Historisches Archiv der Stadt Köln
3 Nachlässe und Sammlungen
3.2 Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive
3.2.18 Buchstabe R
Raitz von Frentz (Familie)
Best. 1037 Raitz von Frentz (Familie)


1705 - 1726
Schreiben an Anna Magdalena von Westrem zu Glimbach geb. von Horrich, als Beilagen Zusammenstellung von Erbpachten und Kopie der Urk. d.d. 1670 Dez. 15 über Jagdbezirk des Hauses Alfens des von Horrich.


Bestellsignatur : Best. 1037 (Raitz von Frentz (Familie)), A 6/1
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 6, Akte 1
1550


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1670 Dezember 15



Beschreibung : Haus GlimbachAlexander v. Horrich zu Glimbach erscheint vor dem protokollierenden Notar mit dem achtbaren Bartholomäus Stelten, der über 70 Jahre alt ist und von Jugend auf als Diener und Jäger zu Alfens im Amt Millen wohnt, und zwar erst bei Johann v. Westrem dem Alten, dann beim Obristen Johann v. Westrem dem Jungen und anschließend bei dessen Bruder, dem verstorbenen Obristleutnant Philipp Johann v. Westrem, und der dann selbst auf Haus Alfens Halfe wurde und dies über 18 Jahre lang blieb und heute noch ist. Auf Ersuchen des Herrn v. Horrich macht der Halfe Stelten über den Jagdbezirk des Hauses Alfens an Eidesstatt folgende Aus-sage: Haus Alfens ist stets zum Jagen berechtigt gewesen auf der Isstraße ( Eys-) zwischen dem Isenbruch ( Eysenbroch) unter Susteren, durch die Wiesen und Ländereien längs dem Isenbusch (Eysenen Busch) bis auf die Schalbrucher Gemeinde, weiter bis auf Echterbosch, dann bis zum Heidler längs Höngen und bis an die oberste Grenze der Westerheide, weiter auf Hasselrath zu, von da aus längs Süsterseel und längs des Wehrer Fenns ( Veen). In diesem Bezirk steht nur das Knein-Büschchen in der Westerheide dem Landesherrn zu. Weiter verläuft die Jagdgrenze des Hauses Alfens hinter dem Isenbruch her an der Nieuwstadter ( Newstader) Grenze entlang bus zur Isstraße zurück. Im beschriebenen Bezirk ist Haus Alfens stets zur kleinen Jagd berechtigt gewesen; er selbst hat bei den alten Herren hier in 50 und mehr Jahren immer ohne jeden Widerspruch gejagt.In Anwesenheit der Zeugen Heinrich Weitz, ehemaliger Schulheiß zu Linnich, und Reinhard Plum, Schöffen zu Boslar, unterschreibt der kaiserlich autorisierte und am jülich-bergischen Hof zu Düsseldorf approbierte und immatrikulierte Notar Petrus Trommen und drückt sein Notariatspetschaft auf.


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