Historisches Archiv der Stadt Köln
3 Nachlässe und Sammlungen
3.2 Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive
3.2.22 Buchstabe T
Teichen, Theodor
Best. 1547 Teichen, Theodor


Signatur : Best. 1547

Name : Teichen, Theodor

Beschreibung :
Teichen, Theodor, 1896-1963, Architekt, Oberbaurat der Stadt Köln 1925-1960; Enthält u.a.: Zeugnisse, Urkunden (1896-1961); Schriftwechsel mit Architekten, bes. mit Paul Bonatz (1923-1954); Architektur in Köln (1930-1963); Fotografien von Bauten in Köln, Babelsberg, Berlin, Münster; Unterlagen zu Wettbewerben; EntwürfeAus der Biographie Theodor Teichen 3.10.1896 geboren in Berlin/Charlottenburg als Sohn des Regierungs- baumeisters Carl Teichen und seiner Frau Johanna Teichen, geborene Roesicke1903-15 Vorschule und Gymnasium1.6.1915 Reifeprüfung am Arndt-Gymnasium in Berlin-Dahlem1915-19 Militärdienst1919-20 Studium der Architektur an der TH Hannover 1921 Fortsetzung des Studiums an der TH Stuttgart (bei P. Bonatz)1923 praktische Arbeit in den Architekturbüros Prof. P. Bonatz u. F. Scholer, Stuttgart18.10.1923 Diplom Architektur an der TH Stuttgart1923-24 Tätigkeiten bei: Hochbauabteilung Reichsbahndirektion Stuttgart; Staatliche Beratungsstelle für das Baugwerbe in Württemberg für die Bauausstellung Stuttgart 1924; Stadtarchitekt beim Hochbauamt Düsseldorf1925 Erkrankung und Kur in Arosa (Schweiz)15.10.1925 Architekt beim Hochbauamt der Stadt Köln (unter Baurat W. Tiedje)1928 Staatsexamen als Regierungsbaumeister in Stuttgart, weiterhin tätig im Kölner Hochbauamt1936 Festanstellung als Stadtbaumeister bei der Stadt Köln (die Festanstellung wird mit seiner leitenden Tätigkeit beim Bau der Großmarkthalle von seinen Vorgesetzten begründet)1941 Beförderung zum Stadtbaurat bei der Stadt Köln, der städti- schen Planungs GmbH zugeordnet1951 Beförderung zum Oberbaurat bei der Stadt Köln, Leiter der Entwurfsabteilung Hochbauamt1957 schwer herzkrank; der Vertrauensarzt empfiehlt eine frühzeitige Pensionierung1958 Umzug aus seinem Eigenheim (Reichsheimstätte) Am Krieler Dom 2 (Köln-Lindenthal) in die Kinkelstr. 26 (Köln-Lindenthal) (Mußte er wegen seiner andauernden finanziellen Probleme das Haus verkaufen?)1959 Teichen wehrt sich gegen die Frühpensionierung. Doch nach einem Gutachten der städtischen Krankenanstalt Köln-Merheim willigt er ein, seine Pensionierung zu beantragen.1.2.1960 vorzeitige Pensionierung6.8.1963 Theodor Teichen verstirbt im Alter von 66 Jahren in Köln; seine Frau Martha verstirbt am 14.5.1964 in einem SanatoriumÜbernahme und OrdnungsverfahrenDer Nachlaß des Architekten Theodor Teichen wurde in den Jahren 1996/97 von dessen Sohn Dr.-Ing. Karl-Theodor Teichen dem Historischen Archiv der Stadt Köln übergeben. Sofern möglich wurden die einzelnen Akten, Fotos und vereinzelte Pläne nach Ortsnamen und Projektnamen geordnet und verzeichnet. Von den verzeichneten Fotos (1547/1-27) wurden Kopien angefertigt und diese in der Akte 1547/5 abgelegt. Daneben wurde eine Übersichtsliste erstellt, um einen schnellen Überblick über den Bestand zu gewährleisten.Köln, im Oktober 1997Jürgen A. Roder (Dipl.-Ing./Arch.)Hinweise zur Benutzung des BestandesZu Lebzeiten von Herrn Dr.-Ing. Karl-Theodor Teichen dürfen die Fotos und Akten des Bestandes nur mit dessen schriftlicher Genehmigung den Archivbenutzern vorgelegt werden.AbkürzungenG GrundrißAn AnsichtS SchnittL LageplanPe PerspektiveF Freihand-ZeichnungP Zeichnungs-Pauseo.M. ohne Maßstabo.D. ohne DatumKR Kölnische RundschauKStA Kölner StadtanzeigerNRZ Neue Rheinische Zeitung

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