Historisches Archiv der Stadt Köln
3 Nachlässe und Sammlungen
3.2 Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive
3.2.18 Buchstabe R
Raitz von Frentz (Familie)
Best. 1037 Raitz von Frentz (Familie)

Gesamtanzahl der Verzeichnungseinheiten:  997

Verzeichnungseinheiten:  1-100 101-200 201-300 301-400 401-500 501-600 601-700 


1779 Januar 4



Beschreibung : Hückeswagen F[ranz] A[dolf] J[osef] Frh. v. Nagel bevollmächtigt den Gerichtsschreiber Fuhr, beim Kaufhändler Franz Kaspar Clarenbach die 125 Pistolen in Empfang zu nehmen, die dieser ihm, dem Aussteller, vorzuschießen hat, und dem Gläubiger prompte Zahlung am Verfallstag zuzusagen. Der Aussteller unterschreibt. Darunter: 1779 Januar 5 - Hückeswagen C.J. Fuhr bestätigt, auf obige Vollmacht hin von Herrn Clarenbach eine Anweisung erhalten zu haben, sich in Köln 125 Louisdor auszahlen zu lassen. Er gelobt namens des Amtmanns v. Nagel, den Betrag nebst Zins in einem Vierteljahr zurückzuzahlen. - Unterschrift.Darunter ein Vermerk des Frh. v. Nagel über die am 10. April 1779 durch Wechsel erfolgte Rückzahlung.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 17
U 1312



1779 Dezember 13



Beschreibung : Hofen Zu Wasseralfingen geboren und am gleichen Tage getauft wird Maria Elisabeth Josepha, eheliche Tochter des Oberamtmanns zu Wasseralfingen Johann Baptist Frh. v. Deuring und der Maria Theresia Gräfin v. Königl. Taufzeugen sind: die Gräfin Königl geb. v. Fugger und Leopold Thaddäus Frh. v. Hornstein. Abschrift eines am 1. Jan. 1844 gefertigten Auszuges aus dem Taufbuch der kath. Pfarre zu Hofen (Unterschrift: Schmid), beglaubigt zu Stuttgart am 9. Mai 1845 vom Notar Dr. Scholl durch Unterschrift und Siegel.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 17
U 1317



1791 Mai 12



Beschreibung : Bergheimerdorf Franz Frh. v. Wrede verfügt: Für den Fall, daß nach seinem Tode Erben wegen des ihm durch Freiherrn [Raitz] v. Frentz zu Schlenderhan verliehenen Personats zu Büttgen Nachjahre oder rückständige Ge-fälle beanspruchen könnten, soll eine solche Befugnis unwirksam sein, da er hiermit alle entsprechenden Rechte dem Hause Schlenderhan aus Dankbarkeit überläßt. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 17
U 1387



1551 September 29



Beschreibung : Köln Junker Andreas [von] Randerath (-denradt ), Amtmann zu Liedberg (Lidberch ), und seine [unbenannte] Ehefrau einigen sich mit Gerard Ymbs von Viersen ( Vyrßen ), Kanonikus an St. Georg in Köln, dem Testamentsvollstrecker des verstorbenen Scholasters und Kanonikers an St. Andreas in Köln Urban von Viersen (Vyrßen ) über Restforderungen wegen des Peronsat zu Büttgen (But -), insbesondere hinsichtlich des verpachteten Zehnt für das laufende Jahr. Junker Andreas soll und will dem Exekutor nach Köln liefern 52 Malter Roggen und acht Malter Weizen oder ersatzweise 12 Mark kölnisch je Malter sowie 87 Malter Hafer oder je Malter fünf Mark und zwar in drei Raten zu Ostern, Pfingsten und Joahnnis folgenden Jahres. Die Vertragspartner beauftragen im Beisein des [unbenannten] Dechanten an St. Georg, des Laurentius Holthausen (-huißen ), Kanoniker ebenda, und Gotthard Reck, Kanoniker an St. Andreas, den nachbenannten Notar, über die Vereinbarung ein offenes Instrument zu fertigen. Der öffentliche Notar Franz Steynhorst unterschreibt. Colln, in behaußung gedachten Herrn Gerhardts van Vyrßen
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 17
U 1847



Kasten 18


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 18/16




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Kasten 18


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 18/17




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Kasten 18


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 18/18




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1639 August 23



Beschreibung : BurtscheidDie Geschwister Maria und Henrike Raitz v. Frentz, Konvetua-linnen zu Burtscheid, teilen ihrem [unbenannten] Oheim Raitz v. Frentz, Probst (grand prevost) zu Lüttich, nach Schlen-derhan mit, [s.u.] daß ihre [Groß -] Tante (Moen) Anna Raitz v. Frentz, Äbtissin zu Burtscheid, heute gegen 12 Uhr am Mittag gestorben ist.Da auch der Ordinarius ihrer Abtei, der Abt zu Valdieu (Got-tesdahl), vor kurzem gestorben und noch kein Nachfolger nomi-niert ist, erbitten sie seinen Rat, ob an den Abt zu Kamp bei der notwendigen Neuwahl einer Äbtissin zuziehen soll, der vor vielen Jahren, als es in Valdieu keinen Abt gab, schon einmal entsprechend tätig wurde.Die Schreiberinnen unterzeichnen.[s.o.], auch zur Kenntnis von Mutter, Bruder und Schwestern.
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Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 18
U 194



1696 Dezember 23



Beschreibung : Schlenderhan Dietrich Adolf Frh. Raitz v. Frentz präsentiert nach der am 23. Okt. d. Js. erfolgten Resignation des Laurentius Leurier, Pastors der Kirche bzw. Kuratskapelle zu Quadrath (Quatrath ), für den St. Anna - Altar in besagter Kirche aufgrund des ihm als dem Besitzer des Hauses Schlenderhan zustehenden Kolla-tionsrechts Johann Heinrich Mudder, dessen Verdienste und integrer Lebenswandel ihm bekannt sind. Er bittet, den genannten ins Amt einzuführen und in den Besitz aller Einkünfte des Altars einzusetzten. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 18
U 709



1715 Juli 15



Beschreibung : Gouverneur Ägidius (Gillis ) de Zoutelande verfügt durch Kodizill folgende Legate: 100 Gld. bekommen die Armen von Maasniel. Je 50 Patacons erhalten die Klarissen zu Roermond und Jungfrau Bitot; dafür gegeben wird eien Obligation über 100 Patacons zu Lasten der Witwe dEveraert. Jungfrau Bitot erhält ferner die Verschreibug auf ein Haus in der Ölstraße (olie straedt ). [Am Rd.: Die Papiere sind ihr am 5. Okt. 1715 ausgehändigt worden]. Dem Capitain de Zoutelande wird eine Leibrente mit 100 Patacons zugedacht, und der Gouverneur vermacht seinem Sohn dazu noch ein Paar Silberleuchter, einen Ring und sein Petschaft sowie seinen Rosenkranz. Die Kirche und die Armen zu Bracht werden mit 100 Patacons be-dacht, Elisabeth Gonzales mit 50 Patacons und Fräulein dAlbada mit einem silbernen Gegenstand (een stuck silver werk ). Für die älteste Tochter des Postmeisters v. Wittenhorst ist eine Mut-tergottes aus Silber und ein Weihwassergefäß bestimmt. Dem Bruder Karl soll ein Pfund Groschen (een pont groet ) gegeben werden. [Anm.: Vom Testator noch zu Lebzeiten gezahlt wie er auch für die von ihm bei den Unbeschuhten Karmelitern gestiftete Messen bezahlt hat.]. Der Pastor zu Beesel erhält zwei Dutzend Servietten und zwei Tischtücher, jeder Domestik zwei Patacons und Barbken fünf Patacons. [Anm: Bezahlt am 5. Okt. 1715]. Fräulein dAlbada werden 25 Patacons zugedacht. Die Kirche und die Armen zu St. Odilienberg (Bergh ) sollen 100 Patacons erhalten, genannte Kirche, in der zwei Jahrgedächtnisse mit Messen begangen werden sollen, ferner einen vergoldeten Kelch mit den Wappen von Velrath und Spee. [Anm.: Da Mevrouwe diesen Kelch gerne behalten wollte, hat sie sich mit dem Pastor dahin geeinigt, daß sie statt dessen einen silbernene Kelch gab und sechs Patacons dazu]. Rv.: 1) Extract von den legaten, gemacht bey testament vom heren gouverneur von Zouthelande oder by codecil 15. juliy 1715 ; 2) Extract van de codicille .
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 18
U 885



1749 Januar 6



Beschreibung : Rheinfelden In der Kollegiatskirche St. Martin zu Rheinfelden tauft der Pfarrer Kanonikus Josef Dreer auf die Namen Maria Anna eine Tochter des kaiserlichen Obristen und Archipräfekten zu Laufenburg und Rheinfelden Johann Franz Maximilian Wilhelm Frh. v. Stotzingen ( Stozing ) und seiner Ehefrau Maria Josepha geb. Freiin v. Baaden. Paten sind Reinhard Frh. v. Baaden, Ritter des Malteserordens, oberster Feldherr des Pfalzgrafen und Komtur zu Rottenburg, und Anna Freiin v. Homburg geb. Freiin v. Reinach, die vertreten werden durch Hauptmann Ribin bzw. Maria Ernestine v. Grammont geb. Freiin v. Stotzingen. Auszug aus dem Taufbuch der Pfarre St. Martin in Rheinfelden (lat.), beglaubigt ebenda am 24. Febr. 1796 durch den derzeitigen Pfarrer Kanonikus Franz Ferdinand Will. Dessen Unterschrift beglaubigt der Bischof von Basel Franziskus Xaverius am 28. Febr. 1796 zu Konstanz, wo er sich der kriegerischen Zeiten wegen aufhält, unter seinem Siegel durch Unterschrift und die seines Sekrtärs Kanig. Eine Abschrift wird als übereinstimmend mit dem Original bestä-tigt zu Innsbruck am 20. Okt. 1845 durch den Registrator Johann Stabinger, dessen Unterschrift beglaubigt wird durch das k.u.k. Oberlandgerichtspräsidium in Innsbruck am 17. Jan. 1854 (Unter-schrift: Hofer), was wiederum beglaubigt wird durch Siegel und Unterschrift des Unterstaatssekretärs Stelzhammer namens des Justizministeriums in Wien am 3. April 1854. Darunter: 1860 Februar 5 - Wien Die Kanzlei des Deutschen Ordens bestätigt auf Ersuchen des Adolf Reichsfrh. Raitz v. Frentz, königl. preußischen Kämmerers und Landrats, daß die obige Abschrift wörtlich übereinstimmt mit der beglaubigten Abschrift des Taufscheines, die im Deutschordens-Zentral-Archiv Wien bei den Probationsdokumenten des am 5. Juni 1855 zum Deutschen Orden, Ballei an der Etsch und im Gebirge, aufgeschworenen Kajetan Friedrich Andreas Maximilian Anton Karl Grafen v. Bissingen - Nippenburg, k.u.k. Obristleutnants, aufbewahrt wird, und daß der Letztgenannte nach für richtig befundener Ahnenprobe auf acht väterliche und acht mütterliche Ahnen am 8. Juni 1855 zu Wien vom Hoch - und Deutschmeister Erzherzog Maximilian von Österreich den Ritter-schlag erhielt. Es unterschreibt als Kanzleivorstand Hofrat Dr. Albert von Schön - Perlashof; das Kanzleisiegel wird aufgedrückt.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 18
U 1058



