Historisches Archiv der Stadt Köln
3 Nachlässe und Sammlungen
3.2 Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive
3.2.21 Buchstabe St
Steinbach, Fritz
Best. 1306 Steinbach, Fritz


Signatur : Best. 1306

Name : Steinbach, Fritz

Beschreibung :
Steinbach, Fritz, 1855-1916, Dirigent, 1880-1886 Kapellmeister in Mainz, 1886-1902 in Meiningen, 1902-1914 Direktor des Konservatoriums in Köln; Enthält u.a.: Unterlagen zu Ausbildung und Dienstverhältnissen; Ordensverleihungen; Korrespondenz mit Herzog Georg III. von Sachsen-Meiningen über die Gestaltung von Konzerten; Korrespondenz mit Mitgliedern der herzoglichen Familie, u. a. Helene Freifrau von Heldburg; Korrespondenz mit Künstlern, u. a. Eugen d'Albert und Nicolaus Simrock (1882-1913) sowie mit musikalischen GesellschaftenVorbemerkungDie hier vorliegenden persönlichen Papiere und Korrespondenzen des städtischen Kapellmeisters Fritz Steinbach (1855-1916) wurden von Herrn Dr. Klaus Unger angekauft und am 30.06.1992 vom Archiv übernommen (acc. 2093/92).Sein Vater Hermann Unger hatte die Papiere von der Tochter Max Regers erhalten und 1947 bereits Teil der Korrespondenz Steinbachs (u.a. Briefe von Eugen d'Albert, Gustav Mahler, Max Reger und Richard Strauss) an die Library of Congress in Washington/USA abgegeben. Im Frühjahr 1994 wurde der Nachlaß von Herrn Stefan Sienell im Rahmen eines Praktikums geordnet und verzeichnet. Die Schlußredaktion übernahm die Unterzeichnete. Der Bestand umfaßt 1 Archivkarton. Die Unterlagen sind für die allgemeine wissenschaftliche Benutzung zugänglich.Köln, im Februar 1999Lebenslauf Fritz Steinbachs17.06.1855 in Grünsfeld (Baden) geboren als Sohn des Kantors und Rektors Anton Steinbach1869-1870 Besuch des Großherzoglichen Lyzeums in Karlsruhe1871-1972 Studium der Musik in Mannheim bei seinem Bruder Emil Steinbach, Musikdirektor am Großherzoglichen Hof- und NationaltheaterHerbs 1973 Studium am Konservatorium der Musik in Leipzig; Stipendiat der Frankfurter Mozartstiftung1875 Weiterbildung (Stipendium) am Konservatorium in Karlsruhe bei Vinzenz Lachner, danach Studium bei Gustav Nottebohm in Wien1879-1886 2. Kapellmeister am Stadttheater in Mainz1886 Lehrer für Kontrapunkt und Komposition am Hochschen Konservatorium in Frankfurt/M.01.07.1886-1903 Kapellmeister der Hofkapelle Herzog Georgs II. von Sachsen-Meiningen in Meiningen1893 Ernennung zum Generalmuskidirektor1896 Intendant der Hofkapelleseit 1897 ausgedehnte Konzertreisen im In- und Auslandseit März 1903 städtischer Kapellmeister in Köln, Leiter der Gürzenichkonzerte, der Musikalischen Gesellschaft und Direktor des Konservatoriums. Gastdirigent in Madrid, Paris, London, Moskau, St. Petersburg und New York1909 Leitung des Brahms-Festes in München und1912 in Wiesbaden01.07.1914 Niederlegung der Ämter wegen eines Herzleidens. Übersiedlung nach München13.08.1916 gestorben in München

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