeln, zum Teil beschädigt - Rückschrift: Arnoldus de Elnr miles me procuravit - Mit Transfix vom 15. August 1319 - Abschrift: Handschriften B XI Nr. 2, Bl. 486v ff.
Literatur : Gedruckt: Kessel, Der selige Gerrich, S. 192



13. Juli 1319
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Beschreibung : Die Äbtissin Konegondis überträgt de gracia et non de iure aliquo hereditario das Schultheißamt in Gerresheim und Linz dem Heinrich genannt Haych von Vlyngeren. - Zeugen: Adolf, Graf von Berg, Arnold von Elverveld, Dietrich von Eller der Ältere und Heinrich von Kirbach, Ritter.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 34
Bemerkung : Auch inseriert in Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 92 vom 20. August 1361



25. Juli 1319
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Beschreibung : Die Äbtissin Mechtild und der Konvent zu Grafenthal teilt der Äbtissin und Konvent zu Gerresheim mit, dass sie auf Bericht der Sophia von Gennep das Kloster Gerresheim aller Gebete teilhaftig machen wollen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 35
Bemerkung : Mit stark beschädigtem Siegel der Äbtissin Mechtild



30. September 1319
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Beschreibung : Hermann, natürlicher Bruder des Grafen Adolf von Berg, Pfarrer zu Linz und Kanonikus zu Gerresheim, schenkt dem St. Servatius Altar zu Gerresheim sein Erbgut Svaecspe in der Pfarrei Ratingen und sein Haus zu Gerresheim.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 36
Bemerkung : Papier-Abschrift, [16. Jh.] - Akz. 10/1884



9. April 1320
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Beschreibung : Vor dem Offizial zu Köln teilen Heyderich Propst zu St. Severin und Scholaster zu St. Andreas in Köln als Vertreter der Äbtissin und des Konvents zu Gerresheim einerseits und Hermann, Rektor der Kirche zu Meiderich, andererseits den Zehnten der Kirche zu Meiderich zwischen dem dortigen Pastor und dem Stift Gerresheim, dem Meiderich inkorporiert ist. - Zeugen: Magister Gerard von Xanten, Godefrid von Ruden, Johannes, Kantor zu St. Andreas in Köln, Brunsten, Vikar der Kirche zu Bonn, Rembold genannt Kase, Johann genannt Goldenagel, Vikar der Kirche zu Zyfflich, Arnold Kage, Pleban in Derne, Johann von Wiedenvelt, Peter von Essen, Kleriker, Heinrich von Hensberg, Kanonikus zu Rees.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 37
Bemerkung : Instrument des Henrich Wilhelm von Reys genannt von Arnem, Kölner Notar - Mit Siegel des Offizials



11. Juni 1320
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Beschreibung : Gerard von Lymburch, Kanonikus der Kölner Kirche bekundet als Testamentsvollstrecker seiner verstorbenen Schwester Sophie, dass diese der Kirche in Gerresheim eine Rente von 6 Mark zu ihrem und ihrer Schwester Gertrud Gedächtnis vermacht hat, die ihre Nichten Sophia von Gennep und Elisabeth von Limburg, beide Kanonissen zu Gerresheim, kaufen sollen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 38
Bemerkung : Mit Siegel (stark beschädigt)



10. August 1320
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Beschreibung : Graf Adolf von Berg gestattet den Kanonissen zu Gerresheim Sophia von Gennep, Küsterin, und Elisabeth von Limburg, eine Rente von 6 Mark in seinem Gebiete oder in den Gütern, die nicht seiner Vogtei unterworfen sind, zu kaufen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 39
Bemerkung : Siegel ab



23. Juli 1322
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Beschreibung : Graf Adolf von Berg bestätigt den von seinem verstorbenen Onkel Grafen Wilhelm von Berg gefällten Schiedsspruch, wonach Ludekin von Winkelhausen nur noch 30 Jahre lang Schultheiß des Hofes Hubbelrath sein soll, dass aber danach der Hof dem Stift Gerresheim anheimfällt. - Zeugen: Ernst von Rennenberg, Domdekan, Heinrich von Horst, Dietrich von Eller der Ältere, Dietrich von Eller der Jüngere, Gottschalk von Kalkum, Albert von Holthausen, Dietich von Leuchtmar, Ritter.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 40
Bemerkung : Mit Siegel des Ausstellers - Dabei: 2. Ausfertigung ohne Siegel



16. Juli 1323
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Beschreibung : Volmar, Vizepastor zu Meiderich, gibt seine Zustimmung zur Inkorporation der Kirche von Meiderich zu der Kirche von Gerresheim.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 41
Bemerkung : Siegelrest



21. Januar 1324
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Beschreibung : Die Äbtissin Conegundis und das Kapitel zu Gerresheim verleihen dem Hermanno molendinario de Dammone und seiner Hausfrau Elizabet ihr Land zu Düssel in Erbpacht gegen einen Zins von 7 Mark, versichert auf 4 Morgen Land bei der Dammer Mühle.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 41 a
Bemerkung : Gleichzeitige Abschrift einer Kopie auf Papier von 1520, ausgestellt von den Gerresheimer Schöffen Peter Roepertz, Conrait Thyß, Frederich Schoemacher, Henrich zur Gypen und Johan zu Poil



1325
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Beschreibung : Graf Adolf von Berg bestätigt den von seinem verstorbenen Onkel Grafen Wilhelm von Berg gefällten Schiedsspruch, wonach Ludekin von Winkelhausen nur noch 30 Jahre lang Schultheiß des Hofes Hubbelrath sein soll, dass aber danach der Hof dem Stift Gerresheim anheimfällt. - Zeugen: Ernst von Rennenberg, Domdekan, Heinrich von Horst, Dietrich von Eller der Ältere, Dietrich von Eller der Jüngere, Gottschalk von Kalkum, Albert von Holthausen, Dietich von Leuchtmar, Ritter.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 42
Bemerkung : Zweite, spätere Ausfertigung der Urkunde Nr. 40 vom 23. Juli 1322; Kopie, [16. Jh.]



30. November 1327
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Beschreibung : Die Eheleute Rutger und Guda van Karnap bekennen, von der Äbtissin Jutta von Daun und dem Kapitel zu Gerresheim dem Hof Luyntenbeck mit Zehnten und allem Zubehör in Erbpacht genommen zu haben.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 190 a
Bemerkung : Mit den Siegeln 1) des Ausstellers (ab), 2) des Wilhelm von Ulenbroich (Rest) - Die Urkunde ist kanzelliert - Abschrift in Gerresheim, Stift, Akten Nr. 16



7. April 1331
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Beschreibung : Sophia von Gennep, Küsterin, und Elisabeth von Limburg, Kanonissin zu Gerresheim schenken den Zehnten zu Velthausen in der Pfarrei Erkrath zur Dotierung des Altares St. Johann Baptist und St. Magdalena im Chor der Stiftskirche. Für sie siegeln die Äbtissin Martha und das Kapitel.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 44
Bemerkung : Nur noch Rest des 2. Siegels anhängend



25. März 1332
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Beschreibung : Die Äbtissin Martha [von Ötgenbach] und der Konvent zu Gerresheim bekunden, dass die verstorbene Kanonisse Mechtild von Merheim in Beisein der Kanonissen Yda von Virneburg, Sophia von Gennep, Katharina von Neuenburg (de novo castro) und Elisabeth von Gennep dem Stift Gerresheim ihre gesamte Habe vermacht habe.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 45
Bemerkung : Mit dem Siegel der Äbtissin (nur Rest) - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 b, Bl. 9 b



5. Oktober 1332
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Beschreibung : Die Dekanin Yda, die Thesaurarin Sophia von Gennep und die Kanonissen Hadewig von Matteler, Elisabeth von Witflet, Elisabeth von Limburg, Elisabeth von Gennep, Mechtild von Müllenark, die Geschwister Yda und Elisabeth von Waldeck, die Schwestern Ymagina und Mechtild von Götterswick, Aleyd von Helpenstein, Catharina von Neuenburg (de novo Castro) und Sophia von Ringdorp (!), sowie die Kanoniker Winrich, Pleban, und Wilhelm von Hasselbeck geben 4 Kanonissen aus ihrer Mitte und dem Pleban Winrich, Vollmacht, nach dem Tode der Äbtissin Martha von Öttgenbach eine neue Äbtissin zu wählen. Sie wählen Ida von Waldeck.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 46
Bemerkung : Notariatsinstrument des Notars Wilhelm von Endhoven, clericus Leod. dyoc.



27. Oktober 1332
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Beschreibung : Erzbischof Walram von Köln an Magister Godefrid, Kanonikus von St. Kunibert in Köln: Da die neugewählte Äbtissin von Gerresheim Yda von Waldeck noch nicht das vorschriftsmässige Alter von 30 Jahren vollendet hat, wird sie von diesem Mangel befreit.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 47
Bemerkung : Mit dem Siegel des Erzbischofs (beschädigt)



12. November 1332
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Beschreibung : Der Propst und Archidiakon von Xanten Johann von Virneburg bekundet, dass er die Verteilung der Einkünfte der Pfarrei Meiderich, wie sie Erbischof Heinrich von Köln und Philipp, Propst von Xanten, vorgenommen hatten, neu geregelt habe. Nach Anhören der Pfarrgenossen habe er die gesamte Zehntflur in 3 Teile geteilt, deren Grenzen genannt werden (Hof Vogelsang, Villa Borkhoven (!), Frankenbusch, Hagen, villa Berge, mons Kallinberck), von denen sich der Pfarrektor in Meiderich Volmarus 1/3 ausgewählt habe, während die restlichen 2 Teile der Äbtissin Yda und dem Kapitel zu Gerresheim zustehen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 48
Bemerkung : Mit dem Siegel des Propstes - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 b, Bl. 80



1. Dezember 1332
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Beschreibung : Christine, Witwe des Ritters Heinrich von Linnep (Leynfe), bekennt, dass ihr die Äbtissin und das Kapitel zu Gerresheim erlaubt habe, von ihrem Erbe im Pesch, von dem in den Hof Eckinghoven [Eppinghoven] jährlich 30 Denare als Zins zu zahlen sind, 30 Morgen zu veräußern, und verpflichtet sich, noch weiterhin 4 sol. Zins aus dem Erbe zu zahlen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 49
Bemerkung : Mit dem Siegel der Ausstellerin; Umschrift: STINE . DE . LINPHE



25. September 1334
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Beschreibung : Graf Adolf von Mark bekennt, dass ihm aus dem Stiftshof Nunninghoven jährlich 6 Solidi Zins zustehen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 50
Bemerkung : Mit beschädigtem Siegel