1749 Februar 2



Beschreibung : Wilten Getauft wird durch Joachim Schannazer, Priester des Stifts Wilten im Hochstift Brixen in Tirol, derzeitigem Pfarrer des Hofmarktes Wilten, Ferdinand Maria Anton Josef Kajetan Adam, Sohn des Reichsgrafen Kajetan v. Bissingen-Nippenburg, Herrn zu Klarenberg und Grundsheim (Gruncheim ), und seiner Ehefrau Maria Amalia Reichsgräfin v. Spaur, Pflaum und Valör. Paten sind: Josef Adam Innozenz Reichsgraf v. Brandis und Josef Ferdinand Reichsgraf v. Bissingen, unter Beistand auch der Reichsgräfin v. Spaur, Pflaum und Valör geborenen Reichsgräfin v. Königsegg, Frau in Aulendorf. Auszug aus dem Taufbuch Nr. 11 der Pfarre Wilten, beglaubigt zu Wilten am 23. Febr. 1796 vom derzeitigen Pfarrer Cassian v. Sterzinger durch Unterschrift und Siegel, dies weiterhin be-glaubigt zu Brixen am 27. Febr. 1796 von Konrad v. Bud und Josef v. Lemmen, Präses bzw. Sekretär des Hochstifts Brixen durch Unterschrift und Siegel. - Eine neuerliche Abschrift beglaubigt nach dem Original zu Innsbruck am 20. Okt. 1845 der Stadt - und Landrechtsregistrator Johann Stabinger durch Unterschrift und Siegel, dessen Unterschrift zu Innsbruck am 17. Jan. 1854 seitens des Oberlandgerichtspräsidenten (Unter-schrift: Hofer) beglaubigt wird, und sodann bestätigt für das Justizminsterium in Wien am 3. April 1854 der Unterstaatssekre-tär Stelzhammer alles Vorstehende durch Unterschrift und Siegel. Darunter: 1860 Februar 5 - Wien Die Kanzlei des Deutschen Ordens bestätigt auf Ersuchen des Adolf Reichsfrh. Raitz v. Frentz, königl. preußischen Kämmerers und Landrats, daß die obige Abschrift wörtlich übereinstimmt mit der beglaubigten Abschrift des Taufscheins, der im Deutschordens-Zentral-Archiv Wien bei den Probationsdokumenten des am 5. Juni 1855 zum Deutschen Orden, Ballei an der Etsch und im Gebirge, aufgeschworenen Kajetan Friedrich Andreas Maximilian Anton Karl Grafen v. Bissingen-Nippenburg, k.u.k. Obristleutnants, aubewahrt wird, und daß der Letztgenannte nach für richtig befundener Ahnenprobe auf acht väterliche und acht mütterliche Ahnen am 8. Juni 1855 zu Wien vom Hoch - und Deutschmeister Erzherzog Maximilian von Österreich den Ritterschlag erhielt. Es unterschreibt als Kanzleivorstand der Kanzler Hofrat Dr. Albert von Schön-Perlashof; das Kanzleisiegel wird aufgedrückt.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 18
U 1059



1764 März 31



Beschreibung : Frankfurt Kurfürst Emmerich Josef, [Bischof von Mainz], kondoliert seinem Vetter F[ranz] W[inand] H[ieronymus] Frh. [Raitz] v. Frentz zu Schlenderhan zum Tode seiner am 17. d. Mon. gestorbenen Gemahlin Anna Maria Charlotte Wilhelmine Franziska geb. Freiin v. Bylandt. Der Aussteller unterschreibt.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 18
U 1180



1774 Dezember 13



Beschreibung : Schramberg Getauft wird durch Heinrich Kopf, Pfarrer in Schramberg, Ernst Maria Adam Ferdinand Johannes Nepomuk Josef, Sohn des Ferdinand Maria Adam Grafen v. Bissingen, Herrn zu Schramberg, Grundsheim ( Grunz -) und Willenhofen, und der Maria Anna Freiin v. Stotzingen (Stoz -). Paten sind: Ernst Adam Graf v. Bissingen, Kanonikus zu Konstanz, vertreten durch Ferdinand Gäbelle, Pfarrer zu Epfendorf, und Maria Amalie Gräfin v. Bissingen geb. Gräfin v. Spaur. Auszug aus dem Taufregister der kath. Pfarre Schramberg in Württemberg, beglaubigt am 25. Nov. 1846 von Pfarrer J. Michael Sauter, dessen Unterschrift zu Obendorf am 16. Dez. 1846 der Oberamtsrichter Högg beglaubigt. Dessen Unterschrift wird am 11. Febr. 1847 im Justizministerium zu Stuttgart beglaubigt (Unterschrift: v. Trieser), was der Kanzleidirektor v. Wachter am folgenden Tage ebenda bestätigt. Dies wiederum beglaubigt zu Stuttgart am 19. Febr. 1847 der k.u.k. Geschäftsträger v. Kübeck, sodann zu Wien, am 3. April 1854, der Hof - und Ministerialrat v. Menßhengen im k.u.k. Ministerium des Äußeren. Darunter: 1860 Februar 5 - Wien Die Kanzlei des Deutschen Ordens bestätigt auf Ersuchen des Adolf Reichsfrh. Raitz v. Frentz, königl. preußischen Kämmerers und Landrats, daß die obige Abschrift wörtlich übereinstimmt mit dem Originaltaufschein, der im Deutschordens-Zentralarchiv Wien bei den Probationsdokumenten des am 5. Juni 1855 zum Deutschen Orden, Ballei an der Etsch und im Gebirge, aufgeschworen Kajetan Friedrich Andreas Maximilian Anton Karl Grafen v. Bissingen -Nippenburg, k.u.k. Obristleutnants, aufbewahrt wird, und daß der Letztgenannte nach für richtig befundener Ahnenprobe auf acht väterliche und acht mütterliche Ahnen am 8. Juni 1855 zu Wien vom Hoch-und Deutschmeister Erzherzog Maximilian von Österreich den Ritterschlag erhielt. Es unterschreibt als Kanzleivorstand der Kanzler Hofrat Dr. Albert von Schön-Perlashof; das Kanzleisiegel wird aufgedrückt.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 18
U 1292



Kasten 19


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 19/4




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Kasten 19


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 19/5




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Kasten 19


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 19/9




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Kasten 19


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 19/11




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Kasten 19


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 19/12




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1625 November 13



Beschreibung : DüsseldorfPfalzgraf Wolfgang Wilhelm, Herzog usw., verfügt, seinem Kanzler Johann Raitz v. Frentz, sooft er in Düsseldorf ist und entsprechend viele Pferde bei sich hat, das Futter für auch ein fünftes Pferd nach der Hofordnung zu verabfolgen, und gibt seinem Kellnereiverwalter Erwin Steinges entspre-chende Anweisung.Der Aussteller unterschreibt.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 99



1637 März 7



Beschreibung : DüsseldorfPfalzgraf Wolfgang Wilhelm, Herzog zu Jülich, Kleve und Berg, Graf usw., kondoliert der Elisabeth v. Wambach, Witwe [Raitz] v. Frentz, wohnhaft zu Köln, auf ihr Schreiben vom 3. d. Mon. hin zum Tode ihres Ehemannes Arnold Raitz v. Frentz, seines bisherigen Amtmanns zu Bergheim (Berchem).Zu ihrem Wunsch, ihrem ältesten Sohn das genannte Amt zu übertragen, erklärt er, sich zwar der langjährigen Dienste des Verstorbenen und insbesodere der Verdienste seines frü-heren Kanzlers und jetzigen Dompropstes zu Lüttich bewußt zu sein, daher den Verstorbenen und die Seinen mit ansehnlichen Lehen aus eigenen Kammergütern begnadigt zu haben und ihre Kinder auch künftig fördern zu wollen, das Amt Bergheim aber möchte er seinem Stallmeister Hermann v. Hanxler übertragen, dem er kürzlich die Vergabe eines Amtes zugesagt habe wegen seiner Dienste.Der Aussteller unterschreibt.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 186



1658 Juli 27



Beschreibung : DüsseldorfPhilipp Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, zu Jülich, Kleve und Berg, Graf usw., erklärt, er habe seinen Amtmann zu Bergheim (Bercheim) Winand Hieronymus Frh. [Raitz] v. Frentz zu Schlenderhan durch seinen Rat und Amtmann zu Angermund Friedrich Christian v. Spee um ein Darlehen von 719 Rtl. ersuchen lassen, das nebst Zinsen von 5% in den folgen-den drei Jahren von den Steuern des Amtes Berheim ohne weite-re Anweisung einbehalten werden soll.Hiermit wird zugesagt, daß auch im Falle, daß Frh. [Raitz] v. Frentz sterben sollte, die Rückzahlung aus den Steuerein-nahmen an seine Frau bzw. seine Erben erfolgen soll. Der Vogt zu Bergheim Crato Bertrams erhält entsprechende Anweisung.Der Aussteller unterschreibt und läßt sein Sekretsiegel aufdrücken.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 352



1666 Dezember 1



Beschreibung : Rom an Sancta Maria MaggiorePapst Alexander VII. dispensiert Alexander [v.] Horrich aus der Diözese Köln, der seit mehr als zwei Jahren in der Diözese Roermond ansässig ist, und dessen Frau Justina Maria [v.] West-rem aus der Diözese Roermond von Ehehindernis der Blutsver-wandtschaft zweiten Grades.Es unterschreibt: S. Conrinthien.Ausf. (lat.), Perg.Transfix: 1667 März 4 - RoermondHeinrich v. Dilsen, Kanonikus der Kathedralkirche zu Roermond und Offizial, teilte den Eheleuten Alexander v. Horrich und Justina Maria v. Westrem (Westrum) den päpstlichen Dispens mit und ersucht um Zahlung von fünf Rtl.Er unterschreibt und drückt sein Siegel auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 503



1676 Juni 20



Beschreibung : PragWinand Hieroymus Frh. [Raitz] v. Frentz (- s) zu Schlenderhan und Odenkirchen erteilt Herrn Johann de Werth, Kanonikus an Mariengraden in Köln, die Vollmacht, seinen Sohn Johann Ferdinand Frh. [Raitz] v. Frentz für das dem Aussteller nach Kollationsrecht zustehende Personat zu Büttgen (But-) zu präsentie-ren, das durch Tod des Arnold Frh. [Raitz] v. Frentz, Kanonikus zu Speyer und Lüttich, vakant ist, und ferner alles zur Inve-stur Notwendige zu veranlassen.Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf; er bittet um Unterschrift und Besiegelung die Zeugen Wilhelm Cremer, Agenten des Fürsten von Schwarzenberg, und Franz Ostermayer von Aachen (Aich), Bürger der Prager Kleinseite (Regiae Mycropragensis civitatis civem). Der kaiserlich autorisierte öffentliche Notar Franz Ernst Hrdy [!] der Zeleriuz unter-schreibt und drückt sein Petschaft wie auch sein Signet auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 574



1705 Februar 27



Beschreibung : Festung Vechta Der Oberstleutnant Matthias v. Kückelheim (Kukels -) erklärt, seine Schwägerin (Schwester ), die Witwe v. Neuhof gen. Ley geb. v. Edelkirchen, habe ihn durch Schreiben vom 16. lfd. Mon. da-von verständigt, daß am 16. März das Testament des verstorbenen Schwagers Konrad Friedrich v. Neuhof gen. Ley, Osnabrükschen Hauptmanns, auf Haus Listringhausen eröffnet werden solle. Da er am persönlichen Erscheinen gehindert ist, bevollmächtigt er hiermit Dr. jur. utr. Bleeken, der Testamentseröffnung bei-zuwohnen und seine Rechte wahrzunehmen. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 804



