Stadtarchiv Werl
Archivgut eigener Herkunft, im eigenen Archiv
Stadt Werl
Inventar des Archivs der Stadt Werl

1830 - 1867
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokoll des kath. Schulvorstandes zu Werl

v.num : 4340




1868 - 1891
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokoll des kath. Schulvorstandes zu Werl

v.num : 4341




1892 - 1908
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokoll des kath. Schulvorstandes zu Werl

v.num : 4342




1858 - 1907
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokolle des ev. Schulvorstandes zu Werl

v.num : 4343




1908 - 1930
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokolle der städtischen Schuldeputation

v.num : 4344




1857 - 1870
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokolle des Direktoriums der Sonntagsschule

v.num : 4345




1881 - 1882
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokolle des Kuratoriums der Handwerker-Fortbildungsschule

v.num : 4346




1901 - 1930
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokolle des Kuratoriums der Gewerblichen Fortbildungsschule

v.num : 4347




1872 - 1893
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokolle der Deputation für die Rektoratschule in Werl

v.num : 4348




1907 - 1919
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokolle des Kuratoriums des Gymnasiums in Werl

v.num : 4349

Enthält : 3. Dezember 1907: Der Leiter des Progymnasiums, Oberlehrer Spieker, hat unterm 6. Nov. cr. (= currentis, dieses Jahr), einen Kostenanschlag der z. Zt. unentbehrlichen Turngeräte in Höhe von 626,50 Mk (=Mark) vorgelegt und um Bewilligung dieses Antrages gebeten. Inzwischen ist jedoch der beim Prov(inzial) Schul-Coll(egium) in Münster gestellte Antrag, die Turnhalle des K(öni)gl(ichen) Lehrerseminars für die Schule des Gymnasiums mitbenutzen zu dürfen, genehmigt u. zwar gegen eine jährlich zu zahlende Miete von 100 Mk und Ansetzung der Turnstunde für das Gymnasium zu der Zeit, wenn die Halle vom Seminar nicht benutzt wird. Hiernach erübrigt sich die Bewilligung der Kosten für neue Turngeräte. Versammlung erklärte sich zunächst einverstanden mit der Zahlung einer Pacht von 100 Mk p(er) a(nno) an die Seminarkasse und stimmte den von Oberlehrer Spieker festgesetzten Turnstunden zu, wonach Montag 1-2 (Uhr) oder 3-4, Dienstag 12-1, Freitag 1-2, Samstag 1-2 und 3-4, geturnt werden soll.
(Anmerkung: Das Lehrerseminar ist die heutige Overbergschule), die 1901 erbaute und am 13. April 1981 abgerissene Turnhalle stand südlich der jetzigen.)

3. Dezember 1907: Die Pläne für den Neubau des Gymnasiums sin von der K(öni)gl(ichen) Regierung noch nicht zurück, weshalb abermals telegraphische Anfrage bei derselben gehalten wurde. Der Baum(ei)st(er) Morin hat geantwortet, daß die Pläne am 30. v(origen) M(ona)ts an das Prov(inzial) Schulcollegium Münster abgesandt seien. Das Curatorium nahm Hiervon Kenntnis.

3. Dezember 1907: Die Frau Dr. Th. Binholt hat unterm 11. Nov. cr. den Antrag gestellt, ihr für Reinigung der 6 Zimmer in der alten Rektoratsschule eine monatliche Vergütung von 4 M(ark) pro Zimmer = 24 x 12 = 288 M(ark) und für Anheizen der Öfen pro Winterhalbjahr für jedes Zimmer 10 M extra = 60 M pro anno zu bewilligen, sodaß ihr im Ganzen eine Entschädigung von 348 M pro Jahr ausbezahlt würde.
Das Curatorium stimmte diesem Antrage zu mit der Maßgabe, daß die Summe von 348 Mk gezahlt werden soll, daß hierin aber auch gleichzeitig die Entschädigung für außergewöhnliche Reinigung der Schulzimmer in den Ferien u. für Öfen nach Ablauf des Winterhalbjahres, etwa im April u. Mai, enthalten sein soll.
Nach Angabe des H(errn) Oberlehrers Spieker erhält Frau Binholt für das Schuljahr 1907/08, weil das 5. Zimmer erst am 1. Juni und das 6. Zimmer erst am 1. Oct. 07 hinzugekommen ist, im Ganzen 316 Mk., worüber die Gymnasialkasse mit Ausgabe-Anweisung zu versehen ist.

30. Juli 1908: Herr Director Spieker teilte mit, das Franziskanerkloster wollte zum October 1909 mit dem Umbau der alten Rectoratschule beginnen und stelle daher die Beschaffung anderer Schulräume zu dem Zeitpunkt anheim. Herr Spieker bittet daher die weiteren Schritte baldigst zu tun.

26. August 1908: Bestallungsurkunde. Nachdem seine Majestät der Kaiser und König mittels Allerhöchster Order vom 5. August 1908 der Wahl des Leiters des in der Entwicklung begriffenen hiesigen Progymnasiums, Oberlehrer Professor Johannes Spieker zum Director dieser Anstalt die Allerhöchste Bestätigung zu erteilen geruht hat, erteilen wir ihm hiermit diese Bestallung in der Erwartung, daß Seiner Majestät er unterthänig, treu und gehorsam sein, die Pflichten seines Amtes den bestehenden und noch zu erlassenden Vorschriften gemäß mit gewissenhaftem Eifer und Fleiß erfüllen, den Anordnungen der vorgesetzten Behörden willig Folge leisten, der Jugend überall mit gutem Beispiele vorgehen und überhaupt, soviel an ihm liegt, durch Wort und Tat dazu betragen werde, daß ein, den Gesetzen und Zwecken des Staats entsprechender Geist die Schule beseele. Dafür soll derselbe das ihm bewilligte Diensteinkommen zu beziehen und sich aller sonstigen, mit seinem Amte verbundenen Rechte und Befugnisse zu erfreuen haben. Sollte er seine Stellung aufgeben wollen, so hat er dieselbe spätestens 6 Monate vorher zu kündigen. Die Entlassung kann aber nur am Ende des Semesters erfolgen. Werl, den 26. August 1908, das Curatorium des Progymnasiums, gez. Panning, du Cornu, J. Mönnighoff

13. November 1908: Der Antrag des Herrn Direktor Spieker auf Anbringung von 2 elektrischen Flammen im neuen Lehrerzimmer wurde genehmigt.

13. November 1908: Es kam zur Vorlage das Schreiben des Herrn Direktors Spieker betr. Kündigung des Konvikts im Burghause. Der Herr Bürgermeister wird beauftragt, mit dem Herrn Freiherrn von Plettenberg wegen Untervermietung des Burghauses als Konvikt in Verbindung zu treten.

13. November 1908: Bezüglich der Beschlußfassung über die Verwendung der Stiftung Aloisianum ad 2000 M(ark) jährlich, die als Einnahmen im Progymnasial-Etat stehen, will der Herr Direktor Spieker mit dem Herrn Bürgermeister nähere Abmachungen treffen, die dem Stadtverordnetenkollegium demnächst unterbreitet werden sollen.

13. November 1908: Dem Gymnasiallehrer Kreutzmann wurde als Vergütung für das Orgelspielen während des Gymnasial-Gottesdienstes für das Schuljahr 1907 der Betrag von 100 M(ark) bewilligt.

13. November 1908: Auf Antrag des Gymnasiallehrers Hallermann wurde ihm das Schulgeld pro 1908/09 für seinen dritten Sohn erlassen.

12. Januar 1909: Die Beschlussfassung über die Verwendung der Stiftung Aloisianum wurde bis zur Regelung der Neubaufrage des Gymnasiums vertagt.

22. Januar 1909: Das Curatorium verhandelte mit dem gleichzeitig geladenen Magistrat wegen des Baues des Progymnasiums. Es wurde beschlossen, den Herrn Stadtbaumeister Bender aus Münster zu beauftragen, den Plan für das neu zu erbauende Gymnasium nach seinem Vorschlage auszuarbeiten. Die Bausumme einschl. Zentralheizung wird auf 165.000 Mark festgesetzt.

22. März 1909: Für die Untersekunda sollen bis zu sechs ein- und zweisitzige Bänke beschafft werden.

22. März 1909: Der Vormittagsunterricht soll im Sommersemester bis 1 Uhr mittags stattfinden.




1919 - 1933
Permalink der Verzeichnungseinheit

Protokolle des Verwaltungsrats des Mariengymnasiums in Werl

v.num : 4350




ca. 1928 - 1929
Permalink der Verzeichnungseinheit

Das Gymnasium in Werl und die wirtschaftliche Lage der Stadt

v.num : 4366

Enthält : Denkschrift, Druck o. Jahr und Verfasser



Anfang  Erweiterte Suche
Warenkorb  Drucken