12. August 1335
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Beschreibung : Die Äbtissin Yda bekundet, dass die Beghine Helena de Clauhem ihr Haus ter Linden zu Gerresheim an der Neußerstraße zur Wohnung für 12 Jungfrauen geschenkt habe. - Zeugen: Henrich von Derne und Wilhelm von Haselbec, Kanoniker; Anthon de Campo, Gyso de Dammone und Henrich von Ratingen, Priester, Rutger von Vorste, Conrad Obulus, Daniel up deme Orde, Conrad Gevensoyne, und Conrad Hellinc, Schöffen zu Gerresheim, ferner Henrich vom Walde, Adolf von Derne und Albert Pittit.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 51
Bemerkung : Mit dem Siegel der Äbtissin - Abschriften: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 72; Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 b, Bl. 104 R



30. September 1335
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Beschreibung : Hille von der Bruggen schenkt ihr Haus bei der Kirche zu Gerresheim zu einem Konvent von 12 Jungfrauen. - Zeugen: Conrad Hellinc, Daniel up dem Orde, beide Schöffen, Wilhelm und Heyne vom Walde, Aleff vamme Derne, Rulkin in dem Vyhove, Christian zum Steynhuys, Daniel Ritter, Leo Korinselge, Alf van Vlingeren in dem Hove, Heinrich Zunzin.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 52
Bemerkung : Mit dem Siegel der Äbtissin und dem Kapitel (beide ab)
Literatur : Druck: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 6, S. 80



20. Januar 1338
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Beschreibung : Erzbischof Walram von Köln, der Kanonikat und Pfründe, die durch die Heirat der Kanonisse Sofia de Rincdorp freigeworden sind, für Jutta von Hemmersbach, Kanonissin zu Elten, erbeten hatte, bestimmt, dass trotz des Einspruches, den die Gerresheimer Dechantin Yda, die Thesaurarin Sophia und die Kanonissen Lisa von Limburg, Conegundis von Seelze und Lisa von Waldeck bei Johann de Polle, Kanoniker zu Köln, als von ihm bestellten Kommissar in dieser Sache erhoben hatten, Jutta die Stelle erhalten solle.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 53
Bemerkung : Mit Siegelrest



26. Januar 1338
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Beschreibung : Die Gebrüder Luter und Friederich von Mattler bekennen, an den von ihrer Mutter Hadewig der Vikarie B.M.V. geschenkten Gütern bei Vorst keinerlei Ansprüche zu haben.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 54
Bemerkung : Die beiden Siegel der Aussteller ab



12. März 1338
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Beschreibung : Willam von Matlar bekennt, dass er an dem Hof zu Nunninghoven nur Leibzucht und sonst keine Rechte habe. - Siegelzeuge: Goswin Steck.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 55
Bemerkung : Beide Siegel anhängend



5. Februar 1340
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Beschreibung : Cono de Wilra und seine Gattin Sophia verkaufen dem Stift Gerresheim ihren Hof mit 30 Morgen Land bei Wilre, abhängig von dem Freihof des Klosters St. Panthaleon in Köln zu Süchteln unter Zustimmung des Schultheißen in Süchteln Johann Tessche und seines Sohnes Johann als Vertreter des Abtes von St. Panthaleon, unter der Verpflichtung, die Abgaben an das Kloster weiterzuzahlen, worüber eine Urkunde besiegelt von dem Schultheiß und Gobelin von Süchteln, Mönch zu St. Panthaleon, ausgestellt worden ist. Die Übertragung erfolgt vor den Schöffen zu Bruoka [Broich = Grevenbroich ?], nämlich Gobelin Gryp, Leon Hunt von Bruoka, Johannes Scharant von Epsendorf, Gobelin Kypspeyn von Glehn und Conrad Bussche unter Verzicht der Verkäufer und ihrer Kinder Gerard, Leo, Johannes, Aleyd, Christine und Lucardis.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 56
Bemerkung : Mit dem Siegel des Hugo, Priester in Budeke [Büderich ?]; Siegel ab



27. Juni 1340
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Beschreibung : Im Hause des Riquin Kolerman, Bürgers zu Bonn, und vor dem Kölner Notar Bernard von Reys bekunden die Bonner Schöffen Hermann Mollinch, Weynrich von der Buyngassen, Johann van Olmesein und Nycolaus vom Gylstorp, dass der Kölner Kanonikus Weynand von Gennepe seinen Hof zu Widdig (Wedig), zwischen Schneegasse und den Weinbergen des Christian Herberts Sohn gelegen sowie seine Ländereien dort (Ortsbezeichnung: Overvlaychte, Hoyesvloge, Over-, Middel- und Nedergewande) ferner die Rente aus dem Hause des Johann van Mosenvech unter Verzicht des Elger von Deutz genannt Schrenselin durch den Knappen Henrich wuostinch, seinen Vertreter in dieser Sache, zur Ausstattung des St. Peteraltars in der Stiftskirche zu Gerresheim geschenkt hat. - Zeugen: Wynrich genannt Marcolf, Notar der Stadt Bonn, sowie die Laien Jacob Copechin und Wynrich Wuoste von Dottendorf.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 57
Bemerkung : Notariatsinstrument mit 2 Transfixen vom 30. Juni 1340 und 3. Juli 1340



20. April 1342
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Beschreibung : Gerhard, Vizepastor zu Meiderich, erklärt gegenüber dem Erzbischof Walram sein Einverständnis mit der Inkorporation seiner Kirche in das Stift Gerresheim.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 58
Bemerkung : Mit Siegel



30. August 1343
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Beschreibung : Wilhelm von Gennep, Propst zu Soest, Gerhard de Vivario, Dechant von St. Severin, Ernst von Müllenark, Magister Gottfried de sco. Cuniberto, Domkanoniker zu Köln, und Gobelin von Bilstein, Kanoniker zu St. Gereon, bestimmen als Schiedsrichter in einem Streit zwischen der Äbtissin Yda einerseits und dem Kapitel zu Gerresheim, nämlich Sophia von Gennep, Thesaurarin, Hadewig von Mattlar, Kellermeisterin, Elisabeth von Limburg, Elisabeth von Gennep, Metza von Mulenarke, Aleyd von Helpenstein, Methildes von Götterswick, Elisabeth von Öttgenbach, Nesa von Löwenberg, Nesa von Öttgenbach und Sophia von Ysenburg, Kanonissen, andererseits, dass künftig die strittige Absens-Bewilligung sowie die Verleihung von Präbenden nur noch von dem gesamten Kapitel erteilt werden dürfen. - Zeugen: Heinrich von Gennep, Gerard von Ehrenberg, Reynard von Westerburg, Gerard von Bilstein, Henrich von Rennenberg, Wilhelm von Waldeck, Wynand von Gennep, Ernst von Öttgenbach, Johann von Rennenberg, Reynald von Sponheim, Dietrich von Gennep der Ältere, Lutter von Mattlar, Rorich von der Nuerburg, Weynand von Neuß, Kanoniker von St. Gereon, dazu Magister Rupert genannt de Cilia, Kanoniker zu Soest und Magister Albert Hovel, Dechant zu Emmerich, sowie Gerlach von Ysenburg, Friedrich von Helpenstein, Gottschalk von der Sülzen, Truchseß des Grafen von Berg, Ludwig Vogt von Lülsdorf, Arnold von Eller, Ritter, schliesslich Magister Nicolaus de Bomele, advocatus, und Gerhard de curia, Notar der Kölner Kurie.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 59
Bemerkung : Notariatsinstrument des Nycolaus von Ahrweiler - Mit den 5 Siegeln der Schiedsrichter



29. September 1343
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Beschreibung : Jakob Paysedach, scriniarius, seine Hausfrau Sophia und seine Kinder Johannes und Jutta bekennen, titulo locationis das Haus, iuxta ferrum, ubi transitur ad parvum forum in oppido de Gerresheim, auf Lebenszeit für jährlich 12 Denar erhalten zu haben.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 60
Bemerkung : Mit dem Siegel des Everard, Dekan der Stiftskirche zu Düsseldorf



20. Dezember 1343
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Beschreibung : Wilhelm von Geynpe, Propst zu Soest, und Gerart von der Wigern, Dekan zu St. Severin in Köln, bekennen, von der Äbtissin Ida, der Dechantin Else und dem Kapitel zu Gerresheim den Hof zu Keldenich gegen eine Jahresrente gepachtet zu haben. - Als Bürgen stellen sie: Geyrhard von Erimberg, Weynand von Geympe, Domkanoniker zu Köln, Hildeger, Hardevuyst, Chorbischof, und Symon von der Aducht, Kanoniker zu St. Severin.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 61
Bemerkung : Mit dem Siegel der beiden Aussteller; Siegel ab



22. November 1345
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Beschreibung : Cone von Wilre und seine Ehefrau Fye sowie ihre Kinder Gerart, Heynkin, Lewe, Aleyt, Lückart, Styne und Grete verkaufen dem Stift ihren Hof zu Wylre zum Teil lehnsrührig von St. Panthaleon zu Köln und gehörig in den Hof zu Süchteln. Sie erklären den Verzicht vor den Schöffen zu (Greven-) Broich Johann Taschin, Amtmann des Herrn von Dyck, Dietrich op eyme Dreische, Godart van Broicsteden, Herm. Clase van Gelene, Godart Scheirre, Lewin Hunde vom Broiche und Gobelin Geipe, sowie Herrn Husin, Kirchherr zu Büttgen, Herrn Heinrich, seinem Bruder, dem Kaplan Arnold, Lewin Hinovir, Herrn Johann imme Steynhuys aus Gerresheim, Priester, und dem Schultheiß des Konvents zu Gerresheim.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 62
Bemerkung : Mit den Siegeln des 1) Husin, Kirchherrn von Büttgen, 2) Johann Taschin, Amtmann zu Broke [Grevenbroich]; beide Siegel leicht beschädigt - Abschrift: Gerresheim, Stift, Rep. u. Hs. Nr. 1 a, Bl. 49



26. März 1346
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Beschreibung : Pachtbrief der Äbtissin Ida, Dechantin Else und des Kapitels von Gerresheim über 2 Morgen Benden, gelegen zwischen dem Graben Conekyns in der Gatin und dem kleineren Bache, verpachtet an Amanthe Vuylappil gegen einen jährlichen Pachtzins von 2 Mark auf Lebenszeit.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 63
Bemerkung : Ausfertigung auf Pergament, von derselben Hand wie Nr. 51; Kapitelssiegel anhängend - Rückvermerk: Gemelte Bände hören nunmehr in den Derner Hof



26. März 1346
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Beschreibung : Äbtissin Ida und das Kapitel von Gerresheim verpachten dem Conekin in der Gatin auf Lebenszeit 2 Stücke Land, zusammen 6 1/2 Morgen und 15 Roden betragend, deren eines "hinter den Erlin", das andere bei dem "Asche" liegt, gegen einen jährlichen Pachtzins von 18 Sester Roggen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 64
Bemerkung : Ausfertigung auf Pergament, von derselben Hand wie Nr. 63; Kapitelssiegel ab - In dorso: Verpachtung eines Capitularlandts ... in der Derner Hoffe [Kirchspiel Gerresheim-Ladenberg] eingebawet



10. Juli 1346
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Beschreibung : Gysilbert, Herr von Brunchorst verzichtet auf die Stiftspräbende, welche die Kanonissin Katherina de Novo Castro für seine Tochter Elisabeth bestimmt hatte.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 65
Bemerkung : Mit Siegel



23. Juni 1347
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Beschreibung : Der Offizial der Kölner Kurie bestimmt in einem Rechtsstreit zwischen der Äbtissin Jda von Waldeck, vertreten durch Heinrich und Wynrich genannt von Neuß, und der Druda, Tochter der Bela von Rosental, Gattin des Arnold Swoney, dass diese verpflichtet sei, die fälligen und künftigen Wachszinsen zu zahlen. - Zeugen: Magister Otto de Franconia, Advokat, Johann de Arwilre, Godefrid de Kelze, Gerhard de Kemper.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 66
Bemerkung : Mit dem Siegel des Offizials (nur Reste) - In drei Ausfertigungen



14. August 1347
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Beschreibung : Wilhelm, Dechant zu Kaiserswerth, fordert bei Strafe der Exkommunikation alle, die Güter des Stiftes Gerresheim zu Unrecht besitzen, zur Rückgabe auf.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 67
Bemerkung : Mit inserierter Bulle Clemens VI. vom 30. Oktober 1343 - Siegel abgerissen



2. Oktober 1347
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Beschreibung : Der Notar Johannes Leydecker de Buschoducis bekundet vor dem Zeugen Johann de Heyllu, Knappe, und Emund, Sohn des verstorbenen Johann Elyas, Klerikers, auf Wunsch des Ritters Johannes Rover als Testamentsvollstrecker des Ritters Wilhelm de Buscho zugleich im Namen der Elza de Wyflyt, Dechantin zu Gerresheim, dass das Fräulein Sophya de Wyflit eine jährliche Rente von 5 Pfund erhält, die nach ihrem Tode den Kanonissen zufallen soll.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 68
Bemerkung : Unbesiegeltes Notariatsinstrument



2. Februar 1348
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Beschreibung : Reynart vamme Angerin, Ritter und seine Hausfrau Lyse bekennen, von der Äbtissin Idye von Waldecke, Dechantin Elsin, Sophie von Geynpe, Hadewig von Matlair, Lysin von Limburg, Lysin von Geinpe, Metzin von Mulnarken und dem Kapitel zu Gerresheim den Hof zu Hösel gepachtet zu haben.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 69
Bemerkung : Mit den Siegeln 1) Graf Adolf von Berg (ab), 2) Reinart von Landsberg, Ritter, Schultheiß zu Angermund, 3) Frambach, Ritter (ab) - Dabei eine 2. Ausfertigung mit den Siegeln 1) Aussteller (ab), 2) Konrad von Elner, Ritter, Schultheiß zu Gerresheim, 3) Reinart von Landsberg (ab)
Literatur : Druck: Kessel, Ratingen Bd. II, S. 22, Nr. 20



2. Februar 1348
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Beschreibung : Äbtissin Ida von Gerresheim verleiht das Schultheißamt dem Ritter Conrad von Elner.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 70
Bemerkung : Mit den Siegeln 1) Graf Adolf (ab), 2) Reinard von Landsberg (ab), 3) Conrad von Elner



27. August 1348
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Beschreibung : Luter von Matlar, Kanoniker zu St. Gereon in Köln, und sein Bruder Friedrich (oo Metze) verzichten auf die Güter zu Vorst und Dellinghausen, die ihre "Matertra" Hadewig von Matlar dem Stift Gerresheim geschenkt hat oder noch schenken wird.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 71
Bemerkung : Mit den Siegeln der Brüder; 1) verloren, 2) beschädigt



9. August 1349
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Beschreibung : Heinrich von Derne, Kanoniker zu Gerresheim verkauft der Äbtissin Ida das von ihm bewohnte Haus mit Garten (Anlieger: der Campanarius Heinrich und der verstorbene Calffels), damit es zu seiner Präbende ausgetan werde, unter der Bedingung, dass die darauf ruhenden Abgaben weiter gezahlt werden. - Zeugen: Dechantin Elis. von Limburg, Sophia von Gennep, vormals Küsterin, Hedewig von Matclar, Kellermeisterin, Aleyd von Helpenstein, Elisabeth von Waldeck, beide Kanonissen, Theodor und Lambert, Kanoniker, Gyso, Gobelin, Johannes, Conrad, Zebbo und Konrad, Vikare, ferner Gobelin Auleferrum, Johann Korenselig, Conrad Huckeler, Heinrich von Vorst, Christian Korenselich , Daniel up deme Arde, sämtlich Schöffen zu Gerresheim.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 72
Bemerkung : Notariatsinstrument des Johannes de Werda



25. August 1349
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Beschreibung : Schultheiß, Bürgermeister und Rat Linz quittieren dem Kapitel zu Gerresheim über einen Beitrag zum Bau ihrer Stadtmauer.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 73
Bemerkung : Mit dem Sekretsiegel der Stadt (nur Rest)



5. Dezember 1349
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Beschreibung : Rutger genannt Muysisern tauscht als Vormund der Kinder seines verstorbenen Bruders Anton, Hilla und Elisabeth und mit deren Zustimmung mit der Äbtissin Ida die wachszinsige hörige Hilla, Tochter der Hilla von Schonenweneghern gegen Johann genannt Wrede, Sohn der verstorbenen Aleyd Wredinne von Weytmer. - Zeugen: Conrad von Elner, Ritter und Richter der Äbtissin einerseits, Jonathan von Hardenberg und Heinrich von Waldenburg, Mönche zu Werden, Meister Wenemar von Hamme, Kanoniker zu Essen und Bruder des Rutger, Meister Johann von Dülmen, Rektor der Nikolauskapelle zu Werden, sowie Heinrich von der Letene und Wilhelm von Lutterbeke, Knappen andererseits.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 74
Bemerkung : Mit dem Siegel des Rutgers Muysisern



1. Februar 1350
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Beschreibung : Thomas, Vizepastor zu Meiderich, erklärt sich mit der Inkorporation seiner Kirche mit dem Stift Gerresheim durch den Erzbischof von Köln einverstanden.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 75
Bemerkung : Mit Siegel



17. September 1351
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Beschreibung : Wilhelm, Erzbischof von Köln, verleiht eine Präbende im St. Ursulastift zu Köln, die durch die Ehe der Kanonissin Mechtild von Berberch mit dem früheren Kölner Kanoniker Gerard von Erenberch freigeworden ist, der Irmgard von Wildenberg.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 76
Bemerkung : Mit inserierter Bulle Clemens VI. an Erzbischof Wilhelm, Avignon, 28. Mai 1350 - Siegel ab - Die Urkunde befand sich, obschon nicht erkennbar Gerresheimer Provenienz, schon 1672 laut Archivinventar im Gerresheimer Stiftsarchiv
Literatur : Wegen der Bulle vgl. Sauerland, Urkunden und Regesten aus dem Vatikanischen Archiv Bd. III, Nr. 831



22. Februar 1352
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Beschreibung : Konrad von Morpe, genannt von der Hoyltsuyrken, und seine Hausfrau Lysa verkaufen den beiden Gerresheimer Priestern Johann imme Steynhuys und Daniel vamme Dampne eine Erbrente von 4 Mark, zahlbar aus ihrem Hof Karneppe bei Heylden, der Dydderich von Elvervelde lehnshörig ist. - Zeugen: Herr Mathias, Herr Conrad Zobbe, Herr Johann von Dusburg, alle Priester, Christian imme Steynhuys, Geyrkin sein Sohn, Conrad vamme Dampde, Ruprecht von Daylhusen. Heyne von der Vorste, Aylbrecht von Gudenkoven, Daniel up deym Orde, Christian Lewen Sohn.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 77
Bemerkung : Mit den Siegeln 1) Arnold von Elverfeldt (ab), 2) Vleden von Brotther (Rest)
Literatur : Druck: Urkundenbuch Elverfeldt, Nr. 496



8. August 1352
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Beschreibung : Erbischof Wilhelm von Köln verleiht einen 40-tägigen Ablass auf dem St. Johann und Maria Magdalena Altar im Chor der Stiftskirche zu Gerresheim.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 78
Bemerkung : Mit Siegel



9. August 1352
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Beschreibung : Erzbischof Wilhelm von Köln erklärt, gestützt auf das Zeugnis des Grafen Rupert von Virnenburg und des Herrn Ludwig von Randerath, dass Aleyd von Isenberg, Tochter Gerlachs von Isenberg, seines Verwandten, von adelfreier Abstammung sei.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 79
Bemerkung : Siegel des Ausstellers (ab)
Literatur : Druck: Klocke, in: Rheinischer Heimatforscher, 9. Jahrgang 1937, S. 438



14. Oktober 1352
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Beschreibung : Vor Johan, Dekan zu Düsseldorf und den Zeugen Adolf, Schultheiß in Derne, Everhard Collaris, Conrad von Dampme, Hermann von Vorste (de foresto) und Conrad von Dorpe (de vico) errichtet die Kanonisse Hadwig von Matlar ihr Testament, in dem sie unter anderem dem Stift eine Kornrente aus dem Gute Volkerdeien und die villa Dellinghausen vermacht.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 80
Bemerkung : Mit den Siegeln 1) der Kanonisse Hadwig von Matlar, 2) des Dekans Johann



24. März 1354
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Beschreibung : Die Eheleute Nycolaus und Christina vom Walde verpflichten sich zur Zahlung eines Zinses für die Verleihung der Gewalten in Gerresheim, Bilk und Flingern.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 81
Bemerkung : Mit inserierter Verleihungsurkunde von 1336 Mai 18 - Siegler 1) Wilh. Von der Haerz, Truchsess, 2) Herman von Winckelhusen, Vogt zu Mettmann; beide Siegel ab



2. Mai 1354
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Beschreibung : Johann von Dorsten, Pastor zu Borbeck (Bortbeche), bekundet, dass Gertrud Goetmanes, ihre Kinder Johann, Hermann, Gertrud und Lutgard sowie ihr Enkel Johann sich als wachszinspflichtig dem St. Hyppolit.-Altar zu Gerresheim erklärt haben. - Zeugen: Henrich Holtgrave (!), Volmar genannt Wirde, Johann genannt von Vrillmedorp genannt citufloet, Engelbert der Küster, Rother genannt Coke und Rother genannt der Umbetunde.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 82
Bemerkung : Siegel des Ausstellers (ab)



25. Februar 1356
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Beschreibung : Vor dem Kölner Offizial verzichtet Johann von Vreimersheym genannt von Bleyrshem zu Gunsten des Stiftes Gerresheim auf den Hof Bleyrshem, den dieses von Gerard von Bleyrshem erworben hat.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 83
Bemerkung : Mit dem Siegel des Offizials



25. März 1356
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Beschreibung : Gerhart und Adelant von Bleyrsheym verkaufen das Gut Bliersheim dem Kapitel zu Gerresheim und verzichten vor Gottschalk, dem Pastor zu Friemersheim und den Schöffen dort.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 84
Bemerkung : Die Siegel 1) des Pastors, 2) der Schöffen fehlen



15. Juni 1356
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Beschreibung : Äbtissin Ida von Waldeck, Dekanin Elisabeth von Limburg, Metza von Molenark, Lisa von Gempe, Aleyd von Helpenstein senior, Katharina von Nuerberch, die Thesaurarin Lisa von Waldecke, Lisa von Oytginberch, Sophia von Isenborch, Nesa von Derne, Elisabet von Beaufort, Aleyd von Isenborch, Yrmgard von Sevynborn, Aleyd von Helpenstein iunior, Kanonissen, Tilmann von Croynlinc und Dietrich von Novinmagen, beide Kanoniker zu Gerresheim bestimmen, unter welchen Bedingungen eine nobilis virgo eine Präbende oder Beneficum in Gerresheim erhalten kann, erläutert an dem Fall der Irmgard von Sevynborn. - Zeugen: Mathias von Köln, Dietrich von Mettmann, Johann vom Steinhaus (de domo lapidea), Priester zu Gerresheim, sowie Arnold von Putdail, Laie.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 85
Bemerkung : Besiegeltes Notariatsinstrument des Notars Dietrich von Novinmagen - Siegel der Äbtissin (ab)



26. Mai 1358
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Beschreibung : Rychwin von Ghore, Prior und Thesaurar der Abtei Werden, tauscht den wachszinspflichtigen Johann von Oysteym gegen den wachszinsigen Winrich, Schultheiß des Hofes Dale. - Zeugen: Stephan von Scheven, famulus officiatus, und Johann Langherbeyn, Bürger zu Werden.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 86
Bemerkung : Siegel des Ausstellers beschädigt



24. Oktober 1359
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Albrecht von Bliersheim, sein Sohn Dietrich und dessen Frau Liese verkaufen dem Stift Gerresheim ihren Anteil am Hofe Bliersheim, gehörig in den Hof Rheinhausen. Der Verzicht wird erklärt vor den Schöffen zu Friemersheim Johann Hintbovyn, Johann von der Lynden, Johann von Steynhuys, Godart von Kuckuc, Ludolf von Rumel, Johann von Rumel. - Als Bürgen setzen sie: Dietrich Bruncne, Heinrich Toppe, Noldin von der Wardin und Johann von der Lynden.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 87
Bemerkung : Mit den Siegeln 1) Ritter Bovyn von Friemersheim, 2) Schöffen von Friemersheim



1. Mai 1360
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Die Eheleute Geyrhart und Adil von Bleyrsheym pachten den Hof Bliersheim.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 90
Bemerkung : Siegel 1) Ritter Bovin von Friemersheim (beschädigt), 2) Schöffen von Friemersheim (ab)



27. Mai 1360
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Hayc von Vlingheren reversiert der Äbtissin über ein Mannlehen, bestehend aus Haus, und Garten zu Düsseldorf, Land, Holzgrafschaft und Holzgewalt zu Flingern nebst einer Torfvenne beim Grevenhaus. - Zeugen: Wilhelm von Kirberg, Arnolt von Putdale, Heyne Ruter, Heyne Hincuyn, Heynkin amme Ende und Cone zu der Portin.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 91
Bemerkung : Mit den Siegeln des Ausstellers und der beiden ersten Zeugen; sämtlich verloren



26. Juni 1360
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Vor Ritter Bove zu Friemersheim und den Schöffen dort Johann Hartwyn und Johann zu der Lynden bekennen Albrecht von Bliersheim, sein Sohn Dietrich und dessen Ehefrau Lyse, von dem Stift die Kaufsumme für das Gut Bliersheim nämlich 120 1/2 Mark erhalten zu haben.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 88
Bemerkung : Siegel 1) Ritter Bove von Friemersheim (ab), 2) Schöffen zu Friesmersheim (beschädigt)



26. Juni 1360
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Vor Ritter Bove zu Friemersheim und den Schöffen dort Johann Hartwyn und Johann zu der Lynden bekennen Albrecht von Bliersheim, sein Sohn Dietrich und dessen Ehefrau Lyse, von dem Stift die Kaufsumme für das Gut Bliersheim nämlich 120 1/2 Mark erhalten zu haben.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 89
Bemerkung : Siegel 1) Ritter Bove von Friemersheim, 2) Schöffen zu Friesmersheim; beide ab



20. August 1361
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Der Notar Hermann, Sohn des Thomas Ywani von Goch, inseriert auf Bitten der Kanonisse Elisabeth von Waldeck die Urkunde von 1319 Juli 13. - Zeugen: Gräfin Margarethe von Berg und Ravensberg, Dietrich von Limburg, Ritter Gotfried Rumbel von Hetzingen, Herr Heinrich Hagenbeck, Pastor zu Richrath, Johann, Scholaster zu Kaiserswerth, Arnold von Sande, Dietrich Swengil, Dietrich Wisgil und Everard von Gerisheym, sämtlich Kanoniker zu Kaiserswerth.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 92
Bemerkung : Siegler: 1) Johann, Scholaster, 2) Arnold von Sande, senior, Kanoniker



12. März 1362
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Schiedspruch zwischen der Äbtissin Ida zu Gerresheim einerseits und den Kanonikern des Stifts: Heinrich von Benhusen, Rektor der Pfarrkirche in Gerresheim, Heinrich von Bracht und Dietrich von Nymegen andererseits zur Beilegung des Streits über die Leistungen, Funktionen und Ansprüche der Kanoniker. - Zeugen und Mitsiegler: Der Schiedsrichter Gerhard Pont, Dekan der Kirche zu Utrecht und Kölner Generalvikar, Simon von Solms, Johann von Rennenberg, Dietrich von Oetgenbach, Kanoniker der Kölner Kirche, Dietrich de Ofele (?), Offizial, Heinrich Ruffus, Nikolaus von Boymel, Johann von Recklinghusen, Advokaten, Heinrich von Limtorp und Jakob von Nymegen, Notare an der Kölner Kurie.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 94
Bemerkung : Abschrift, [16. Jh.] - Fehlerhafte und unvollständige Abschrift in Akten Nr. 82



21. Januar 1363
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Beschreibung : Nolde von Ayrdorpe und seine Tochter Lyse pachten von der Äbtissin Jda und dem Kapitel zu Gerresheim den Hof zu Bliersheim, der vormals Albrecht zustand und jetzt in den Kapitelshof zu Rheinhausen gehört, für 16 Schillinge Jahrzins.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 95
Bemerkung : Mit den Siegeln 1) Bovyn, Herr zu Friemersheim (beschädigt), 2) Schöffensiegel zu Friemersheim (Schöffen: Johann zu den Lynden, Gobil Hintbovin)



21. Januar 1363
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Gräfin Margarethe und deren Sohn Wilhelm von Jülich sprechen gegen die Ansprüche des Haych von Flingern der Äbtissin Ida von Waldeck und dem Kapitel zu Gerresheim das Schultheissenamt zu Gerresheim zu, welches Haich als Erbe seines Vaters beanspruchte, im Beisein ihrer Räte, Ritter und Knechte welche namentlich aufgeführt sind: heren Dyderich van Merheym, here van Borstel, Willeme van Hayn, doe unss Droytsis, Johanne Untze van Elvervelde, Lutter Stall van Lancwaiden, Willeme der Qwayde, Starcke van Uplaiden, Heynriche v. Schoynroyde, Conraide van Elneir, Johanne van der Hoven, Heynriche van Varysbech, Raboyde van Losen, Peter Wyntdechge, rittere, her Eylgar van Hencbach doe coellner tzo Werde, Peter van Kailcheim, doe hovemeister, Johanne van Revel doe kemereir, Raboyde van Losen, Dyderiche van Luychtmair doe amptman tzo Angermunt, Aylbreijt Ruter, doe rentmeister ind ander guyder luyde genoich.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 96
Bemerkung : Ausfertigung, Pergament; Siegel Margarethes anhängend, Siegel Wilhelms ab



23. April 1363
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Aylf Cubesis und seine Hausfrau Paytze erklären, von Stift wegen aller Forderungen befriedigt zu sein.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 97
Bemerkung : Siegler: Conrad, Ritter von Elner; Aylbreit Ruter, Kanoniker zu Essen



5. Oktober 1363
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Wilhelm von Jülich, Graf von Berg und Ravensberg befiehlt seinen Beamten in Monheim und Mettmann bei Strafe, nicht zum Schaden des Stifts Gerresheim von dessen Weinen zu trinken noch aus dessen Fässern zu schöpfen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 98
Bemerkung : Mit (verdrücktem) Siegel - Fehlt 12.4.1983
Literatur : Gedruckt: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 15, S. 58



26. Juni 1364
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Erzbischof Engelbert von Köln bittet unter Berufung auf dieses auch von seinen Vorgängern geübte Recht um eine Präbende für seine Nichte Aleyd von Lippe, bisher Äbtissin des Stifts Molenbeck, Diözese Minden.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 99
Bemerkung : Mit Siegel



1. Mai 1365
Permalink der Verzeichnungseinheit




Beschreibung : Die Äbtissin Ida von Waldeck, Frau Katharina, Dechantin, und das Kapitel zu Gerresheim, verpachten an Arnolt Wynkins Sohn, seine Frau Stina und deren Sohn Hildebrant das Haus zu Gerresheim an der "Vegatin" gelegen.
Bestellsignatur : Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 100
Bemerkung : Mit den Siegeln des Kapitels - Dabei: Revers des Arnold Wynkins mit den Siegeln 1) Hermans von Winkelhausen, 2) Arnolds von Putdale; vermisst seit 1983; 24.5.2006 vorhanden (Akz. 1/06)


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