1731 Dezember 7



Beschreibung : Schlenderhan Arnold Wolfgang und Franz Winand Hieronymus Freiherren [Raitz] v. Frentz als Besitzer des Rittergutes Randerath zu Kleinen-broich, Kellenberg und Stammeln, bekunden, in ihrer dem hl. Dionysus geweihten Kapelle zu Kleinenbroich zu Ehren der Jungfrau Maria und der hl. Katharina eine Frühmesse gestiftet zu haben, die von der kirchlichen Obrigkeit am ... [kein Datum eingetragen!] approbiert wurde und für die Nominations - und Kollationsrecht stets den Besitzern des Rittergutes Randerath zustehen soll. Hiermit vergeben sie dieses Primissariat an Anton Schieffer, Priester der Erzdiözese Köln, dessen Lebenswandel und Verdienste ihnen bekannt sind, und bitten die zuständige Stelle, den Genannten in den Besitz der Frühmesse und ihrer Einkünfte zu investieren. Beide Aussteller unterschreiben und drücken ihre Petschaften auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 916



1736 Februar 24



Beschreibung : Köln Der Kölner Weihbischof und Generalvikar Franz Kaspar v. Francken - Sierstorpff [voller Titel!] bescheinigt, daß in seiner Hauskapelle zu Köln Franz Gerhard Josepf von Wrede aus der Kölner Pfarre St. Laurentius die Erste Tonsur erhalten hat. Der Aussteller drückt sein Siegel auf; für ihn unterschreibt der Sekretär Johann Hermann Josef Werren.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 953



1737 April 8



Beschreibung : Maastricht Leo Emmerix verfügt unter Aufhebung aller früheren Disposi-tionen letztwillig: Er möchte beigesetzt werden in der Pfarrkirche der Stadt [Münster -] Bilsen, wo seine Eltern begraben sind, und überläßt die nötigen Veranlassungen seiner Schwester Maria Katharina Emmerix, Begine im großen Beginenhof zu Tongern. Wegen der Wohltaten, die ihm, seinem verstorbenen Vater und der gesamten Familie durch die Barone de Mean erwiesen worden sind, schenkt er dem Baron de Mean, der derzeit Geheimer Rat des Bischofs von Lüttich und dessen bevollmächtigter Kommissar in der Stadt Maastricht ist, bzw. dessen Erben sein adeliges Haus Schönebeck (Schoonbecke) mit allem zehntbaren, lehnrührigen und allodialen Zubehör und Recht, und zwar in der Weise, daß der Besitzübergang nach Tod seiner genannten Schwester erfolgt, die kein eigenes Dispositionsrecht bezüglich des Hauses haben soll. Soweit Lehnsabhängigkeit besteht, ist vom Bischof von Lüttich die Vergabe zugesagt worden. Wegen der andauernden Geistesverwirrung seiner Ehefrau Maria Katharina Lenssen ist zwischen ihm und seinem angeheirateten Schwager Heinrich Arnold Smeets am 1. März 1732 ein Vertrag geschlossen worden, in dem dieser auf allen durch ihn und seine Ehefrau gemachten Erwerb verzichtet hat, somit auch auf alle Mobilien, Effekten und Bargelder. Die gesamte Hinterlassenschaft soll seiner Schwester Maria Katharina als Universalerbin zufallen, die ihrerseits die Begräbniskosten und seine Schulden zahlen und für gute Pflege der kranken Ehefrau des Ausstellers zu sorgen hat. Falls der angetraute Schwager die Kranke zu sich nehmen wird, erhält der Lizentiat van der Masen junior, Schöffe zu Maas-tricht, unter Approbation durch die Schöffen des Hohen Gerichts der Stadt. Übernimmt dieser die Vormundschaft nicht, so tritt an seine Stelle Schultheiß de Mathys. Dem Vormund steht eine Gratifikation zu. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf. Darunter: Der öffentliche in Maastricht residierende Notar Wilhelm Caris erklärt am gleichen Tage, daß der körperlich schwache, aber seiner Sinne durchaus mächtige ehrenfeste Herr Leo Emmerix, Herr zu Schönebeck und Altbürgermeister sowie Sekretär der Stadt Maastricht, in seiner Wohnung ihm und den nachbenannten Zeugen einen mit zwei roten Lacksiegeln verschlossenen Umschlag übergeben und dabei erklärt hat, das darin enthaltenen Testa-ment solle nach seinem Tode vor einem Notar und Zeugen geöffnet werden. Es unterschreiben der Testator, der Zeuge Benedikt Franz Lelamus, Kanonikus der Kollegiatkirche Unserer Lieben Frau zu Maastricht, der auch für den des Schreibens unkundigen anderen Zeugen, den Maastrichter Bürger Adam Boschwyler unterzeichnet, und der genannte Notar. Darunter: 1737 Mai 2 - Maastricht Der in Maastricht residierende öffentliche Notar Wilhelm Caris beurkundet, daß Maria Katharina Emmerix, Begine im Großen Beginenhof zu Tongern, und der Lizentiat der Rechte Heinrich Arnold Smeets, Herr zu Ommerstein und Altbürgermeister der Stadt Maaseik (Maseyck), im Beisein nachbenannten Zeugen um Eröffnung des Testaments gebeten haben, das ihr Bruder bzw. Schwager, der verstorbene Leo Emmerix, Herr zu Schönebeck und Altbürgermeister sowie Sekretär der Stadt Maastricht, am 8. April d. Js. errichtet und ihm, dem Notar, in Verwahr gegeben hatte. Daß der an zwei Stellen versiegelte Umschlag unverletzt war und die Eröffnung und Verlesung im Sterbehaus des Testators ordnungsgemäß erfolgte, bezeugen durch Unterschrift Maria Katha-rina Emmerix und Heinrich Arnold Smeets, die beiden Zeugen Lambert Emmanuel Josef de Lonneux, Lizentiat der Rechte und Herr von St. Peters Dame sowie vormaliger Schöffe zu Maastricht, und Dr. med. C. B. van Dyck, sodann der genannte Notar. Anm.: Besagter Auszug zitiert ferner einige Passagen aus dem am 5. Juni 1728 eröffneten Testament, d.d. Maastricht, 1725 Febr. 24, durch das Heinrich Emmerix, Herr zu Schönebeck, sein Schloß (Casteel) Schönebeck letztwillig vermachte, jedoch dessen Ehe-frau Maria Katharina Lenssen von Leibzuchts - und Besitzrechten ausschloß.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 970



1740 September 4



Beschreibung : Köln Der Kölner Weihbischof und Generalvikar Franz Kaspar v. Francken - Sierstorpff [voller Titel!] bescheinigt, daß in seiner Hauskapelle zu Köln Franz Gerhard Joseph v. Wrede aus der Kölner Pfarre St. Laurentius die vier niederen Weihen empfangen hat. Der Aussteller drückt sein Siegel auf; für ihn unterschreibt der Sekretär Johann Hermann Josef Werren.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1000



1740 September 25



Beschreibung : Köln Der Kölner Weihbischof und Generalvikar Franz Kaspar v. Francken - Sierstorpff [voller Titel!] bescheinigt, daß in seiner Hauskapelle zu Köln Franz Arnold Frh. Raitz v. Frentz zu Schlenderhan aus der Pfarre Quadrath im Herzogtum Jülich die Erste Tonsur erhalten hat. Der Aussteller drückt sein Siegel auf; für ihn unterschreibt der Sekretär Johann Hermann Josef Weren. Rückvermerk: Pr [aesentiert ] 26. Martii 1744 in Capitolo Aquen [sis ].
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1001



1741 Februar 7, 1741 Februar 8



Beschreibung : Quadrath Der kaiserlich autorisierte öffentliche Notar Anton de la Vallée erklärt, im Auftrag des Freiherrn v. Loyson zu Oberaußem die von diesem benannten Zeugen Peter Braun, Paul Butscher, Gotthard Braun, Franz Rollgen, Peter Breuer, Mattias Röver, Kornelius Außeim, Heinrich Schieffer und Peter Hilgers zu der Behauptung des v. Loyson befragen zu sollen, daß die nachfolgend bezeichneten 22 ¿ im Jülischen bei Quadrath gelegenen Morgen niemals dem Freiherrn [Raitz] v. Frentz zu Schlenderhan zehntpflichtig gewesen seien, nämlich neun Morgen Wiese zwischen der Kleinen Erft, der Schlenderhaner Wiese und der von Johann und Cordula [in Köln], drei Morgen Wiese zwischen sol-chen des Pastorats und Holtroper Wiesen, fünf Morgen am Broich neben Land der Witwe Christine, vier Morgen auf dem Rott an der Pleismühle beim Land des Heinrich Küpper von Ichendorf und 1 1/4 Morgen daneben längs der Pastoratswiese. Die am 7.Februar in Quadrath anwesenden Zeugen erklären alle, die besagten Wiesen und deren Größe zu kennen und zu wissen, daß sie dem Freiherrn v. Loyson gehören und niemals an den Freiherrn [Raitz] v. Frentz Zehnt gegeben haben, wie das Letzt-genannter vor einem Jahr erstmals forderte. Sie geben an, von Matthias Röver und Heinrich Butscher, die beide nicht anwesend sind, werde Genaueres zu erfahren sein, da Röver jahrelang den Schlenderhaner Zehnten abgegangen sei und Butscher als Gärtner das Heu auf das Haus Schlenderhan gefahren habe. Der Zeuge Peter Braun sagt zusätzlich aus, sein Schwiegervater habe wie er selbst auf den infragestehenden Wiesen bereits geheut, ehe Freiherr v. Loysen diese besaß, und auch später noch, insgesamt etwa 62 Jahre hindurch, und man habe nie von einer Zehntpflicht gehört. Dies haben die Zeugen erklärt im Beisein der Hinzugebetenen Josef Anton de la Vallée und Wilhelm Külarts. Am folgenden Tage macht der derzeit zu Elsdorf (Elstorff ) wohnhafte Peter Hilgers im Beisein von Josef Anton de la Vallée und Gottfried Bernard die Aussage, die fraglichen Wiesen und deren Morgenzahl zu kennen; er habe 15 Jahre auf dem Zehnthof (Zehnhoff ) zu Oberaußem gedient, und zwar schon vor seiner Heirat beim Vater des jetzigen Freiherrn v. Loyson. Nun wohne er bereits 26 Jahre in Elsdorf, und er habe weder damals noch seither gehört, daß Freiherr [Raitz] v. Frentz von den besagten Wiesen den Zehnt gefordert oder eingezogen habe. Der ausstellende Notar unterschreibt und beglaubigt mit seinem Signet. Anm.: In der Unterschrift heißt der Notar: Anton de la Vallée, im Text begegnet zweimal als Zeuge: Josef Anton de la Vallée.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1005



1745 September 23



Beschreibung : Bergheim Das Gericht zu Bergheim, nämlich der pfalzneuburgische Hofrat und Vogt von Stadt und Amt Bergheim (Bercheim ) Ferdinand Ignatius Joseph v. Garzen und die Schöffen Reinhard Sieger, Gerhard Dhol, Reinhard Dickhoven, Georg Bremer, Winand Schwan und Johann Heinrich Baumann, bestätigen auf Ersuchen des vor ihnen erschienenen Sekretärs Hipper, daß dessen Prinzipal, der Oberamtmann von Stadt und Amt Bergheim Franz Winand Frh. [Raitz] v.Frentz zu Schlenderhan der einzige noch lebende Sohn ist aus der Ehe des Dietrich Adolf Frh. [Raitz] v. Frentz mit Maria Adelheid Gräfin v. Schellart zu Geisteren. Die Aussteller unterschreiben insgesamt, das Gerichtssiegel wird aufgedrückt, und es unterzeichnet ferner der Gerichtsschreiber Maeß. Darunter: 1745 Oktober 11 - Den Haag Die Richtigkeit der Übersetzung aus dem Hochdeutschen bestätigt der Notar und Übersetzer J. Looten durch Unterschrift.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1035



1745 Oktober 3



Beschreibung : Schlenderhan Franz Winand Frh. Raitz v.Frentz bekundet, daß durch Tod seines Vaters Dietrich Adolf Frh. Raitz v.Frentz zu Schlenderhan das von den Staaten von Holland lehnrührige gut Kleinenbroich im Amt Liedberg mit seinem Zubehör ihm als einzig hinterbliebenem Sohn zugefallen ist. Hiermit erteilt er seinem Sekretär Ludwig Anton Hipper Voll-macht, das Lehen zu empfangen und dabei alles Notwendige zu erledigen. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf. Darunter bestätigt der apostolisch wie kaiserlich autorisierte öffentliche Notar Balduin Philipp Jansen durch Unterschrift und Signet, daß Frh. Raitz v.Frentz obige Vollmacht persönlich unterschrieben und besiegelt hat. Darunter: 1745 Oktober 5 - Köln Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Köln bestätigen, daß der vorgenannte Balduin Philipp Jansen apostolisch und kaiserlich autorisierte Notar ist. Das städtische Sekretsiegel wird aufgedrückt, und es unter-schreibt der Stadtsekretär B.H. Nipshagen.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1036/1
Bemerkung : Ausf. (des folgend genannten Notars, auf Stempelbogen, niederländisch), Pap., hier folgt darunter noch 1745 Oktober 11 - Den Haag in Kasten 19



1745 Oktober 3



Beschreibung : Schlenderhan Franz Winand Frh. Raitz v.Frentz bekundet, daß durch Tod seines Vaters Dietrich Adolf Frh. Raitz v.Frentz zu Schlenderhan das von den Staaten von Holland lehnrührige gut Kleinenbroich im Amt Liedberg mit seinem Zubehör ihm als einzig hinterbliebenem Sohn zugefallen ist. Hiermit erteilt er seinem Sekretär Ludwig Anton Hipper Voll-macht, das Lehen zu empfangen und dabei alles Notwendige zu erledigen. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf. Darunter bestätigt der apostolisch wie kaiserlich autorisierte öffentliche Notar Balduin Philipp Jansen durch Unterschrift und Signet, daß Frh. Raitz v.Frentz obige Vollmacht persönlich unterschrieben und besiegelt hat. Darunter: 1745 Oktober 5 - Köln Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Köln bestätigen, daß der vorgenannte Balduin Philipp Jansen apostolisch und kaiserlich autorisierte Notar ist. Das städtische Sekretsiegel wird aufgedrückt, und es unter-schreibt der Stadtsekretär B.H. Nipshagen.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1036/2
Bemerkung : Ausf., Pap. in Kasten 19



1752 Dezember 30



Beschreibung : Cornelius Johannes Heine, Pastor zu Quadrath, bescheinigt, daß Karl Franz, ehelicher Sohn des Franz Winand Hieronymus Frh. [Raitz] v. Frentz zu Schlenderhahn, Amtmanns zu Bergheim, und der Anna Charlotte geb. v. Bylandt zu Rheydt, am 4. Juli 1740 in der Pfarrkirche zu Quadrath getauft wurde im Beisein der Paten Karl Graf v. Ingelheim, Kapitularkanonikus der Domkirche zu Lüttich, und Maria Anna Josepha Freiin v. Bylandt. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf. Er unterschreibt mit Cornelius Joes Heine
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1082



1752 Dezember 30



Beschreibung : Cornelius Johannes Heinen, Pastor zu Quadrath, bescheinigt, daß Franz Winand, ehelicher Sohn des Franz Winand Hieronymus Frh. [Raitz] v. Frentz zu Schlenderhan und der Anna Charlotte geb. v. Bylandt zu Rheydt, am 13. Aug. 1738 in der Pfarrkirche zu Quadrath getauft wurde im Beisein der Paten Franz Graf v. Ingelheim und Josepha v. Bylandt. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf. Er unterschreibt mit Cornelius Joannes Heine
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1083



1753 Januar 14



Beschreibung : Köln Der Kölner Generalvikar Franz Kaspar v. Francken - Sierstorpff [voller Titel!] bescheinigt, daß heute in seiener Privatkapelle zu Köln Franz Winand Frh. [Raitz] v. Frentz aus Schlenderhan in der Pfarre Quadrath der Kölner Erzdiözese die erste Tonsur erhalten hat. Für den Aussteller unterschreibt der Sekretär Johann Hermann Josef Werren.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1085



[1756] Januar 25



Beschreibung : Neuß Franz Arnold Frh. [Raitz] v. Frentz, Personatar der Pfarrkirche St. Aldegundis in Büttgen, resigniert besagtes Personat zu Händen seines Vaters Franz Winand Hieronymus Frh. [Raitz] v. Frentz, der es ihm als Patron, nämlich Besitzer des Rittergutes Randerath in Kleinenbroich, vergeben hatte, damit dieser darüber wieder frei verfügen kann. Seinen Verzicht erklärt er zu Neuß im Hause seiner Großmutter, Witwe v. Bylandt, im Beisein des hinzugebetenen Notars und der nachbenannten Zeugen. Es unterschreiben und drücken ihre Petschaften auf: 1) der Aus-steller, 2) Karl v. Bylandt, Kapitular des Ritterstifts Wimpfen, und 3) Johann Adolf Witthoff; die Richtigkeit bestätigt der apostolisch autorisierte Notar Anton Kux durch Unterschrift und Signet.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1108



1756 April 28



Beschreibung : Schlenderhan Franz Winand Hieronymus Frh. Raitz v. Frantz zu Schlenderhan, Kleinenbroich und Kellenberg, Amtmannn zu Bergheim, bekundet, daß seit der Resignation vom 25. Jan. d.Js. seines erstgeborenen Sohnes Franz Arnold das Personat in Büttgen ( Büt -) vakant ist, das zu vergeben ihm als dem Besitzer des Rittergutes Randerath in Kleinenbroich zusteht. Hiermit nominiert und präsentiert er für genanntes Personat seinen zweiten Sohn Franz Winand Frh. [Raitz] v. Frentz, Kleriker der Erzdiözese Köln und Kanonikus am Marienstift zu Aachen, und ersucht den Offizial zu Neuss, seinen Sohn zu investieren und in den wirklichen Besitz aller Rechte und Einkünfte einzusetzen. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf. Anm.: Es liegen bei: 1) eine gleichlautende, gleichzeitige Abschrift, 2) zwei mit obigem Text gleichlautende Entwürfe vom 12. April 1756.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1113



1756 Mai 15



Beschreibung : Haus Fleckenhaus Franz Winand Frh. v. Frentz zu Schlenderhan ( Schlenderen ), Priester der Erzdiözese Köln und Kanonikus am Marienstift zu Aachen, bekundet, daß sein Vater Franz Winand Hieroymus Frh. Raitz v. Frentz aufgrund des diesem wegen des Rittergutes Randerath zu Kleinenbroich zustehenden Patronatsrechtes ihn für das keine Residenzpflicht fordernde Personat an der Pfarrkirche St. Aldegundis in Büttgen (Büt -), das durch Resignation seines, des Ausstellers, Bruders Franz Arnold Frh. Raitz v. Frentz am 25. Jan.d.Js. vakant geworden war, am 28. April d. Js. nomi-niert und präsentiert hatte. Nachdem er am gestrigen Tage durch den Neusser Offizial investiert wurde, bestellt er hiermit zum Prokurator für besagtes Personat den Priester Franz Arnold Schlösser, Vikar an genannter Pfarrkirche und Kaplan in Kleinenbroich. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1115



1770 Februar 10



Beschreibung : Schlenderhan Franz Arnold Frh. Raitz v.Frentz zu Schlenderhan, wohnhaft ebenda, bevollmächtigt den Militär-Werber Daniel Washington in Den Haag, bei den Statthaltern der Staaten von Holland und Westfriesland für ihn um Belehnung nachzusuchen mit dem Gut zu Kleinenbroich im Amt Liedberg nebst dem zugehörigen Personat der Kirche zu Büttgen und den übrigen Benefizen und Offizien, wie diese der Lehnbrief vom 12. Okt. 1745 aufführt. Das Lehen ist dem Aussteller anerstorben durch Tod seines Vaters Franz Winand Raitz v.Frentz zu Schlenderhan. Der Bevollmächtigte ist berechtigt, das Heergewät zu entrichten und den Lehnseid zu leisten. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1246



1558 März 18



Beschreibung : Jürgen Schilling (- ck ), bekundet als Vormund der minderjährigen Kinder aus der Ehe des verstorbenen Junkers Andreas von Randerath (Randeraedt ) mit seiner Schwester Katharina Schilling gegenüber allen Richtern und Gerichten und insbesondere dem Lehns-Statthalter in Holland, Seeland und Friesland sowie den Lehnsmannen von Holland, für die minderjährigen Kinder mit dem Gut Kleinenbroich im Amt Liedberg (Lydburgh ) belehnt worden zu sein unter der Auflage, dem Hof von Holland eine Spezifikation des Lehnszubehörs vorzulegen oder einzusehen. Dementsprechend teilt er mit: Zum Lehen zu Kleinenbroich gehören das Vergaberecht von Personat und Kirche zu Büttgen und aller anderen eingehörigen Benefizien und Offizien, das Vergaberecht der Kapelle zu Kleinenbroich, ein Zehnt im Kleinenbroicher Feld, der jährlich etwa 35 Paar Korn aufbringt, 100 Morgen Ackerland, davon etwa 70 im Kleinenbroicher Feld etwa 30 im gräflichen Land, eine Holzgewalt in der Büttgener Mark, zwölf Morgen Bruch, neun Morgen Wiese hinter dem Haushof, die Kuhweiden einberechnet, Erbrenten von 57 Maltern Roggen, 100 Maltern Hafer und fünf Maltern Gerste sowie 143 Hühnern jährlich, von denen das Haus Liedberg 50 gibt und die anderen - wie auch die Erbrenten von den Kirchspielsleuten komen. Da der Aussteller kein eigenes Siegel hat, erbittet er Besiegelung durch seinen Vater Johann Schilling und seinen Schwager Jakob von Randerath, die daraufhin beide ihr Siegel anhängen. ... am freidage nae dem Sondach Oculi
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 19
U 1867



Kasten 20






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Kasten 21






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Kasten 22


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 22/1




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Kasten 22


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 22/3




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Kasten 22


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 22/5




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Kasten 22


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 22/6




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Kasten 22


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 22/15




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Kasten 22


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 22/24




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Kasten 22


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 22/25




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Kasten 22


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 22/26




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1686 April 20



Beschreibung : Leer/OstfrieslandHeinrich Johann v. Neuhof genannt Ley, ehelicher Sohn des Kaspar Christoph v. Neuhof genannt Ley, Herrn zu Listringhausen und Selbach, und der Maria Margarete v. Elverfeldt zu Herbede und Dahlhausen, bekundet, er habe sich auf Veranlassung seines Vetters Friedrich Kaspar Freiherrn v. Neuhof gen. Ley, Herrn zu Badinghagen und Lieberhausen, Obristwachtmeister des kaiserlichen General-Graf-Serenischen Regiments zu Fuß und Kommandanten der Miliz in Ostfriesland, entschlossen, in kaiserliche Kriegsdienste einzutreten, nämlich beim Bruder seines genannten Vetters, dem Obristwachtmeister des Capararischen Kürassierregiments Bertold Stephan v. Neuhof gen. Ley. Weil angesichts des weiten und beschwerlichen Zuges gegen die Feinde der Christenheit nach Siebenbürgen Dispositionen, auch im Hinblik auf seine Geschwister, dienlich sein müssen, ersucht er seinen älteren Bruder Robert Engelbert, Herrn zu Listringhausen, und dessen Ehefrau ... [der Platz für den Vornamen ist freigeblieben] geborene v. Edelkirchen zur Heyde, seinem genannten älteren Vetter zu erstatten, was dieser zu seiner Ausrüstung dem jüngeren Vetter vorgeschossen hat. Zur Sicherheit stellt er bis zur Rückzahlung sein Kindteil. Die Verwaltung seines Kindteils überträgt er für die Zeit seiner Abwesenheit seinem älteren Bruder, der aber nur mit Zustimmung des älteren Vetters darüber verfügen darf. Sollte er zu Tode kommen, erhält sein älterer Bruder bzw. dessen Söhnchen Friedrich Sigismund alles, was ihm bereits von seinen Eltern her zugekommen ist und künftig zufallen mag, doch hat sein Bruder für eine standesgemäße Versorgung ihrer beiden Schwestern Sorge zu tragen. Falls sein genannter Bruder und dessen Sohn vor ihm sterben sollten, erben eventuelle andere Leibeserben seines Bruders oder, sofern es deren keine gibt, seine anderen Brüder bzw. deren eheliche männliche Nachkommen.Der Aussteller beglaubigt sein Testamentum militaredurch Unterschrift und Aufdrücken seines Petschafts und bittet die nachbenannten Zeugen um Unterschrift und Besiegelung.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: 1) Kasten 22
U 644/1
Bemerkung : Abschr. (18. Jh.), Pap. beglaubigt durch den Notar Johann Peter Weber in Kasten 66, Akte 21Abschr. (18Jhd.), Pap. in Kasten 67, Akte 20



Kasten 23


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 23/8




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Kasten 23


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 23/10




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1600 April 19



Beschreibung : Adolf v. Stommel überträgt als Schenkung unter Lebenden seiner Mutter Johanna Raitz (Raetz) v. Frentz, Witwe v. Stommel, alle seine Güter zu Pulheim ( Pol-), Geyen und Oitweiler (Oetweyler) nebst allem Zubehör, wie alles ihm von einem verstorbenen Vater Wilhelm v. Stommel anerstorben ist. Er hat auf genannten Gütern vor Vogt und Schöffen der beiden Gerichte Pulheim und Geyen Verzicht geleistet, und seine Mutter hat in der gebührlichen Form Besitz ergriffen durch Antasten der Herdstelle. Öffnen und Schließen der Türen, Aufheben von Erde auf dem Acker und Abbrechen von Zweigen. Die Halfen sind angewiesen worden, die Pacht künftig an die Witwe v. Stommel zu liefern, und sie haben dies vor Gericht gelobt. Sollte diese Schenkung binnen Jahr und Tag wieder vorgebracht werden und er, der Aussteller, dann verstorben oder im Ausland sein, so sind Eberhard Ketzgen von Geretzhoven (Geritz-) und die Gebrüder Werner, Gerhard und Franz v. Galen bevollmächtigt, alles Erforderliche zu veranlassen.Eidlich verspricht der Aussteller sodann, die besagte Schenkung niemals zu widerrufen, unterschreibt und hängt sein Siegel an. Auf seine Bitte hin hängen ferner ihre Siegel an Crato Krafft, Vogt des Amtes Bergheim, und ihre Amtssiegel Bartholomäus Morß, Paulus Esser, Johann Berch und die übrigen [unbenannten] Schöffen der beiden Gerichte Pulheim und Geyen. Letztlich unterzeichnet der Gerichtsschreiber des Amtes Bergheim Adam Rulant.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 3



1610 Dezember



Beschreibung : SchooderbeeckJunker Martin v. Isendoorn van Blois ( a Bloys) zur Cannenborch(- Burgh), Wolter v. Isendoorn van Blois, Herr zu Lathum, Reiner v. Voorst (Voerst) zu Schoonderbeeck (Schoender-) als Ehemann der Anna v. Isendoorn van Blois, Kinder bzw. Schwiegersohn der verstorbenen Eheleute Heinrich v. Isendoorn van Blois, Herr zu Stockum und Lathum, und Sophia v. Stommel, stehen mit Johann v. Groesbeck, Herrn zu Heumen (Heummen), Malden und Beck, dem Vorsohn ihrer genannten Mutter, am Reichskammergericht zu Speyer in einem Rechtsstreit wegen der Güter, die der verstorbenen Großmutter Margarete v. Reuschenberg (Rußenburgh) durch Ehevertrag zugebracht hatte.Diese Güter sind aufgrund verschiedener Klauseln des Ehevertrages und nach Lehn - und Landrecht Erbe der erwähnten Sophia v. Stommel, Stefans einziger Tochter erster Ehe, wie-wohl sie laut Heiratsvertrag zwischen ihr und ihrem ersten Ehemann Johann v. Groesbeck senior, Herrn zu Heumen, auf einige der Güter Verzicht leistete.Zumal sie damals erst 15 oder 16 Jahre alt war, haben [ihr zweiter Ehemann] v. Isendoorn und sie selbst den sie gröblich übervorteilenden und daher nichtigen Verzicht angefochten und gegen ihre, Sophias, Geschwister zu prozessieren begonnen. Die oben genannten v. Isendoorn haben die Ansprüche ihrer verstorbenen Eltern geerbt.Da nun Adolf v. Stommel als letzter Erbe eines Stiefbruders gestorben ist, besteht die Gegenpartei lediglich noch aus Magdalena v. Stommel, einer [Stief -] Schwester der verstor-benen Sophia v. Stommel und Witwe des Ägidius Zours, sowie deren Kinder, nämlich Junker Dietrich von der Heyden gen. Belderbusch als Ehemann der Edele Zours und Elisabeth Zours.Genannte Parteien haben sich jetzt, wie folgt, verglichen:Alle nachgelassenen Güter der v. Stommel, die Lehen, die allodialen und die beweglichen Güter, sollen ausgetauscht werden, sofern sie, wie dies zumeist der Fall ist, im Besitz Nichtberechtigter sind, und die zugehörigen Archivalien sind mitzuteilen und abzuliefern. Die Lehn - und Allodialgüter sollen in gleichwertigen Quoten geteilt werden mit Ausnahme des Stammhauses Neuenhof nebst seinen Vorgebäuden, Weiher, Garten und Baumgarten, das Junker Martin v. Isendoorn van Blois als Ältester unberechnet und erblich behalten soll.Den Vetrag, der zwischen Magdalena v. Stommel, Witwe Zours, Dietrich von der Heyden gen. Belderbusch und seiner Ehefrau Edele Zours sowie Elisabeth Zours einerseits und den Eheleu-ten Kaspar v. Elverfeldt und Elisabeth v. Hall andererseits vereinbart worden ist, soll genannter Dietrich von der Heyden gen. Belderbusch auf seine Kosten rückgängig und gegenstands-los machen. Überhaupt bedürfen alle die Erbschaft betref-fenden Transaktionen, Kontrakte und Absprachen der Zustimmung beider Parteien.Vorstehender Vertrag ist von den genannten Erben Zours zu ratifizieren und zu konfirmieren, sobald sie wieder in Köln sind, und dann sollen die v. Isendoorn bzw. v. Voorst ebenso ratifizierten.Die von den verstorbenen Oheimen Arnold, Hermann und Wilhelm v. Stommel und vom verstorbenen Vetter (Neeff) Adolf v. Stom-mel hinterlassenen Schulden werden gleich den Gütern und Ein-künften hälftig geteilt.Alle Vertragschließenden unterschreiben und mit ihnen der kaiserlich autorisierte öffentliche Notar Johannes Busselius aus Asten sowie als Zeuge Eberhard Schlaßer [so!], Beerbter in [der] Veluwe.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 39



1618 Juni 30



Beschreibung : KölnDie Eheleute Johann v. Wylich zu Bernsau (- aw) und Seba-stiana v. Brempt bekunden: Johann Raitz v. Frentz, Domherr zu Speyer, Lüttich und Münster, hatte den Eheleuten Kaspar v. Elverfeldt und Elisabeth v. Hall deren Viertel des Stommeler Hofes in Köln abgekauft. Vor Zahlung des Kaufpreises war dann von ihm, dem Aussteller, geltend gemacht worden, daß genann-ter v. Elverfeldt am 28. Febr. 1615 vor zwei Schöffen des Hohen Gerichts zu Köln ihm und seiner Ehefrau für 1300 Rtl. das v. Elverfeldtsche Viertel der von der Witwe v. Stommel ererbten Hinterlassenschaft hypothekarisch verschrieben hatte, so daß besagter Raitz v. Frentz eben diese Belastung mit zu übernehmen habe.Dieser jedoch hatte daraufhin Gegenvorstellungen vorgebracht, und die Aussteller haben sich nun entschieden, ausdrücklich zu erklären, daß sie wegen der erwähnten Verschreibung oder wegen anderer Forderungen an die v. Elverfeldt keine Ansprü-che gegen Herrn Raitz v. Frentz stellen wollen und ihm das angekaufte Viertel des Stommeler Hofes gänzlich frei über-lassen.Beide Aussteller unterschreiben.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 68



1619 Oktober 10



Beschreibung : Abtei WerdenHugo, Abt der reichsfreien Stifte Werden und Helmstedt, behandigt nach Tod des Hans im Neuenhaus (Neuwenhuiß), auch Schmittmann (Sm -) genannt, dessen Schwiegersohn Friedrich auf dem Brinke (upm Brincke) mit dem Gut Genkel (Jenckell) im Kirchspiel Meinerzhagen (Meinerß -), an dem Hans in der Schmitten die andere Hand hat. Die Behandigung erfolgt gnadenweise, weil das Gut heimgefallen war, nachdem die Anga-ben etliche Jahre nicht entrichtet worden waren.Jeweils auf Martini ist in Werden auf der Abtei der gewöhn-liche Zins zu zahlen, nämlich drei Werdener Schilling ober neun Albus kölnischer Währung. Das Gut darf ohne Genehmigung weder versplissen, versetzt, verpfändet noch in andre Hände gebracht werden. Wenn einer der beiden Behandigten stirbt, haben die Erben binnen Jahr und Tag um Neubehandigung nach-zusuchen.Der Aussteller unterschreibt und läßt sein Sekretsiegel anhängen im Beisein des abteilichen Rentmeisters Rutger Winckelmann und des Sekretärs Hermann Duden.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 72
Bemerkung : Anm.: Die Rückaufschrift hat irrig das Datum 1690.



1620 November 24



Beschreibung : KölnGerhard Maes (Maß), Ratsverwandter der Stadt Köln, bekundet: Die verstorbenen Eheleute Johann Maes, Bürgermeister der Stadt Köln, und Elisabeth v. Seyberg (Sie -) hatten am 10. Nov. 1577 von Hermann und Wilhelm v. Stommel eine erbliche Jahrrente von 28 Malter Roggen und 28 Goldgld. für 1400 oberl. rhein. Goldgld. wiederlöslich gekauft.Arnold Raitz v. Frentz (- ß) zu Schlenderhan (Schlendren) hat zwecks Rückkauf gekündigt und ihm nun heute durch Lic. jur. Gottfried Gudenau auszahlen lassen das o.g. Kapital von 1400 Goldglg. und die letzfällige Jahrrente von 28 Malter Roggen und 28 Goldgld., ferner namens des Eberhard Ketzgen zu Geretzhoven (Gereß -) 350 neue burgundische Rtl. an rück-ständigem Zins.Den Erhalt quittiert er hiermit, verzichtet auf alle Forde-rungen und gelobt umgehende Rückgabe der Verschreibung.Er unterschreibt und drückt sein Petschaft auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 80



1621 Januar 9



Beschreibung : Dr. jur. utr. Johann Gerckings aus Lemgo (Lemgovius) bekundet: Der verstorbene Dr. jur. utr. Jodokus Gerckings hatte am 10. Nov. 1577 von Hermann und Wilhelm v. Stommel (Stum -) eine erbliche Jahrrente von 32 Malter Roggen und 32 oberl. rhein. Gld. für 1600 oberl. rhein. Gld. wiederlöslich gekauft. Arnold Raitz (Ratz) v. Frentz zu Schlenderhan (Schlenderen) hat das Wiederlöserecht in Anspruch genommen und heute nun ihm durch Lic. jur. Gottfried Gudenau (Godenaw) auszahlen lassen das o.g. Kapital von 1600 oberl. rhein. Gld., die letztfällige Jahrrente von 32 Malter Roggen und 32 Gld., ferner namens des Eberhard Ketzgen zu Geretzhoven (Gereßhoffen) 617 Goldgld. als rückständigen Zins etlicher Jahre bis 1619 einschließlich.Hiermit quittiert er den Erhalt und verzichtet auf alle Forderungen mit Ausnahme der Unkosten, die ihm durch verspä-tete Zahlungen entstanden.Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 81



1625 März 19



Beschreibung : DüsseldorfJohann Raitz v. Frentz erinnert seine [unbenannten] Brüder und Vettern, nämlich sämtliche [v. Stommelschen] Miterben, daran, daß er sie alle bereits mehrfach ersucht hat, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen wegen der 725 Rtl., die zugunsten des Arnold Pelß auf dem Stommler Hof zu Köln auf dem Krummen Büchel stehen und von ihnen anteilig übernommen wurden, als er ihnen ihre Anteile an genanntem Hof abkaufte.Aus der Rechnung des Gudenau (Godenaw) ergibt sich nun, daß der das Haus bewohnenden Arnold Pelß von der Miete nach wie vor den Zins besagten Kapitals abzieht, nämlich jeweils 37 Rtl., 19 Albus und sechs Heller.Zumal er inzwischen alt geworden ist, muß ihm daran liegen, daß genanntes Haus endlich schuldenfrei wird, und er bittet, den Arnold Pelß auszuzahlen, was ihm schon darum möglich er-scheint, weil beim Vetter Rudolf Raitz v. Frentz eine erheb-liche Barschaft schon lange stilliegt.Der Schreiber unterzeichnet.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 94
Bemerkung : Anm.: langgezogen herzförmiges Loch auf der letzten Seite, geschnitten



1741 Juli 17



Beschreibung : Der [unbenannte] Pfarrer der Pfarrkirche zu Thuin geleitet den Leichnam der Maria Anna Hottiaux ( Hotiau ), Wwe. des Friedrich Melchior Otto Frh. v. Cortenbach, an die Pforte der Kollegiatskirche. Auszug aus dem Sterberegister der Pfarre Thuin [Belgien] (frz.) belaubigt von Notar Joseph Broejmiz durch Unterschrift.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 1010



1762 Juli 31



Beschreibung : Aachen Guillaume le Febure, Dr. theol. der Fakultät zu Paris, General des Ordens von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit vom Loskauf der Gefangenen und Oberer des Konvents von St. Mathurin, nimmt Franz Arnold Frh. Raitz v. Frentz in die Gemeinschaft seines Ordens auf zur Teilhabe an den zu vergebenden Ablässen. Es unterschreibt der Subprior Gerard Tewis.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 1173



1768 Juni 14



Beschreibung : Neuß Felizitas Augusta v. Waldbott - Bassenheim zu Bornheim, Äbtissin des freiweltlichen Stifts St. Quirin zu Neuss, Frau zu Üdesheim und Holzbüttgen, bekundet, daß Franz Arnold Frh. Raitz v. Frentz eine Vollmacht seines Vaters Franz Winand Raitz v. Frentz vorgewiesen hat, durch die dieser darum bittet, seinen genannten Sohn mit dem Erbschenkenamt zu belehnen, wie er, der Vater, es von der früheren Äbtissin Maria Theresia Gräfin v. Leerodt zu Born und Winnenthal empfangen hatte. Hiermit wird Franz Arnold Frh. Raitz v. Frentz, dem Ersuchen entsprechend, nach Leistung des Lehneides mit dem Erbschenkenamt belehnt. Das Amt darf ohne Genehmigung weder versezt, belastet noch in andere Hände gebracht werden. Die Ausstellerin unterschreibt im Beisein des Clemens Werther,Seniors der Kanoniker, und des Lehnsmanns, Bürgermeisters und Schöffen Heinrich Hermann Jordans; das Siegel der Abtei wird aufgedrückt.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 1228



1778 April 27



Beschreibung : Marienheide Frater Ludwig Möller, Magister der Theologie und Provinzial des Predigerordens für die Deutsche Provinz, macht teilhaft aller guten Werke, die durch Väter und Brüder der Deutschen Probinz seines Ordens verrichtet werden, und empfiehlt der Fürbitte Jesu, der Himmelsköniging, des hl. Dominikus und der [genannten] Patrone seines Ordens die Eheleute Franz Adolf Josef v. Nagel, Herrn zu Gaul, Badinghagen, Paß usw., Oberamtmann zu Hückeswagen und Bornefeld, und Maria Agnes Bernhardine geb. v. Weichs zur Wenne, deren Tochter Maria Franziska Agnes Antonetta Helena und auch Franz Wolfgang v. Nagel, Franz Karl Bonifatius v. Nagel sowie Maria Ernestine v. Nagel, Kanonisse zu Gerresheim. Der Aussteller unterzeichnet und drückt sein Amtssiegel auf; ferner unterschreibt Frater Th. Schmidt, Lektor und derzeit Prior des Predigerkonvents zu Marienheide.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 1310



1454 März 18



Beschreibung : Düsseldorf Gerhard, Herzog von Jülich (Guylge ) und Berg, Graf zu Ravensberg, nimmt die Gebrüder Adolf, Johann, Engelbrecht, Hermann und Rutger von der Leyen als Getreue an und weist ihnen auf Dauer ihres Lebens je zehn oberländ. rhein. Gulden jährlich zu Mannlehen an aus dem Zoll zu Düsseldorf (Duyseldorp ), zahlbar zur Hälfte auf Weihnachten, zur anderen Hälfte zu Pfingsten. Zollbeseher und Zollschreiber zu Düsseldorf erhalten entsprechende Anweisung zur Auszahlung und Abrechnung. Die Gebrüder von der Leyen haben den Lehnseid geleistet und als getreue Mannen zu dienen versprochen. Der Aussteller hängt sein Siegel an; es unterschreibt Dietrich Lüninck (Lunynck ). ... up den maendach na dem Sondage Reminiscere in der vasten
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 1791



1478 Dezember 15



Beschreibung : Johann von Vercken der Junge quittiert den Geschwistern Winrich von Schlenderhan ( Slenderhain ), Priester, und Katharina von Schlenderhan, Priorin zu Ellen, daß sie ihm die 500 oberländ. Gulden Heiratsgeld gezahlt haben, die ihm ausweislich seines Heiratsvertrages ( hylichsbrieves ) seine Ehefrau Katharina von Schlenderhan zubringen sollte. Der Aussteller hängt sein Siegel an.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 1799



1580 Februar 12



Beschreibung : Winand Raitz von Frentz (Frenß ) zu Schlenderhan, Sohn der verstorbenen Eheleute Johann Raitz von Frentz zu Schlenderhan und Margarete von Siegenhoven genannt Anstel (Anxstell ), beredet die Ehe mit Maria, Tochter der verstorbenen Adam (Dhaim ) von Ilem zu Medinghoven (Meytighoven ) und der noch lebenden Maria von Wevorden geborenen Tochter zu Drove. In die Ehe, die bei erster Gelegenheit durch öffentlichen Kirchgang und Beilager vollzogen werden soll, bringt die Braut als Mitgift 5000 Taler ein, jeden zu acht Mark und vier Albus kölnischer Währung gerechnet; davon sollen ihre Brüder Adolf und Bertram von Ilem 3000 Taler nach Ablauf von vier Jahren und nach ein Jahr zuvor erfolgter Aufforderung bar ausbezahlen, und nach Tod der Mutter werden entsprechend dem zwischen den Gebrüdern und Schwestern von Ilem aufgerichteten Vertrag weitere 2000 Taler fällig, deren erwünschte Auszahlung gleichfalls ein Jahr zuvor mitzuteilen ist. Sollten die Brüder vorzeitig zahlen wollen, steht ihnen das jederzeit frei, doch ist auch dies ein Jahr vorher mitzuteilen. Bis zur Zahlung werden die Kapitalien mit fünf von hundert verzinst, und dieser Zins ist jährlich zuentrichten. Da die Mitgift bei kinderlos bleibender Ehe zurückfallen würde, verpflichtet sich Winand Raitz von Frentz, bei Auszahlung sein Haus Schlenderhan zur Sicherheit zu stellen und, weil dies ein Lehen ist, eine besiegelte Einverständniserklärung des Lehnsheren beizubringen. Außer der Mitgift erhält Maria von ihren beiden Brüdern weitere 500 Taler für Kleidung und Schmuck, und zwar am Hochzeitstag. Nach Entrichtung aller genannten Beträge gilt Maria als abgefunden; falls und sooft nötig oder erwünscht, soll sie mit ihrem Ehemann dann den Verzicht auf alle Güter ihrer Eltern und Geschwister erklären. Stirbt von ihnren noch lebenden Geschwistern Adolf, Bertram und Sophia jemand ohne Leibeserben, soll Maria beim ersten und zweiten derartigen Todesfall je 2000 Taler innerhalb eines Jahres, gegebenenen falls nach dem Erlöschen von Leibzuchtsrechten, erhalten; sollten ihre sämtlichen Geschwister ohne eheliche Erben sterben, steht ihr das gesamte väter- und mütterliche Erbe zu. Der Bräutigam bringt in die Ehe ein Haus und Sitz Schlenderhan samt Zubehör und was ihm ansonsten durch Tod seiner Eltern zugefallen ist, auch das Haus Hall und was er hinzugekauft hat. Sollte Winand vor seiner Frau sterben, so steht es dieser frei, bei ihren Kindern zu bleiben. Möchte oder kann sie dies nicht, soll sie jährlich 25 Goldgulden für eine Wohnung erhalten, das bewegliche Gut mit ihren Kindern hälftig teilen, ausgenommen ihre Kleidung und Schmuck, die ihr gänzlich allein zukommen, und zu ihrem Unterhalt sind ihr jeweils zu Martini 200 Taler, 20 Malter Hafer und zehn Malter Gerste, alles in kölnischem Maß, kostenfrei nach Köln oder Bonn zu liefern. Zudem behält sie auf Lebenszeit die Leibzucht an allem Gut, das während der Ehe gewonnen und das von ihrer Seite in die Ehe eingebracht wurde. Es folgen weitere - der üblichen - Eventualklauseln. Um Maria insichtlich ihrer Mitgift und der 500 Taler für ihre Aussteuer sicherzustellen, verschreiben ihre Brüder Adolf und Bertram ihr hiermit zu einem Unterpfand ihren Hof zu Ödekoven mit den Wingertsgütern und Rahmbüschen im gericht Duisdorlf sowie ihren Hof zu Ahrweiler mit Länderei, Wingert, Busch und allem weiteren Zubehör. Die beiden Brauttelute unterschreiben, und auf ihre Bitten hin sollen mit ihnen unterschreiben und hernach siegeln einerseits die Brüder, Oheime und Schwäger des Bräutigam, nämlich Arnold und Ebertin Raitz von Frentz, Wilhelm von Stommel, Arnold Raitz von Frentz, Vitztum und Kanonikus der Kollegiatkriche Unserer Lieben Frau in der Stadt Aachen, Winand Raitz von Frentz zu Fliesteden (V -), Adam von Galen zu Muchhausen der Ältere, Dietrich von Holthausen zu Altkrieckenbeck, Johann von Vercken ( F -) zu Verken (F -), Heinrich von Vercken (F -) zu Puffendorf und Hieronymus Wolff genannt Metternicht zur Gracht, sodann andererseits die Brüder, Oheime und Vettern der Braut: Adolf und Bertram von Ilem, Gebrüder, Reinhard Beissel von Gymnich zu Schmidtheim ( Schiddum ), Wilhelm von Goltstein, Herr zu Müggenhausen (Mucken -), Heinrich von Metternich zu Ramelshoven (Rameltz -), Heinrich, Herr zu Emlpt, Degenhard Haes (Haesen ) zu Konradsheim (Conners -) und Wilhelm von und zu Vlatten. Anm.: 1922 B)/C) existieren insgesamt in 3-facher Ausfertigung
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: 3) Kasten 23
U 1922/3
Bemerkung : Entwurf (mit zahlreichen Streichungen und Änderungen), Papier in Kasten 8Ausf., Perg. in Kasten 11Abschrift (von 1607), Perg. in Kasten 8



1580 Oktober 18



Beschreibung : Roermond Hermann von Cortenbach (Kortten -), ehelicher Sohn des verstorbenen Gerhard von Cortenbach und seiner verstorbenen Ehefrau [Gertrud von Schönebeck genannt] Tibout, beredet die Ehe mit Margarete, Tochter des Ludger von Vlodrop (Flodropp ), Erbvogtes in Roermond (Ruremund ), und der Wilhelmine de Ruyter. Er bringt in die Ehe, was ihm von seinen Eltern zugefallen ist und in einer künftigen Teilung mit seinen Geschwistern zukommen wird. Sie erhält neben einer standesgemäßen Aussteuer von ihrem Vater als Mitgift zur Nutzung den Mainsgrind, den Hohen (Hogen ) Grind und den Duicker. Diese Mitgift soll sie nach Tod ihrer Elterrn in die Erbmasse zurückgeben und diese dann mit ihrem Bruder Johann von Vlodrop teilen, dem als Stammhalter vorbehalten wird die Vogtei in Roermond mit der Latbank, Jurisdiktion, Fischerei und Windmühle sowie das Drittel der Herrlichkeit von Leeuwen mit der Gerechtigkeit im Elmpter Wald und den anderen Einkünften. Der Mutter verbleibt auf Lebenszeit die ihr verschriebene Leibzucht, die nach ihrem Tode ihren beiden Kindern zu gleichen Teilen zufällt. Stirbt von den künftigen Eheleuten einer vor dem Vogt und seiner Ehefrau, so soll dem überlebenden Ehepartner eine Jahrrente von 300 brabantischen Gulden zu je 20 Stüber verschrieben oder diese auf Wunsch mit 6000 Gulden abgelöst werden; alles eingebrachte Heiratsgut ist dann den Erben der Seite zurückzugeben, von der es kam. Sollte die jetzige Braut unter Hinterlassung ehelicher Kinder sterben, nachdem sie ihre Eltern überlebt und mit ihrem Bruder geteilt hat, behält Hermann von Cortenbach alle Mitgift seiner Frau zur Leibzucht. Falls er eine neue Ehe eingeht, kann er seiner zweiten Frau 3000 brabantische Gulden zubringen und Kleidung, Schmuck, Waffen, Pferde, Harnisch und die Mobilien seiner adeligen Häuser behalten. Stirbt Hermann vor seiner Frau und sollte diese mit ihren Kindern kein Einvernehmen finden, so steht ihr leibzüchtigerweise die Hälfte aller eingebrachten Güter zu und den Kindern die andere Hälfte. Bei einer Wiederverheiratung hat sie alles eingebrachte Gut an die Kinder erster Ehe abzutreten sowie die Hälfte der während der Ehe erworbenen Guter und der Mobilien. Aus den eingebrachten Gütern kann sie aber 3000 brabantische Gulden entnehmen und alle ihre Kleidung und Schmuckstücke behalten; ferner steht ihr aus den eingebrachten Gütern ihres Mannes eine Leibrente von 300 Gulden zu, und sie braucht die Güter erst zu räumen, wenn ihr die Rente sicher verschrieben ist. Siegeln sollen der Bräutigam, sein Bruder Gerhard von Cortenbach, sein Schwager Johann von Kanne, Herr zu Moppertingen ( Maupertyn ) und seine Neven Franz von Vercken, Johann von Hülsberg genannt Schaluyn (Schaloin ) und Nikolaus von Breyl (Breiell ) einerseits sowie andererseits Ludger von Vlodrop und seine Neven und Schwäger Wilhelm Quadt zu Wickrath, Arnold Blanckart, Amtmann zu Vilich, Wilhelm von Reuschenberg, Johann von Velbrück ( Veltbruggen ) und Dietrich Quadt, Herr zu Wickrath, des genannten Wilhelms Bruder.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: 2) Kasten 23
U 1925/2
Bemerkung : Ausf., Perg. in Kasten 14



1584 März 4



Beschreibung : Philipp, König von Kastilien, Leon, Arragon, Navarra, beider Sizilien, Mallorca, Sardinien, der Eilande Indien unde vaster eerden der zee occeane , Erzherzog von Österreich, Herzog von Burgund, Lothringen, Brabant, Limburg, Luxemburg, Geldern und Mailand, Graf von Habsburg, Flandern, Artois, Burgund, Hennegau, Holland, Seeland, Namur und Zutphen, Markgraf des hl. Röm. Reiches, Herr von Friesland, Sallandt, Mecheln, der Städte und Lande von Utrecht, Overijssel und Groningen, Herrscher ( Dominateur ) in Asien und Afrika, bekundet, daß seinem Rat und Vizekanzler Meister Joest van Cranevelt, der anstelle des Generalstatthalters und Kanzlers zum Statthalter der Lehen bestellt ist, vom ehrenfesten Hermann von Cortenbach die Eheberedung ( hylixfurwerde ) vorgelegt wurde, die zwischen diesem und Jungfrau Margarete von Vlodrop (F -) durch Freunde und Verwandte beider Seite vereinbart und auch von Johann Vlodrop, dem Bruder der genannten Margarete, approbiert worden war. Besagte Eheberedung betrifft u. a. Lehngüter, die der Margarete als Mitgift zugesagt sind aus einer Teilung mit ihren Geschwistern nach Tod der Eltern. Hermann von Cortenbach hat darum gebeten, die Eheberedung hinsichtlich der Lehngüter zu genehmigen und zu bestätigen, was durch dieses Transfix geschieht. Der Aussteller läßt in Ermangelung seines großen Siegels das Siegel ad causas seiner Kanzlei anhängen. Bem.: Als Transfix an Urkunde von 1580 Okt. 18 - s. da.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 23
U 1933



[1587] Juli 15



Beschreibung : Edele von Stommel bekennt, ihre Hälfte des Hauses Zum Büchel und dreier von sechs Wohnungen unter einem Dach in der Schluchgasse sowie weiterer drei von sechs Wohnungen unter einem Dach ebenda, wie dies im Schrein von St. Peter, Buch Stellarum, eingetragen steht, an Johanna Raitz von Frentz, Witwe des Wilhelm von Stommel, übertragen zu haben. Hiermit gelobt sie Währschaft und für den Fall, daß besagter Besitz erbrechtlich, durch Leibzucht oder sonstwie belatet sein sollte, Ersatz aller Kosten und Einbußen. Sie bittet Besiegelung durch den Schreinsmeister Johann von Lyskirchen (Leiß -) und Barthold von Questenberg. Es unterschreibt: Johann Schutz. Bem.: Rückseitig vermerkt ist, daß im Buch Stellarum des Schreins St. Petri unter dem 11. März [15]77 eingetragen stehen die Eheleute Wilhelm von Stommel und Johanna Raitz von Frentz wegen der anderen Erbschaftshälfte.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: 1) Kasten 23
U 1942
Bemerkung : Ausf., Perg. in Kasten 32



Kasten 24






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Kasten 25


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 25/2




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Kasten 25


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 25/3




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Kasten 25


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 25/5




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Kasten 25


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 25/13




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1706 Juli 6



Beschreibung : Steinfurt Ernst Graf zu Bentheim, Tecklenburg, Steinfurt und Limburg, Herr zu Rheda, Wevelinghoven, Hoya, Alpen und Helfenstein, Erbvogt zu Köln, Obrist zu Pferd im Dienst der Generalstaaten, teilt allen Lehnsleuten und Vasallen mit, daß die nach Tod seines Vaters Ernst Wilhelm wegen der Nachfolge in der Grafschaft Bentheim entsstandenen Streitigkeiten 1701 durch den verstorbenen König von Großbritannien entschieden wurden und dabei die Grafschaft Steinfurt der Lehnskammer der Grafschaft Bentheim zugelegt worden ist, er dann auch vom Kaiser mit der Grafschaft Steinfurt belehnt wurde. Hiermit zitiert er alle Lehnsleute zum Neuempfang der lehnbaren Güter, Gefälle, Zehnten und anderen Nutzbarkeiten, zur Ablei-stung des Lehneids und des Heergewäts, und zwar auf den 1. bis 4. Sept. lfd. Js. in die Residenzstadt Steinfurt oder auf das Schloß Alpen. Persönlich oder durch Bevollmächtigte sind vorzulegen der älte-ste und jüngste Lehnbrief, eine vollständige Beschreibung der Lehngüter und ihres Zubehörs nebst Angabe ebentuell auflasten-der Schulden. Der Aussteller unterschreibt und läßt sein Siegel aufdrücken. Anm.: Rückseitig ist das Schreiben adressiert - wegen: Hoff in gen Haagh - an Wilhelm, Herrn zu Linzenich ( Lintzenig ), modo Bylandt zu Schwarzenberg; ferner ist vermerkt, d.d. Alpen, 1706 Juli 26, der Halfe auf dem Hagen - Hof solle die Ladung unver-züglich seinem Prinzipal zustellen.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 25
U 811



1710 Dezember 31



Beschreibung : Düsseldorf Kurfürst Johann Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein, des Hl. Röm. Reiches Erztruchseß, in Bayern, zu Jülich, Kleve und Berg Herzog [usw.], teilt seinem Amtmann zu Bergheim Sigismund Frh. v. Beveren mit, daß laut Verfügung vom 10. Mai d. Js. alle Amtmänner, Landrichter und Oberbeamte eine Bargeldzahlung je zur Hälfte Ende August und Ende Dezember zu entrichten hatten. Die Zinsen in Höhe von 5 % können aus den Amtseinkünften einbehal-ten werden, und die Zahlenden erhalten die Zusicherung, daß ihre männlichen Nachkommen bis zur zweiten Generation in der Bedienung des jeweiligen Amtes nachfolgen werden bzw. für den Fall, daß männliche Nachkomen fehlen, diejenigen, die für die betreffende Stelle benannt werden. Hiermit wird Freiherrn v. Beveren bescheinigt, daß er seines Amtes wegen an den jülischen Pfennigmeister Lesecque insgesamt 2500 Rtl. abgeführt hat und ihm also die bezeichneten Rechte hinsichtlich des Zinseinbehalts und der Nachfolge im Amt zuste-hen. Der Aussteller unterschreibt und läßt das Sekretsiegel seiner Kammerkanzlei auf das Ende der heftenden Schnur drücken.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 25
U 851



1753 November 29



Beschreibung : Quadrath Cornelius Johannes Heinen, Pastor zu Quadrath, bescheinigt, daß Franz Winand, ehelicher Sohn des Franz Winand Frh. [Raitz] v. Frentz und der Anna Charlotte Freiin v. Bylandt, am 13. August 1738 in seiner dem hl. Laurentius geweihten Pfarrkirche nach katholischem Ritus getauft wurde und daß Franz Winand Frh. v. Schellard und Josephine Freiin v. Bylandt seine Paten waren. Der Aussteller unterschreibt und drückt sei Petschaft auf. Darunter: 1753 Dezember 1 - Köln Der Kölner Generalvikar Gerwin v. Francken - Sierstorpff [voller Titel] bestätigt, daß der Priester Cornelius Johannes Heinen Pfarrer zu Quadrath ist. - Er unterschreibt und drückt sein Siegel auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 25
U 1096



1756 Mai 20



Beschreibung : Büttgen Der ausfertigende Notar bezeugt, daß Franz Winand Frh. Raitz v. Frentz, Priester der Kölner Erzdiözese und Kanoniker am Marienstift zu Aachen, der vom Neusser Offizial in das Personat an der Pfarrkirche St. Aldegundis in Büttgen investiert wurde, durch seine, des Investierten, Bevollmächtigte Gottfried Wilhelm, Pastor zu Karst, und Anton Wenckmann, apostolischen Protonotar und Assessor des Neusser Archidiakons, den Franz Schlösser, Vikar an genannter Pfarrkirche und Kaplan in Kleinebroich, unter Glockengeläut durch Schlüsselübergabe [und andere bezeichnete Zeremonien] in den wirklichen Besitz besagten Personats hat einsetzen lassen. Stephan Heinen, apostolisch wie kaiserlich autorisierter und beim Archidiakonat zu Neuss zugelassener Notar, unterschreibt im Beisein der Zeugen Adolf Ingmans und Jakob Huisgen und drückt sein Signet auf.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 25
U 1116



1766 Februar 1



Beschreibung : Haus Heide [Wilhelmine Sibylle] v. Neuhof gen. Ley geb. v. Edelkirchen bestätigt, daß Richter Wever ihr namens ihres geschiedenen Ehe-manns [23 spezifizierte] Archivalien ausgehändigt hat. - Sie unterschreibt. Anm. Bei den durch kurze Betreffsangaben bezeichneten Schriftstücken der Jahre 1688 bis 1761 handelte es sich durchweg um Kauf-, Pacht- oder Gewinnbriefe. Nur zwei Familienverträge werden aufgeführt, nämlich: 1) Vergleich zwischen den Geschwistern v. Elverfeldt und Herrn v. Schell zu Rechen von 1688 Juli 31, 2) Erbteilung zwischen Rittmeister v. Edelkirchen und seiner Schwester von 1760 Mai 22.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 25
U 1201



Kasten 26


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 26/10




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Kasten 26


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 26/11




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Kasten 26


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 26/12




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Kasten 26


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 26/13




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Kasten 26


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 26/17




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Kasten 26


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 26/20




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Kasten 26


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 26/21




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1656 Februar 14



Beschreibung : FriedbergHauptmann, Räte und Ausschuß der reichsunmittelbaren Ritter-schaft diesseits des Rheins und in der Wetterau laden Engelbert v. Scheidt gen. Weschpfennig ein, zu einem gemeinen Rittertag nebst den anderen diesseits des Rheins gesessenen Mitgliedern am 20./30. Mai d. Js. auf der kaiserlichen Burg Friedberg zu erscheinen.
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Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 26
U 337



1748 August 23



Beschreibung : Burg Friedberg Hauptmann, Räte und Ausschuß der reichunmittelbaren Ritterschaft am Mittelrhein und in der Wetterau erinnern den kurkölnischen Burggrafen, pfalzneuburgischen Kämmerer, Rat und Oberamtmann zu Bergheim Franz Winand Frh. [Raitz] v. Frentz, Herrn zu Schlenderhan, Odenkirchen (U -), Grombach (Krum -), Kleinen-broich (- bruch ) und Kellenberg, wohnhaft auf Schlenderhan, an ihr Schreiben vom 7. d. Mon., durch das sie ihn aufforderten, die in vielen Jahren aufgelaufenen Rückstände zu begleichen. Hiermit ersuchen sie ihn, bis zum Herbst wenigstens die Hälfte, nämlich 274 Rtl., einzuzahlen. Hinsichtlich der zu Mainz vorgebrachten Beschwerde wegen des Aufschlaggeldes auf die nach seinem Hause ausgeführten Weine erbitten sie, um ihnen Beistand leisten zu können, nähere Erklärungen, weil es unglaubwürdig erscheint, daß er im Vergleich zu anderen Haushaltungen, so viel mehr an Wein, zumal solch guter Qualitäten, für sich allein verbrauche. [Keine Unterschrift].
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Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 26
U 1055



1750 Dezember 3



Beschreibung : Reims Dekan und Ordinariats-Kollegium (Collegium Antecessorum ) der Fakultät beider Rechte an der Universität Reims bezeugen, daß Michael Josef Hubert Frh. v. Cortenbach aus Lüttich, nachdem er sich in den Examen bewährt hatte und dann die Themen "Über das Patronatsrecht und „Über die Tutoren und Kuratoren betreffenden Gesetzte" gelehrsam und in geschliffenem Stil (eleganter ) von ihm interpretiert, dabei Gegenargumente zufriedenstellend abgewehrt worden sind, den Bakkalaureats-Grad ihrer genannten Fakultät nunmehr erworben hat. Das große Fakultätssiegel wird angehängt, und es unterschreiben Stephan de Chiavary [?], Vorsitzender, Citoux, Vorsitzender und Quästor, sowie Fr. Gruelles, Fakultatssekretär.
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Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 26
U 1071



Kasten 27






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Kasten 28






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Kasten 29


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 29/1




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Kasten 29


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 29/5




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Kasten 29


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 29/6




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1602 April 4



Beschreibung : MeinerzhagenMartin v. Hillesheim zur Weipe ( Wipe) quittiert, von Jakob v. Karthausen zu Badinghagen, seinem Schwager, heute, entsprechend dem am 3. Juni 1601 zu Meinerzhagen durch Wilhelm v. Neuhof (Neuwen-) gen. Ley zu Eibach (Eybagh) und Pungelscheid (- schet), fürstlichen Rat, bergischen Marschall und Amtmann zu Steinbach, und Stephan v. Neuhof, Drosten zu Neustadt (Neuer-), vermittelten Vertrag 800 Rtl. in specie erhalten zu haben.Er erklärt, nunmehr keine Forderung mehr zu haben, unter-schreibt und bittet mitzuunterschreiben seinen Schwager Stephan v. Neuhof, Drosten zu Neustadt, Peter Wever, Richter zu Meinerzhagen, Heinrich Hase, Schultheißen ebenda, und David Elder, Schultheißen im Eigen zu Eckenhagen.
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Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten: 29
U 15



1617 September 8



Beschreibung : Michael v. Schaesberg zu Streithagen und Arnold Raitz v. Frentz zu Kleinenbroich, durch Verwandtschaft und Anordnung der Beamten zu Bergheim Vormünder der beiden unmündigen Kinder Anna Maria und Bertram der verstorbenen Eheleute Reinhard v. Wambach zu Havert ( Havers) und Agnes v. Schaesberg, verkaufen dem Johann v. Bering, vormaligem Schultheiß der Stadt Venlo, und seiner Ehefrau Johanna v. Osterwick erblich aufgrund eines kurbrandenburgischen wie pfalzneuburgischen Befehls den Hof genannter Kinder zu Hahnrath ( Hon-), wie er von der Lehnkammer Brüggen zu Lehen geht. Die Eltern v. Wambach waren derart verschuldet, daß sie Erbgut verkaufen mußten, und auf ihre Bitte hin hatte der Landesherr im Juni 1614 dem Amtmann zu Brüggen Karsilius v. Palant den Bescheid erteilt, man möge über die Qualifikation des am Kauf des Hofes Interessierten Mitteilung machen. Der beabsichtigte Verkauf kam nicht mehr zur Ausführung, weil die Eheleute v. Wambach starben. Nun haben die Aussteller als Vormünder die Sachlage unter Mitwirkung von Freunden erneut gründlich geprüft, den Verkauf als unvermeidlich befunden und sich entschlossen, die erforderlichen Genehmigungen bei der geldrischen Kanzlei und wo sonst nötig einzuholen, den Ankäufern aber die Abwicklung bei genannter Mannkammer zu überlassen. Der Kaufpreis ist auf 11.300 Gld. Venloer Währung vereinbart worden und soll je zur Hälfte am 2. Febr. ( Purificatio) 1618 und 1619 gezahlt werden.Die beiden Aussteller unterschreiben.Darunter: Quittung vom 30. Dez. 1619 - s. da!
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: 2) Kasten 29
U 64/2



1620 Januar 28



Beschreibung : Peter von Linn (Linne), Bürgermeister zu Heinsberg, und Gotthard Schöller (Scholer), Bürger zu Düren (Duiren), als Vormünder der beiden minder-jährigen Kinder aus der Ehe des verstorbenen Johann Wihelm Bormann mit Gertrud v. Linn verkaufen zwecks Tilgung von Schulden der Mündel und zu deren besserem Unterhalt den Anteil an Haus und Hof zu Huppelrath (- rodt) im Amt Jülich bei Jackerath (Jackerode) nebst Baumgarten, Garten und 16 Morgen Ackerland, wie diesen Besitz die noch lebende Margarete Herbrodt, Witwe des Werner Bormann, ihrem genannten Sohn Johann Wilhelm als Heirats-gut mitgegeben hatte, an Peter von Berg, Rentmeister des Amtes Nörvenich und Schöffen von Stadt und Hauptgericht Düren, und dessen Ehefrau Anna Schorns.Der Kaufpreis von 785 Tl. zu je 52 Albus soll alsbald nach der Anerbung bar gezahlt werden; der Weinkauf ist in landesüblicher Höhe zu entrichten, dazu als Gottesheller anderthalb Malter Roggen.Die vorliegende Ausfertigung unterschreibt der Käufer Peter von Berg.Darunter:[1620] März 5Die Schöffen Seger Zollner und Johann Reutter bescheinigen, daß Gotthard Schöller (Schyller), Bürger zu Düren (Duhren), als bestellter Vormund der minderjährigen Kinder des Hans Wilhelm Borman, auch als Bevollmächtigter des Mitvormundes Peter von Linn (Lehn), Bürgermeisters der Stadt Heinsberg, dem Peter von Berg, Rentmeister zu Düren (Deuhren), und dessen Ehefrau Anna Schorns das an diese lt. obigem Kaufzettel veräußerte Gut aufgetragen hat.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 29
U 76


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