Historisches Archiv der Stadt Köln
3 Nachlässe und Sammlungen
3.2 Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive
3.2.10 Buchstabe J
Jaekel, Joseph
Best. 1373 Jaekel, Joseph


Signatur : Best. 1373

Name : Jaekel, Joseph

Beschreibung :
1. Übernahme des NachlassesDer schriftliche Nachlaß des Metallplastikers Joseph Jaekel (1907 - 1985) wurde am 14.06.1988 von seiner Frau Mia dem Archiv übergeben und unter Nr. 1656/88 ins Zugangsbuch eingetragen.Im Mai 1998 erfolgte eine weitere kleine Aktenabgabe, die in den Nachlaß, der die Bestandsnummer 1373 erhielt, eingearbeitet wurde.Über die Aufbewahrung im Archiv wurde mit der Leihgeberin eine schriftliche Vereinbarung getroffen. 2. OrdnungsverfahrenNach Vorarbeiten von Praktikanten wurden im Juni 1997 die Ordnungs - und Verzeichnungsarbeiten am Nachlaß Jaekel fortge - setzt und im Juli 1997 abgeschlossen.Die Akten lagen in 11 Archivkartons. Zwei Kartons mit Archivalien waren noch gänzlich ungeordnet.Bei der 1. Sichtung der Aktenmappen und der schon vorliegenden Titelaufnahmen zeigte sich, daß die innere Ordnung der Akten sehr zu wünschen übrig ließ. Häufig waren zusammengehörige Schriftstücke getrennt und in verschiedenen Mappen abgelegt. Daher waren noch umfangreiche Korrekturen erforderlich. Sie betrafen vor allem die Unterlagen über Jaekels künstlerisches Werk, die Ausstellungen und die Korresponden z. Letztere besteht vorwiegend aus eingehenden Schreiben.Antwortkonzepte finden sich häufig auf der Rückseite der Briefe. Sie stammen fast immer von Frau Jaekel, die offensichtlich für ihren Mann die gesamte Korrespondenz geführt hat. Auch die in großer Zahl vorhandenen Briefumschläge tragen vielfach ihre Handschrift und geben in Stichworten Auskunft über den Inhalt der Antwortschreiben.Die Masse der Briefe stammt aus den Jahren 1945 - 1985, d.h. daß auch die nach dem Tod Jaekels von seiner Frau geführten Korrespondenzen im Nachlaß vorliegen.Die im Mai 1998 übernommenen Unterlagen wurden entweder in be - reits vorhandene Aktenmappen einsortiert oder zu eigenen Akteneinheiten formiert.Der geordnete Bestand umfaßt 12 Archivkartons. 3. BenutzungsbestimmungenDer Nachlaß ist für die allgemeine wissenschaftliche Benutzung nur nach schriftlicher Genehmigung durch die Leihgeberin Frau Mia Jaekel, Am Petershof 1, 50933 Köln,zugänglich. Zehn Jahre nach dem Ableben der Leihgeberin endet diese Benutzungsbeschränkung. Das Findbuch schrieb Frau Offermann. Köln, im Mai 1998Frau Mechtild WilkesII. Lebenslauf Joseph Jaekels23.4.1907 Geboren in Wallmenroth, Kreis Altenkirchen,als zweitältester Sohn des Lehrers Alois Jaekel und s einer Ehefrau Maria. Die früh verstorbenen Brüder Raymund und Clemens waren als Maler und Schriftsteller tätig.1909 Umzug nach Köln1913 - 1917 Besuch der Volksschule in Köln - Sülz1917 - 1921 Besuch der Realgymnasiums in Köln - Lindenthal1922 - 1925 Besuch der Klosterschule Knechtsteden1925 - 1930 Studium an den Kölner Werkschulenbei Hermann Schmidhuber, Hans Wissel und Richard Riemerschmidt1930 Beginn der Tätigkeit als freierBildhauer1938 Heirat mit Mia Türner, die seineAssistentin wird1940 Einberufung in den Kriegsdienst, aus dem erim gleichen Jahr aus gesundheitlichen Gründen wieder entlassen wird1942 Zerstörung von Wohnung und Atelier durchBomben; Evakuierung nach Linz am Rhein1945 Rückkehr nach Köln; Bezug eines Wohnate -liers in der Rankestraße in Sülz. Mitglied der Rheinischen Künstlergemeinschaft1.4.1947 Berufung an die Kölner Werkschulen alsLeiter der Fachklasse für Metallplastik und - treiben1948 - 1962 Präsident der ArbeitsgemeinschaftKölner Künstler1954 Geburt der Tochter Susanne1959 Umzug in das neue Wohnhaus in Köln -Müngersdorf23.7.1963 Stellvertretender Direktor an denKölner Werkschulen25.2.1970 Ernennung zum Professor1972 Dekan des Fachbereichs "Kunst undDesign" an der neu organisierten Fachhochschule Köln1974 Beendigung der Lehrtätigkeit9.6.1985 Gestorben in Köln - Müngersdorf
Sperrvermerk : 2050
bis 10 Jahre nach dem Tod von Mia Jaekel

Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken