Historisches Archiv der Stadt Köln
3 Nachlässe und Sammlungen
3.2 Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive
3.2.12 Buchstabe L
Leibl, Wilhelm
Best. 1176 Leibl, Wilhelm

10. Oktober 1878
Pariser Weltausstellung 1878, Abt. f. deutsche Kunst:


Enthält : Berlin: Leibl wird an die Bezahlung von Portokosten für einen versicherten Brief erinnert. Nachgemachte Unterschrift: A.v. Werner. 1/4 S., masch.-schriftl. Abschrift von Ausfertigung auf Kopfbogen.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 243
Altsignatur : 243



17. November 1888
Gurlitt, Fritz, Hof-Kunsthandlung:


Enthält : Berlin: Leibl wird erinnert, daß am 1. Januar 1889 die Ausstellung eröffnet wird, deren Hauptteil Leibls Bilder sein sollen. Er bittet um eine Liste dieser Bilder und um rechtzeitige Versendung. Grüße an Sperl. Unterschrift. 1 Halbseite auf Kopfbogen, eigenhändig.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 244
Altsignatur : 244



o.D.
Leibl erkundigt sich bei Fritz Gurlitt über den Verbleib der abgeschickten neueren Bilder und derjenigen aus früherer Zeit. Mit den Zeichnungen bilden sie eine erkleckliche Anzahl". Im 'Berliner Tageblatt' stand immerhin eine kleine Notiz. Leibl fragt, ob nicht sämtliche Sachen zusammen ausgestellt werden sollten. Dies würde einen günstigeren Eindruck hervorrufen.


Enthält : 1 Halbseite, eigenhändiger Entwurf, ohne Beglaubigung
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 245
Altsignatur : 245



23. September 1895
Große Berliner Kunst-Ausstellung 1895:


Enthält : Berlin: Da es Pflicht ist, alle Gebote mitzuteilen, wird Leibl gefragt, ob er sein Gemälde, 'Abend im Moor' für 600 M ablassen will. Unterschrift i.V. des Geschäftsführers: Croner. 1 Halbseite auf Kopfbogen, Kanzleiband
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 246
Altsignatur : 246



27. April 1929
Preußische Akademie der Künste:


Enthält : Die Akademie lädt zu einer Wilhelm Leibl - Gedächtnisfeier eine maschinenschriftliche Abschrift
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 247
Altsignatur : 247



22. Juni 1878
Prestel, J.A.C., Kunsthandlung:


Enthält : Frankfurt/M.: Leibls Gemälde H, 'Zwei Münchener Bürger eine Zeitung lesend', das in Paris ausgestellt war, ist von verschiedenen Seiten und in den letzten Tagen durch den Maler Schreyer in überaus günstiger Weise kritisiert worden. Er bittet Leibl um 2 Reproduktionen davon möglichst in verschiedener Größe. Als Referenzen führt er an: v. Montmori-Hon'sche Kunsthandlung, Frz. Hanfstängl, Generaldirektor v. Hefner-Alteneck. Unterschrift. 2 Halbseiten, eigenhändig.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 248
Altsignatur : 248



04. Mai 1886
Schneider jr., J.P., Kunsthandlung:


Enthält : Frankfurt/M.: Von den seinerzeit angebotenen 3 Böcklin-Gemälden kann er jetzt nur noch 'Die Nacht' an Ernst Seeger offerieren. Dieses Bild ist inzwischen vom Urheber in Gegenwart von Zeugen signiert worden. Zur Ansicht mag er es nicht fortschicken. Der damals geforderte Preis dürfte jetzt gewiß angemessen sein. Eigenhändige Unterschrift. 1 1/2 Seiten von Schreiberhand auf Kopfbogen.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 249
Altsignatur : 249



01. März 1892
Frankfurt/M.: Er bedauert, wegen des erbetenen Bildes zu spät gewesen zu sein. Wenn Leibl ein großes bedeutendes Werk anbieten kann, dann könnte er es an eine der bedeutendsten modernen Privatgalerien weiterverkaufen. Unterschrift.


Enthält : 1 Halbseite auf Kopfbogen, eigenhändig.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 250
Altsignatur : 250



07. März 1893
M. Goldschmidt & Co., Gemälde-Ausstellung:


Enthält : Frankfurt/M.: Leibl wird für die dem Firmenvertreter Marcel G. in Aibling erwiesene Aufmerksamkeit gedankt. Es wird um Nachsicht gebeten, welches Leibls äußerster Preis für den Eigenerwerb und welches der Kommissionspreis sein soll sowohl für das große wie für das kleine Bild. Unterschrift. 1 1/2 Halbseiten auf Kopfbogen, eigenhändig vom Unterzeichner.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 251
Altsignatur : 251



08. März 1868
Stadt Köln:


Enthält : Köln: Stadtverordneter Baudri hat der Stadtvertretung mitgeteilt, daß Leibl das "so trefflich ausgeführte" Bild seines Vaters dem Museum geschenkt hat. Die Stadt Köln nimmt es mit "wärmstem Dank und mit Freuden" an, "weil durch das treue Bild eines bewährten und verdienten Kölner Bürgers das Museum eine Zierde erhält, die um so größeren Werth hat, da sie durch die Pietät und die kunstreiche Hand des strebsamen Sohnes geschaffen worden ist". Eigenhändige Unterschrift: Bachem, Oberbürgermeister. 1/2 Seite, Kanzleihand.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 252
Altsignatur : 252



30. März 1878
Akademie der bildenden Künste:


Enthält : München: Bescheinigung über den Erhalt von 2 Gemälden: "Die fünf Bauern" und "Portrait eines alten Herrn" für die Pariser Ausstellung. Eigenhändige Unterschrift: Weber, kgl. Rat; Stempel der Akademie. 1 Halbseite, Querformat, eigenhändig vom Unterzeichneten.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 253
Altsignatur : 253



11. Oktober 1886
München: Die Akademie ernennt Leibl zu ihrem Ehrenmitglied. Gez. Unterschriften: F.A. v. Kaulbach als Direktor, Prof. M. Carriere als Sekretär.


Enthält : 1/2 Seite, masch.-schriftl. Abschrift von Ausfertigung auf Kopfbogen.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 254
Altsignatur : 254



28. Dezember 1891
Redaktion 'Die Kunst für Alle', hg. v. Friedr. Pecht, Verlagsanstalt für Kunst und Wissenschaft, vormals Friedr. Bruckmann:


Enthält : München: Auf Leibls Telegramm und Brief sind die von ihm bezeichneten Stellen im Text trotz der Mühen für die Drockerei weggelassen worden. Das Leibl-Heft wird in den nächsten Tagen fertiggestellt sein. Unleserliche Unterschrift und Stempel. 1 1/4 Halbseiten, handschriftlich auf Kopfbogen.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 255
Altsignatur : 255



11. November 1896
Riegner, Albert, Bayer. Hofbuch- und Kunsthändler (bisher Teilhaber von E.A. Fleischmann's Hof-Kunsthandlung):


Enthält : München: Er bittet, die von Leibl in Aussicht gestellte Arbeit ihm bald zukommen zu lassen. Daß er am Anfang nicht sofort etwas Großes erwarten kann, weiß er: "ich wäre ja auch vorerst mit einem Köpfchen ganz zufrieden". Ihm liegt nur daran, daß auch Leibl sich durch ihn vertreten läßt. Für einen Liebhaber, der wohl die schönste und bedeutendste Sammlung von Zeichnungen und Aquarellen in Deutschland besitzt, aber einen Leibl noch nicht erhalten konnte, möchte er gern eine Handzeichnung. Unterschrift. 2 Halbseiten auf Kopfbogen, eigenhändig.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 256
Altsignatur : 256



08. März 1897
VII. Internationale Kunstausstellung in Kgl. Glaspalast


Enthält : München: Die Leitung der Ausstellung, die von der 'Münchener Künstler-Genossenschaft' im Vereine mit der 'Münchener Secession' veranstaltet wird, lädt Leibl zur Beschickung ein. Seine Werke sind von der Begutachtung durch die Aufnahmejury befreit. Frachtkosten und Lokalspesen werden übernommen. Nachgemachte Unterschriften: Dr. F. v. Lenbach als I. Präsident, Dill als II. Präsident, Kunz Meyer als Schriftführer. 1/2 Seite, masch.-schriftl. Abschrift von der Ausfertigung auf Kopfbogen mit dem Vermerk "Persönliche Einladung".
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 257
Altsignatur : 257



09. November 1898
Künstler-Genossenschaft:


Enthält : München: Wie 1897 findet 1899 in Dresden eine große, diesmal eine nationale Kunstausstellung statt. München wird durch 2 Kollektionen vertreten sein: Prof. Dill übernimmt 'Secession' und 'Ring', Meyer die 'Künstler-Genossenschaft' und Luitpold-Gruppe. Die letztere kann nur 50 Nummern stark werden, wird also eine Art Elite-Ausstellung. Zu den Ersten darin soll Leibl gehören. Von Prof. Kuehl war indessen zu hören, daß Kommerzienrat Seeger für Dresden kein Entgegenkommen zeigen dürfte; doch wird er die Wünsche Leibls sicherlich berücksichtigen. "Bei der Wichtigkeit dieser Ausstellung, bei den großen Mitteln, die dort zu Ankäufen zur Verfügung stehen und bei dem Erfolg, den Sie auf der letzten Ausstellung in Dresden hatten, glaube ich, daß eine Betheiligung Ihrerseits sehr erwünschenswerth sein wird". Unterschrift: Kunz Meyer.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 258
Altsignatur : 258



06. November 1878
Goupil & Cie., Kunsthandlung:


Enthält : Paris: Die Berliner Zweigniederlassung ist angewiesen worden, Leibl 1700 M als Preis für das Gemälde zu schicken, das auf seine Rechnung verkauft worden ist. Der Empfang eines Gemäldes mit 5 Figuren wird bestätigt. Für die übrigen, die noch lagern, will man Erwerber suchen. Unterschrift: W. Vuols. 1 1/4 Halbseiten auf Kopfbogen, handschriftlich vom Unterzeichner, französisch.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 259
Altsignatur : 259



08. November 1878
Berlin: Leibl werden 1700 M übersandt. Unterschrift: W[ilhel]m Traff.


Enthält : 1/2 Halbseite auf Kopfbogen, eigenhändig vom Unterzeichneten.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 260
Altsignatur : 260



05. April 1880
Rouam, J., Herausgeber der 'Librairie de l'art':


Enthält : Paris: Er drückt sein Mitgefühl über den Tod von Leibls Mutter aus. Wegen der Wiedergabe von Leibls Porträt nach dessen Plan hatte er ihn am 12. März angeschrieben. Hinsichtlich der Absicht, eine Veröffentlichung über das Gesamtwerk Leibls zu bringen, kann er keine genaue Antwort geben. Diese Angelegenheit bearbeitet Paul Lewi, der augenblicklich außerhalb von Paris ist. Unterschrift. 1 Seite auf persönlichem Kopfbogen, eigenhändig, französisch.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 261
Altsignatur : 261



01. Juli 1900
Spemann, W., Verleger:


Enthält : Stuttgart: Er bittet Leibl, einen [vorgedruckten?] Zettel mit Daten über seinen Lebensgang auszufüllen und eine Photographie zu übersenden. Unterschrift. 1 Seite, eigenhändig auf persönlichem Kopfbogen.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 262
Altsignatur : 262



10. Dezember 1877
Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens:


Enthält : Wien: Trotz wiederholter Einladung hat Leibl bisher nie in Wien ausgestellt. Nachdem durch Eibl zu erfahren war, daß Leibl einige Werke vollendet hat, wird er gebeten, diese auf den sog. Ehrenplätzen des Künstlerhauses auszustellen. Neben dem moralischen Erfolg werden sicherlich einige Bilder günstig verkauft werden können. Unterschrift: Karl Walz, Sekretär. 1 1/2 Halbseiten auf Kopfbogen.
Bestellsignatur : Best. 1176 (Leibl, Wilhelm), A 263
Altsignatur : 263


Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken