Stadtarchiv Werl
Archivgut eigener Herkunft, im eigenen Archiv
Stadt Werl
Inventar des Archivs der Stadt Werl

Verzeichnungseinheiten:  1-100 101-109 


vor 1538
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Bruchstück einer Verkaufsurkunde, in der vor dem Richter Wilhelm Benedikte die Eheleute Herman und Catharina Hacke dem Siegeler Berck, Rektor des Agatha Altares, etwas verkaufen und Rest einer weiteren Urkunde betr. Agatha-Altar (offenbar Rest eines Vermögensverzeichnisses oder Kopiars ).

v.num : 1466




1571
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Der Vikar Jürgen Larman quittiert wegen seiner Petrusvikarie der Stadt Werl 5 Goldgulden.

v.num : 1467




1594
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In Abwesenheit ihres Ehemanns Heinrich Volle bekennt seine Frau Catharina durch den Notar Deitlev Ernst dem Johan Münstermann und seiner Ehefrau Anna eine Schuld von 30 Goldg., wofür sie eine jährl. Pension von 1 1/2 Goldg. fällig auf St. Bartholomei zu zahlen verspricht und ihr Haus vor der Büdericher Pforte zwischen den Häusern des Caspar Brandis und Degenhard Niesmid.

v.num : 1468




1599
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Vor dem Notar Dietherich v. Ludinckhausen erklärt die Witwe Catharina Volle, sie habe die in der Vorurkunde genannte Pension von 1 1/2 Rtlr. bisher dem Johan Widtgreber gen. Münstermann bezahlt und wolle sie jetzt den verordneten Schulherren, dem kurf. Siegler Johann Beste und BM Johann Godde, ausbezahlen.

v.num : 1469




1594
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BM und Rat verschreiben den Kindern des verst. Richters Christoph v. Loen eine jährlich auf Martini fällige Rente von 3 Rtlr.

v.num : 1470

Enthält : Undatierte Abschrift des Notars Wennemar Dam.




1618
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BM und Rat bekennen, daß sie von dem Junkern Bertram Papen zu Koeningen, BM zu Werl, 100 silberne Taler geliehen haben, weil sie vom Landpfennigmeister Henningh von Essen bedrängt wurden, eine größere Summe zu bezahlen. Rückzahlung binnen drei Wochen wird zugesagt.

v.num : 1471

Enthält : BM Papen cediert die Summe später an seinen Schwager Michael Brandis.




1629
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Eine von der Stadt Werl an die Landpfennigmeisterei verschuldete Summe an Schatzungs- bzw. Kontributionsgeldern hat der Landpfennigmeister an den Kapitän Gregor Weghman zur Abfindung seiner Soldaten cediert, daher leiht die Stadt zur Abzahlung der Schuld an Wechman bei Prokonsul Dietrich Wrede 50 Rtlr. und verspricht Rückzahlung nach Ablauf eines Jahres.

v.num : 1472

Enthält : Die Obligation ist an den Pastor von Büderich gegangen.




1629, 1640, 1712
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BM und Rat zu Werl schulden eine größere Summe an Schatzungs- und Kontributionsgeldern der Landpfennigmeisterei zu Arnsberg, diese hat die Schuldsumme an den Kapitän Gregorius Wegmann zur Abfindung seiner Soldaten cediert, um daher ihre Schuld an Wegmann abzutragen leiht die Stadt bei BM Philipp Papen 50 Rt, Rückzahlung im Laufe eines Jahres wird zugesagt unter Verpfändung der Stadteinkünfte. Unterschrift von Barthold Cappius im Auftrag des Rates.
Am 6. Oktober 1648 ist zu Münster die Summe von Philipp Papen zur Abfindung eines Vemächtnisses der Susanne Papen an die Jesuiten zu Münster deren Kolleg cediert und die Urkunde von deren Testamentsvollstreckern Dr. Hilbrandt Plönies und seiner Ehefrau Catharina Papen überstellt worden. Johann Friedrich Plönnieß und Johann Bommer (?, Boemer/Gommer) haben mitunterschrieben.


v.num : 1473

Enthält : Beiliegend Abschriften wohl von 1712. Durch Einschnitte kanzelliert und andatierter Rückzahlungsvermerk von Goswin Vissing S.J.




1629 - 1665
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Zur Bezahlung ihrer bei der Landpfennigmeisterei entstandenen Schulden wegen des Hauptmanns Gregor Wegmann und seiner Soldaten leihen BM und Rat von dem BM Dietrich Wrede die Summe von 50 Rtlr, und wollen sie binnen Jahresfrist zurückzahlen.

v.num : 1474

Enthält : Wilhelm Wrede cediert die Forderung an die Stadt dem Johann Bernhardt Voigt von Elspe zu Borghausen und Westhemmerde zur Begleichung seiner zu Lebzeiten seiner verst. Ehefrau Catharina, Tochter Anton Dröges, entstandenen Schulden, Zeugen Temann Wrede, Wilhelm Sponnier, 1665.




(1633-1634), 1637
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Schuldverschreibung der Stadt Werl für den BM Dietrich Wrede über
1. 104 1/2 Rt. 16 ß ao 15. Juli 1633 gezahlt an die Weinhändler Caspar Frouwein und Adolff Hombrecher in Lennep für 2 Fässer Wein (Nr. 17 und 26), zusammen 5 1/2 Ohm 7 1/2 viertel für den Stadtweinkeller
2. 22 Rt. am 12. Januar 1634 vorgestreckt zur Abzahlung hessischer Quartiergelder "Wochengelder"
3. 8 Rt 8 ß 1634 der Kämmerei vorgestreckt zum Einkauf von 20 Ellen weißen Wandes für die Armen: Summa 134 Rt. 50 ß.
Da die Stadt die Summe "bey itzigen hochbeschwerlichen Kreigs Emporungen" nicht zurückzahlen kann, verspricht sie jährlich auf Martini 8 Rt. Zinsen, unter Verpfändung des Stadtvermögens, bis zur Rückzahlung zu entrichten.


v.num : 1475

Enthält : Unterschrieben von Stadtsekretär Philipp Cappius.




1633, 1637, 1662, 1795
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Schuldverschreibung der Stadt Werl für den Hupert Kluntzingh, BM zu Olpe für ein Faß Wein von 3 Ohm und 3/4 Ohm, den Ohm zu 22 Rt. gerechnet, das die Stadt gekauft und am 10. September 1633 dem Generalwachtmeister Lutter von Bonninghausen verehrt hat, wovon die Stadt bis jetzt die Summe und Zinsen in Höhe von 75 Rt. schuldig geblieben ist, da die Stadt wegen der schweren Kriegszeiten nicht zahlen kann, stellt sie diesen Schuldbrief aus.

v.num : 1476

Enthält : Unterschrieben von Stadtsekretär Philipp Cappius. Beiliegend eine Aufstellung über den Stand der Abzahlungen vom 26.1.1662 sowie ein Gutachten, Frankfurt, 17. Juni 1795, durch den "Chur- und Oberrheinischen Crais-Generalwardein" Dieze, wie ein vom Jahr 1637 herrührendes Kapital zu redinieren sei = 133 Rt. 20 St.




1622, 1641, 1633 - 1653
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Verzeichnisse der dem Junker Alhardt (von) Luerwald wegen einer von diesem im Jahre 1622 der Stadt Werl "zur Abwendung deß Hertzogen von Braunschweig dero Zeit anbedreuweter Brandtsteur" gegebenen Hauptsumme von 1300 Rt. mit einer jährlichen Pension zu 78 Rt. (seit 1633-1641 = nun an Pensionen zusammen 702 Rt.) abbezahlten Lieferungen an Korn, Geld, Wein und Salz.

v.num : 1477

Enthält : Unterschrieben von Stadtsekretär Philipp Cappius und Alhartt Luerwaldt, dabei: Vermerke über weitere Abzahlungen bis 1653.




1643
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Loskündigung und Rechnung betr. die Verschuldung der Stadt Werl an Junker Alhard (von) Luerwaldt über 1300 Rt., die Luerwaldt der Stadt zur Abfindung des Herzogs Christian v. Braunschweig wegen der durch diesen drohenden Einquartierung im Jahre 1622 auf St. Jacobi Tag (=25.7.) vorgeschossen hatte.

v.num : 1478




1643
Permalink der Verzeichnungseinheit

Quittung des Alhard (von) Luerwald über 78 Rt. jährliche Pension der Hauptsumme von 1300 Rt. Kapital, gezahlt durch die Stadt Werl.

v.num : 1479




1645
Permalink der Verzeichnungseinheit

Quittung des Alhard (von) Luerwald über 78 Rt. jährliche Pension der Hauptsumme von 1300 Rt. Kapital, gezahlt durch die Stadt Werl.

v.num : 1480




1645
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor dem Notar Theodor Schmelte bekennt Hanß Wilhelm Coeßfelt, Bürger zu Werl, dem Friedrich Schellbrück aus Holdrup Kirchspiel Oistinckjaußen, die Summe von 20 Rtlr. schuldig zu sein, wofür er 1 1/2 Morgen an der Kreuzeiche gelegen, verpfändet, so daß Schellbrück jährlich die darauf stehende Ernte benutzen kann.

v.num : 1481

Enthält : Zeugen: Meister Göbbel und Caspar Kykog.




1646
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ratsbeschluß, dem Junker Alhard Lüerwaldt zur Bezahlung seiner verfallenen Pensionen wöchentlich 3 Scheffel Hartkorn aus städtischen Einkünften zu geben.

v.num : 1482




1646
Permalink der Verzeichnungseinheit

Handschreiben des Alhard (von) Luerwaldt an den BM zu Werl wegen der 1622 vorgeschossenen Summe von 1300 Rt.

v.num : 1483




1633, 1647, 1747
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schuldverschreibung der Stadt Werl an das Bäckeramt über 22 Rt. aus dem Jahre 1633 und 38 Rt. im Jahre 1647 wegen Abfindung der auf den Lippepaß zu Uentrop (bei Hamm) gelegten kölnischen Truppen, bis zur Einlösung dieses Rentenbriefs von 60 Rt. will die Stadt eine Jahresrente von 3 Rt. zu Fastnacht bzw. Quinquagesima zahlen aus den Kämmereieinkünften, zur Sicherheit wird die Bäckeraccise verpfändet.

v.num : 1484

Enthält : (Auch Urkunde 494 Stadt Werl).
Einlösevermerk Werl 23. April 1747 mit Unterschriften der Richtleute Joan Herman Potthoff und Casparus Sprincke.




1647 - 1648
Permalink der Verzeichnungseinheit

Quittungen des Alhard (von) Luerwaldt über je 78 Rt. Pensionszahlungen der Stadt Werl für die Jahre 1646 bis 1648.

v.num : 1485




1649, 1665 - 1666
Permalink der Verzeichnungseinheit

BM und Rat sowie Richtleute leihen von dem Soester Kaufmann Gerhard Woest (Wuest) 200 Rt. um Kontributions- und Kriegsausgaben zu bezahlen gegen die Verpflichtung innerhalb von drei Monaten zurückzuzahlen.

v.num : 1486

Enthält : Urkunde mit Unterschriften und Einlösungsvermerk durch Dietrich Dickmann, Schwiegersohn des Gerhard W., Soest 23. März 1665, Restzahlung 3.3.1666, intus: Duplikat und Schriftwechsel des Dietrich Dickmann 22.1. - 11.11.1665.




1649 - 1666
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schulden der Stadt Werl bei Gerhard Wöesten 1649-1663 und bei Dietrich Diekmann 1659-1666.

v.num : 1487




1651 - 1667
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schriftwechsel Joachim Alhartt von Luerwaldt ./. Stadt Werl in Sachen der Verschuldung der Stadt gegen ihn.

v.num : 1488




1660 - 1667
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schuldverschreibung der Stadt Werl für das Kloster Rhynern über 100 Rtlr. zur Abfindung des Fleischers Peter Melman und seiner Ehefrau Margarethe Kothen, wofür die Stadt dem Kloster aus ihren Einkünften eine Jahresrente von 5 Rtlr. erstmals fällig zu Fastnacht 1661 verschenkt.

v.num : 1489

Enthält : Anliegend Quittung von Schwester Catharina Binhold, 1661 und Sor. Agnes Kleinholz, Mutter, 1662-1667,




1661
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schuldverschreibung der Stadt Werl für Philipp Brandis.

v.num : 1490




1663 - 1667
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Stadt Werl leiht von dem Kloster Rhynern zur Wiederherstellung der im Kriege zerstörten Stadtwindmühle 100 Rt. und verspricht bis zur Wiederlöse jährlich 5 Rt. auf Ostern an das Kloster zu zahlen (erstmalig Ostern 1664)

v.num : 1491

Enthält: Quittungen 1664, 1666, 1667.




1663 - 1666
Permalink der Verzeichnungseinheit

BM und Rat von Werl verkaufen gegen eine Summe von 200 Rtlr. dem Kloster Rhynern eine erstmalig zu Pfingsten 1664 fällige Jahresrente von 10 Rtlr. aus den Kämmereieinkünften. Wiederlöse wird vorbeholten.

v.num : 1492

Darin: Quittungen 1664-1666.




1667
Permalink der Verzeichnungseinheit

Briefwechsel zwischen Dietrich Christoph v. Lüerwald zu Bamenohl "Bamel", Bruder des von Lüerwaldt zu Haus Borg und des Davidt Ernst von Steinvehr (zeitweilig auf Haus Borg), und der Stadt Werl wegen ihren Forderungen.

v.num : 1493




1667, 1757
Permalink der Verzeichnungseinheit

BM und Rat zu Werl verkaufen dem Kloster Paradiese eine Jahresrente von 25 Rt. fällig auf Philippi und Jacobi des Jahres 1668 aus den Kämmereieinkünften für eine Hauptsumme von 500 Rt., welche die Stadt 1641 auf Ostern von genanntem Kloster zur Abfindung des Alhardt von Lüerwaldt aufgenommen hat.

v.num : 1494

Enthält : Dabei Gegenurkunde mit dem Einlösevermerk von Fr. Antonius Bornheim O.P., Werl 6. Mai 1757.




1667 - 1757
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bescheinigung, daß die Stadt Werl vom Kloster Paradiese 1000 Rtlr. geliehen und dafür zwei gleichlautende Obligationen, jede zu 500 Rtlr. ausgestellt hat.

v.num : 1495

Enthält : Quittungsvermerk über die am 18. April zu Händen des Paters Antoninus Bornheim zurückgezahlten 600 Rtlr.




1667
Permalink der Verzeichnungseinheit

Loskündigung der von der Stadt Werl bei Alhardt von Lüerwaldt geliehenen 1300 Rt. durch Dietrich Christoph v. Lüerwaldt

v.num : 1496

Enthält: Entwurf und Quittungsformular.




1641, 1667
Permalink der Verzeichnungseinheit

Dem Dr.iur.utr. Johann Dauberen, köln. Rat zu Hildesheim, und seiner Ehefrau Maria Rhamb verkauft die Stadt werl eine Jahresrente von 7 1/2 Rt. erstmalig fällig auf Martini 1668 für die Summe von 750 Rt. um die Forderungen des verstorbenen Alhardt v. Lüerwaldt abzutragen, die dieser wegen vorgeschossener Gelder zur hessischen Kontribution erhebt (1641), Wiederlöse nach halbjähriger Kündigung.

v.num : 1497

Enthält: Duplikat und Entwurf.




1641, 1668
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Ablösung eines von Alhardt von Lüerwaldt geliehenen Kapitals (1641) verschuldet die Stadt der Werler Schule eine Hauptsumme von 350 Rt. wofür sie der Schule eine aus den Kämmereieinkünften jährlich auf Ostern zu zahlende Rente von 17 1/2 Rt. verkauft.

v.num : 1498




1668 - 1669
Permalink der Verzeichnungseinheit

Quittung des Thomas Sümmermann über eine Abschlagszahlung von 440 Rtlr. auf eine an Hermann Wernsing geliehene Summe von 480 Rtlr., den Rest will die Stadt, ohne das Summermann den Wernsing besonders angeht, innerhalb von vier Wochen bezahlen.

v.num : 1499

Enthält : Original handschriftlich nebst Duplikat, auf dem Sümmermann die Restzahlung quittiert (1669).




1671
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gegen die Hauptsumme von 1000 Rtlr. verkauft die Stadt Werl der Äbtissin Catharina Kleinsorge, Priorin Judith Papen und Kelnerschen Anna Elisabeth Eickel zu Himmelpforten eine auf Michaelis 1672 erstmalig fällige Jahresrente von 50 Rtlr., um den Herrn Dauber befriedigen zu können, halbjährige Kündigung vorbehalten.

v.num : 1500

Enthält : Original mit Abschrift und Auszahlungsabrechnung.

Darin : Vgl. B 40 I 30.




1672
Permalink der Verzeichnungseinheit

Loskündigung eines bei der Stadt Werl stehenden Kapitals von 75 Rtlr durch Rudolph Anton Seitz und Anna Maria Hupen, (Ernsdorf bei Kreuztal/Siegen).

v.num : 1501

Enthält : Zeugen: Johann Schmidt und Anna Hupen.




1675
Permalink der Verzeichnungseinheit

Um die kaiserliche Kontribution zu bezahlen verkauft die Stadt Werl dem Altbürgermeister Dietrich Papen für die Hauptsumme von 100 Rtlr. eine Jahresrente von 5 Rtlr., auf Palmsonntag auszuzahlen.

v.num : 1502




1675, 1704
Permalink der Verzeichnungseinheit

Um die kaiserliche Kontribution abzutragen leiht die Stadt Werl beim Kloster Himmelpforten 200 Rtlr. und verkauft dafür eine jährliche Rente aus den Stadteinkünften von 10 Rtlr., fällig auf Mariae Lichtmeß unter Vorbehalt vierteljähriger Loskündigung.

v.num : 1503

Enthält : Randbemerkung: Anno 1704 29. October ist nun mehr bewilliget vier pro cento zu geben.




1678, 1679, 1695, 1748
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor dem Notar Goswin Becker bekennt Margaretha Bönhausen, Witwe des Hermann Tugetmans, daß sie Elisabeth Lünings 40 Rtlr. schulde, da sie in den beschwerlichen Zeiten nicht zahlen kann, verpfändet sie ihr Haus und Wohnstätte an der Steinerstraße und verspricht Zinsen zu zahlen.

v.num : 1504

Enthält : 1679 erklärt Margaretha Bönhausen dem Vikar Bernardus Hebenstreit, daß sie Elisabeth Lünings noch weitere 16 Rtlr. schulde.
1695 vermacht Elsche Lünings den Schuldbrief an das Hospital.
Eingelöst 1748.




(1633 - 1634), 1682
Permalink der Verzeichnungseinheit

Pfandverschreibung: Gegen Verpfändung von 8 Werlmorgen Kuhweide in den Beisenwiesen empfängt die Stadt Werl von Kammerdirektor Caspar von Zelion gen. Brandiß 270 Speciesducaten, 260 Species-Rt. und 200 Rt. in Kopfstücken, 20.5.1682.
Die oben genannten 8 Morgen, welche bereits "in vorigen Kriegsjahren" an die Erben Hurlmans 1633 und 1634 verpfändet waren, löst die Stadt ein und vergibt sie gegen eine Summe von 1000 Rt. an Caspar Zelion gen. Brandis, die Weide liegt in der städt. Woldemeine nächst der Prünten-Eiche, 25.3.1682.
Ein offenbar von der Hand des v. Zelion gen. Brandis geschriebener Entwurf einer Quittung, 18.5.1682.


v.num : 1505




1687, 1723
Permalink der Verzeichnungseinheit

Obligation der Stadt Werl für die Witwe des Volmar Balcke, Catharina, weil Anno 1675 am 10. April die bei der Stadt stehenden Depositionsgelder ihres verst. Sohnes Caspar in Höhe von 90 Rtlr. von BM und Rat angegriffen worden sind, um den Grafen von Kupstein abzustatten, und die Ausstellung eines Obligationsscheins bis jetzt unterblieben ist. Von den anstehenden Zinsen 1675-1687 in Höhe von 54 Rtlr. ( 4 1/2 Rtlr. jährlich) sind 30 Rtlr. 30 Stb. bezahlt, so daß die Stadt an Zinsen schuldig bleibt 23 Rtlr. 29 Stb. 4 d.

v.num : 1506

Enthält : 1723 durch Einschitte ungültig gemacht.




1690
Permalink der Verzeichnungseinheit

Clara Elisabeth Brockhaus, Witwe Grevingh, bekennt, daß keiner der Grevinghschen Erben noch Ansprüche auf die bei der Stadt stehenden 134 Rtlr. 50 Sch. habe, weil ihr Schwiegersohn Johannes Pauli vor einigen Jahren diese Summe zur Zahlung einer Schuld von 200 Rtlr. an die Erben Wilms vergeben habe, (Scheidingen).

v.num : 1507




1695, 1700
Permalink der Verzeichnungseinheit

Johannes Wrede namens seiner Frau und Anna Christina Willms als Erben Henrich Willms, quittieren über eine an diesen verschuldete Summe von 134 Rthlr. 50 ß durch die Clara Elisabeth Broickhausen, Witwe Grevingh zu Scheidingen, und übergeben den Schuldschein an den Erbsälzer Caspar Benedikte.

v.num : 1508

Enthält : Dabei: Quittung der C.E. von Menge, Witwe Bendit, über die Zahlung der 134 Rthlr. 50 ß nebst 1/2 jährl. Zinsen durch den Kämmerer Johannes Wrede, 16.2.1700.




1703, 1714
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Stadt Werl verschuldet dem + Weinhändler Christian Beckers zu Eslohe und dem Kaufmann Wilhelm Carthaus zu Arnsberg 308 Rthlr. für Wein, deretwegen sie von mehreren Gerichten zur Zahlung verurteilt wurde, wodurch sich die Gesamtkosten auf 747 Rthlr. 36 ß vermehrt haben. Zur Vermeidung der Execution zahlt die Stadt sofort 400 Rthlr., der Rest von 316 Rthlr. 54 ß wird auf 310 Rthlr. verglichen und soll in den nächsten drei Jahren bezahlt werden. (Ratsbeschluß).

v.num : 1509

Enthält : Dabei: Quittung des Wilhelm Carthaus, 13. April 1714. Später am Kloster Kamen.




1703
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Stadt Werl leiht von Dr. Franciscus Joachimus Bergh, kurf. Rat, und seiner Ehefrau, Anna Maria Gödde, 200 Rthlr. zu jährlich 10 Rthlr. Zinsen auf Pfingsten und verpfändet dafür die städt. Wind- und Wassermühle mit halbjähriger Kündigung.

v.num : 1510

Enthält : Mit Abschrift.




1704
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zwischen Kloster Himmelpforten, vertreten durch die Äbtissin Anna Margareta Crispen und die Priorin Maria Dorothea von Schüngel. einerseits, und dem Kämmerer Hermann Florenz Lilien, als Vertreter der Stadt Werl, andererseits, wird ein Zinssatz von 4 % für zwei bei der Stadt Werl stehende Kapitalien und außerdem ein Nachlaß von 50 Rthlr. bei den rückständigen Zinsen vereinbart.

v.num : 1511




1704
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Stadt Werl schuldet dem Kloster Rhynern die Summe von 670 Rthlr., von denen 105 Rthlr. bis jetzt verzinst worden sind, die Stadt will die Summe einlösen, fragt aber an, ob sie das Kloster zu 4 % die Schuldverschreibung behalten wolle, weil das Kloster dies durch die Klosterjungfrauen Elisabeth Cappius und Maria Brigitta Rießels solches erklärt hat, werden auf Ratsbeschluß folgende Kapitalien zu 4 % verzinst.
1. von Fastnacht 1660: 100 Rthlr.,
2. 1663 März 25: 100 Rthlr.,
3. 1663 Mai 20: 200 Rthlr.,
4. 1672 Mai 1: 100 Rthlr.,
5. 1700 September 24: 170 Rthlr.,
es unterschreiben außer dem Stadtsekretär Alhard Joachim Mauß die Klosterfrauen "swester anna elisabeth cappius, swester maria birgitta Risselß".


v.num : 1512

Enthält : Dabei: Schriftwechsel zwischen dem Kloster Rhynern und Stadt Werl.




1705, 1714
Permalink der Verzeichnungseinheit

Spezifikation der vom Kanzler zu Hildesheim, Karl Paul (von) Zimmermann, durch die Stadt Werl im Sept. 1704 aufgenommenen Gelder (4000 Rthlr.), die bei Herrn Iskenius und nach dessen Tod bei seiner Witwe Brigitta geb. Sponnier durch die Stadt deponiert waren. Dr. Johann Caspar Weise quittiert zu Arnsberg 16.8.1705 den Empfang von acht aufgeführten Obligationen aus den Jahren 1660-1704, die er dem Kanzler v. Zimmermann übergeben muß..

v.num : 1513

Enthält : Dabei Quittungen über Zinszahlungen der Stadt Werl an die Witwe Reichshofrätin Catharina v. Zimmermann geb. v. Siersttorpf, unterschrieben durch J.C. Weise, 1714.




1708
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bertram Kannegießer und seine Ehefrau Gertrud Hiltenkampf leihen bei der Stadt Werl 20 Rthlr. zu einem jährlichen Zinssatz von 1 Rthlr. und verpfänden dafür 5 Scheffelsaat Erbland zwischen Frau Crispen und Wilhelm Lücken Länder, woraus Stift Wedinghausen 2 Scheffel Hartkorn jährlich zu erheben hat, Loskündigung vierteljährig.

v.num : 1514




1710, 1714
Permalink der Verzeichnungseinheit

Catharina Elisabeth v. Menge, Witwe des Caspar v. Bendit, streckt zur Erbauung eines neuen Siechenhauses 50 Rthlr. zu einem Interesse von 2 1/2 Rthlr. bei vierteljähriger Kündigung vor.

v.num : 1515




1712
Permalink der Verzeichnungseinheit

BM und Rat zu Werl leihen bei Anna Maria Gödde, Witwe des Franz Joachim Bergh, um ihre dem Marianum in Münster gegenüber bestehende Schuld abzutragen nebst angeschwollenen Zinsen 350 Rthlr. zu einem jährl. am 23. April zu erlegenden Zinssatz von 14 Rthlr. unter Verpfändung der städt. Wasser- und Windmühle.

v.num : 1516




1712, 1716
Permalink der Verzeichnungseinheit

Berechnungen des Köln. Münzwardeins Franz Herman Hermanß auf eine 1502 verschriebene Summe.

v.num : 1517




1713
Permalink der Verzeichnungseinheit

Im Einvernehmen mit BM und Rat sowie dem Werler Pfarrer Hermann Ascheberg leihen die Eheleute Caspar Hasberg und Maria Niggehauß von dem Provisor des Hospitals, Herman Conrad v. Brandis, 15. Rthlr. zu einer jährlichen Pension von 3 Reichsort bzw. 45 Stüber bei vierteljähriger Kündigung und verpfänden ihr Wohnhaus auf der Kämperstraße zwischen Michael Hönig und Dietrich Dröge gelegen.

v.num : 1518




1713
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Abfindung des abgestandenen Pächters des Weinkellers, Claudi Grevell, leiht die Stadt Werl von dem Erbsälzer Hermann Conrad v. Brandis 100 Rthlr. zu einer jährlichen Verzinsung von 5 Rthlr. bei vierteljähriger Aufkündigung und verpfändet die Einkünfte des Stadtweinkellers zur Sicherheit.

v.num : 1519

Enthält : Mit Quittung.




1714, 1770, 1785
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Abstoßung des an Wilhelm Carthauß als Erben Beckers zu Eslohe verschuldeten Kapitals von 310 Rthlr. leihen BM und Rat bei den Jungfern des 3. Ordens St. Francisci im Kloster zu Kamen die gleiche Summe zu 4 % (12 Rthlr. und 20 Stb.) jeweils zum 13. April zu zahlen.

v.num : 1520

Enthält : Quittungen 1770 und 1785.




1714
Permalink der Verzeichnungseinheit

Mit Zustimmung von BM und Rat gibt der Stadtkämmerer Franz Johann v. Papen-Westrich ein von Johann Dietrich v. Papen-Koeningen wieder abgelegtes Kapital von 10 Rthlr. - ehedem den Erben Diemers an der Gosevöhde zubehörig - zu einer jährlichen Rente von 1/2 Rthlr. an die Eheleute Bertram Kannegießer und Gertrud Elisabeth Eickel, welche dafür ihr neues Haus "auf dem Eickelshoff binnen der stadt Werll" bei den Häusern von Jakob Mimberg und Jakob Zahn gelegen verpfänden.

v.num : 1521




1720
Permalink der Verzeichnungseinheit

BM und Rat zu Werl leihen von dem zeitigen Kämmerer, Kaufherrn Christian Fischer, 97 Rthlr., in denen ein von ihm 1719 gezahlter Vorschuß enthalten ist, zu 4 Rthlr. und 51 Stb. jährlicher Pension, bei vierteljähriger Loskündigung.

v.num : 1522

Enthält : Unterschrieben von Stadtsekretär Philipp Pape, durch Einschnitt kanzelliert.




1721, 1755
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Ablösung der bei der Rätin v. Zimmermann stehenden Obligation leiht die Stadt Werl beim Kloster Paradiese die Summe von 500 Rthlr. zu 20 Rthlr. jährl. Rente auf Mariae Verkündigung bei halbjähriger Loskündigung unter Verpfändung der städt. Haar und der Mühle.

v.num : 1523

Enthält : Quittung über Rückzahlung 1755.




1721
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Einlösung eines gekündigten Kapitals leihen BM und Rat von Werl vom Kloster Marienhoff zu Rhynern 200 Rthlr. gegen ein jährliches Interesse von 8 Rthlr.

v.num : 1524




1721, 1787
Permalink der Verzeichnungseinheit

Für eine Summe von 700 Rthlr. verkaufen BM und Rat zu Werl dem Franciscus Gerlach, Missionar des Seraplurchen Ordens strikter Observanz der Mission zu Ostönnen, eine Rente von 28 Rthlr., zahlbar jedes Jahr am 11. Mai, unter Verpfändung der städt. Haar und der Wassermühle.

v.num : 1525

Enthält : Bestätigung des Offizialates. Einlösevermerk 1787.




1721
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schuldbrief der Stadt Werl über 2000 Rthlr. zu einer jährlich auf Laetare fälligen Pension von 100 Rthlr. an den Domherrn Ferdinand Franz Caspar Freiherr v. Landsberg, Drosten zu Balve, die Stadt hat die Summe zur Abölsung eines von der Frau v. Zimmermann gekündigten Kapitals verwendet. Als Sicherheit verpfändet die Stadt die städtische Haar und die Stadtwassermühle.

v.num : 1526




1721 - 1722
Permalink der Verzeichnungseinheit

Briefwechsel der Witwe v. Zimmermann bzw. ihres Sachwalters Joachim Ulenberg aus Köln mit der Stadt Werl wegen Forderungen.

v.num : 1527




1722
Permalink der Verzeichnungseinheit

Christian Frigge, Kaufhändler zu Werl, und seine Ehefrau Elisabeth Potthoff, leihen bei dem Provisor der Werler Armen, Hermann Conrad v. Brandis, die Summe von 80 Rthlr. zu 4 Rthlr. Zinsen, wofür sie 1 1/2 Morgen Erbland an der "Neuen Milchstetten" verpfänden.

v.num : 1528




1496 - 1722
Permalink der Verzeichnungseinheit

1496:
Die Stadt Werl leiht von den Vikaren des Patroklusmünsters in Soest 100 Goldgulden gegen eine Jahresrente von 5 Goldgulden zahlbar auf Ostern "Wiederlöse" vorbehalten.

1517:
BM und Rat zu Werl gestatten ihrem Sekretär Henric Bortrop die Einlösung des obigen Briefes.

1521:
Hinricus Bortrop verkauft den Brief an die Petrusvikarie in der Werler Kirche z. Hd. des Vikars Dietrich Wever.

1722:
Der Kaufamtsvikar Casparus Schmallen löst die Urkunde beim Rat ein.


v.num : 1529

Enthält : Vgl. die Urkunden Nr. 149, 206a und 209a.




1724
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Eheleute Stephan Schröder und Anna Stoffels zu Westbüderich leihen aus den Mitteln der Hospitalsarmen bei deren Provisor Herman Caspar v. Lilien 30 Rthlr., wofür sie 1 Scheffelsaat Erblandes im Steinacker südlich an Schartz Land, nördlich an Bresser, westlich an Kuggell und östlich an Peter Prinß zu Büderich stoßend einlösen wollen und 1 1/2 Rthlr. Zinsen zu zahlen versprechen. Zur Sicherheit verpfänden sie 1 Soestmorgen Erbland am Salzbaum grenzend im Osten an die Landwehr, im Westen an Schülerß Bredde, im Süden an Henrich Schepperß und im Norden an Johan ahm Ende, vierteljährige Loskündigung wird vereinbart.

v.num : 1530




1708, 1724
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor dem Stadtgericht zu Elverfeld überträgt die Witwe des BM Johan Schlösser, Gertrud Wülffing eine Schuldverschreibung der Stadt Werl über 280 Rthlr. mit Interesse vom 22. November 1708 dem Pfarrer Johan Rottger Plencker zu Elspen, 1724.

v.num : 1531

Enthält : Dabei: Schreiben der Stadt Werl betr. 280 Rthlr. Schulden bei BM Johann Schlösser zu Elverfeld und Quittung desselben über eine Rückzahlung, 1708.




Ohne Datum
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Ablegung eines gekündigten Kapitals leihen BM und Rat zu Werl bei dem Kloster Marienhoff in Rhynern 100 Rthlr. gegen eine jährliche Rente von 4 Rthlr.

v.num : 1532




1725, 1754, 1756
Permalink der Verzeichnungseinheit

Bei dem Domherrn Ferdinand Franz Caspar v. Landsberg, Drosten zu Balve, leiht die Stadt Werl 500 Rthlr. zu einem Interesse von 20 Rtlr. jährlich, um ihre der Witwe Brosius gegenüber bestehende Verschuldung abzutragen, bei Verpfändung der Werlischen Haar, Loskündigung halbjährich.

v.num : 1533

Enthält : Dabei: Quittung der Witwe Maria Theresia v. Landsberg geb. von der Reck zu Steinfurt 1754, desgl. Wocklum, 1756. Unterschrift der Witwe und rotes Lacksiegel (Allianzwappen).




1725
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schuldbrief von BM und Rat zu Werl über 100 Rthlr. von Kloster Marienhoff zu Rhynern.

v.num : 1534




1725
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schuldverschreibung der Stadt Werl für die Frau Anna Elisabeth Wrede, Witwe des Melchior Schmallen, über eine Jahresrente von 15 Rthlr., fällig erstmalig zum Jahre 1726 und einlösbar gegen eine Summe von 300 Rthlr.

v.num : 1535

Enthält : Geliehen für die Abwendung der Immissionsforderung der Witwe Brosii zu Worms.




1731
Permalink der Verzeichnungseinheit

Ein durch den Offizialen eingereichtes Mahnschreiben des Abtes von Wedinghausen wegen der von der Stadt an die Mission von Ostönnen geschuldeten Gelder.

v.num : 1536

Enthält : Vgl. B 40 vom 7. Mai 1721.




1733
Permalink der Verzeichnungseinheit

Die Eheleute Hermann und Catharina Mennecke leihen zum Ankauf des Brandisschen Gadems von dem Juden Heyman Nathan 100 Rthlr. zu einem Jahreszins von 6 Rthlr. auf vier Jahre unter Verpfändung des von der Witwe v. Brandis und deren Söhne anerkauften Hauses.

v.num : 1537




1749
Permalink der Verzeichnungseinheit

Witwe Anna Christina Menge geb. Regenhartz und ihr Sohn Johann Christian Menge verkaufen dem Vikar des Bäckeramtes Johann Christian Northoff bzw. dessen Amtsnachfolgern eine Jahrerente von 2 1/2 Goldgulden fällig zum 29. März 1750 erstmalig gegen die Summe von 50 Gg. unter Verpfändung ihres an der Stadtmühle beim Stadtgraben gelegen Erbgartens.

v.num : 1538




1751
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Abstoßung eines beim Kämmerer Wrede stehenden Kapitals leiht die Stadt Werl bei Christopher Groffe zu Holtum 90 Rthlr. gegen Verpfändung der auf den Schwartzen Teich schießenden Landwehr bei vierteljähriger Kündigung.

v.num : 1539




1753
Permalink der Verzeichnungseinheit

Das Bäckeramt vertreten durch den Richtmann Johann Hermann Potthoff beauftragt den Notar Franz Schlüter bei der Witwe des Richtmanns Mense Erkundigungen einzuziehen über ein von diesem beim Bäckeramt geliehenes Kapital von 30 Rthlr. zu 1 1/2 Rthlr. Interesse unter Verpfändung eines Erbgartens vor der Büdericher Pforte bei der Stadtmühle. Die Witwe Mense, Christina Elisabeth Regenhartz bestätigt den Inhalt der beim Amt in Verlust geratenen Obligation.

v.num : 1540

Enthält : Unterschriften: Christina Elisabeth Regenhartz, Witwe Mense, Franz Theodor Hohoff und Friedrich Koch als Zeugen.




1755
Permalink der Verzeichnungseinheit

Propst Claes zu Rumbeck an Stadt Werl wegen Pensionen.

v.num : 1541

Enthält : Der Werler Rezeptor ist Caspar Teigeler.




1756, 1777
Permalink der Verzeichnungseinheit

Um eine bei der Witwe v. Landsberg anstehende Obligation einzulösen leiht die Stadt Werl von dem Richtmann des Kaufamtes Johann Caspar Frigge ein Kapital von 111 Pistolen jede zu 5 Rthlr. 25 Stüber = 600 Rthlr., wobei dem Gläubiger der Überschuß von 1 Rthlr. 15 Stüber sofort zurückgezahlt wurde. Zurückzuzahlen nach vierteljähriger Loskündigung bei einem Zinssatz von 3 1/2 Rthlr. je 100 Rthlr.

v.num : 1542

Enthält : Quittung über Rückzahlung an den Schwiegersohn Norbert Hollenhorst zu Arnsberg, 1777.




1756
Permalink der Verzeichnungseinheit

BM und Prokurator fiscalis am Offizialat Melchior Wilhelm Ley streckt der Stadt Werl die Summe von 300 Rthlr. vor, welche die Stadt zur Tilgung der beiden Erben v. Vogelius bestehenden Schuld verwenden will, vierteljährige Kündigung und 3 1/2 Rthlr. Zinsen je 100 Rthlr. (= 10 Rthlr. 30 Stüber) werden vereinbart.

v.num : 1543




1756 - 1759
Permalink der Verzeichnungseinheit

Tagelohnrechungen des Christian Rusewaldt für die Stadt Werl.

v.num : 1544




1757
Permalink der Verzeichnungseinheit

Pro Memoria, Schriftwechsel und Quittung in Sachen Erben v. Vogelius in Wetzlar.

v.num : 1545




1757
Permalink der Verzeichnungseinheit

Quittung der Erben des Kammerdirektors v. Brandis über Einlösung einer Schuldverschreibung aus dem Jahr 1682.

v.num : 1546

Enthält : Unterschriften: Caspar Hermann v. Lilien; Christina Leopoldina v. Lilien geb. v. Wrede; Maria Catharina v. Lilien; Franz Joseph Michael v. Lilien.




1757
Permalink der Verzeichnungseinheit

Einzugebevollmächtigung des Klosters Paradiese (Maria Antonetta Wenner, Priorin; Maria Magdalena Wulff, Subpriorin und Adolphus Frisch, Confessarius) für ihren Kaplan Antoninus Bornheim, ein bei der Stadt Werl stehendes Kapital einzuziehen.

v.num : 1547

Enthält : Dabei Quittung des Bornheim über die Hälfte des Kapitals von 1000 Rthlr. (= 500 Rthlr.).
Zinsenquittung des Fr. Adolphus Frisch OP, mit Blindsiegel des Klosters Paradiese.




1757
Permalink der Verzeichnungseinheit

Holzanschlag der Stadt Werl.

v.num : 1548




1757 - 1758
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zinsenquittung des Klosters Paradiese.

v.num : 1549

Enthält : Dabei Notizen über Abzahlungen, 1757.




1759, 1772
Permalink der Verzeichnungseinheit

Um die von Herzog Ferdinand v. Braunschweig der Stadt Werl auferlegten Summe zu bezahlen, leiht die Stadt von dem Schedaer Propst 500 Rthlr. gegen Verpfändung der Gemeindehude gegen 5 % Zinsen bis zum Abtrag.

v.num : 1550

Enthält : Dabei: Quittung über die Hauptsumme und die Zinsen von zwei Jahren und 5 Monaten.




1759 - 1782
Permalink der Verzeichnungseinheit

An Winterquartiergeldern hat die Stadt Werl dem Herzog Ferdinand v. Braunschweig 3000 Rthlr. zu zahlen, wovon auf Abschlag 1650 Rthlr. gezahlt wurden, um wegen der Restforderung drohende Exekutionen abzuwenden leiht sie von dem Nikolaivikar Franz Wilhelm Tyrell die Summe von 100 Carolinen auf vierteljährige Loskündigung.

v.num : 1551

Enthält : Dabei Quittung über Rückzahlung 1782.




1759, 1760, 1790
Permalink der Verzeichnungseinheit

Von den 3000 Rthlr. für Winterquartiere des Herzogs Ferdinand v. Braunschweig hat die Stadt Werl einen Abschlag von 1650 Rthlr. abgetragen, zur Vermeidung einer Exekution leiht sie, um den Rest aufzubringen, bei dem Erbsälzer Goswin Anton v. Papen 500 Rthlr. auf vierteljährige Kündigung unter 4 prozentiger Verzinsung, die durch Verpachtung je eines Hudeanteils von jeder Hofe aufgebracht wird.

v.num : 1552

Enthält : 1760 bestätigt Goswin Anton v. Papen, dass die 500 Rthlr. aus den Mitteln des Erbsälzerkollegiums genommen seien.

Darin : Am 14. Mai 1790 quittiert über die Rückzahlung der Sälzeroberst v. Lilien.




1760, 1787
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Abtragung einer von Herzog Ferdinand v. Braunschweig der Stadt auferlegten Kontribution von 4000 Rthlr. leiht die Stadt Werl bei dem Richtmann und Haufhändler Johann Heinrich Löcke die Summe von 300 Rthlr. unter Verpfändung der Stadthude auf halbjährige Loskündigung gegen 5 % Zinsen.

v.num : 1553

Enthält : Die Witwe Löcke geb. Creutzmann quittiert die Rückzahlung, 1787.




1760,1782
Permalink der Verzeichnungseinheit

Um die Winterquartiergelder für Herzog Ferdinand v. Braunschweig abzustoßen leiht die Stadt Werl von Johann Adolf Fickermann 100 Rthlr. zu 5 % Zinsen unter Verpfändung der Stadteinkünfte.

v.num : 1554

Enthält : Rückzahlungsquittung 1782.




1760, 1796
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schuldschein der Stadt Werl für den Juden Lehmann Hertz über 100 Rthlr., um Kontributionen abzutragen.

v.num : 1555

Enthält : Rückzahlungsquittung 1796. Eine Zeile in hebräisch.




1761, 1783
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Abtragung der von Herzog Ferdinand v. Braunschweig der Stadt Werl auferlegten Kontribution von 4000 Talern leiht die Stadt bei dem Assessor und Kaufmann Johann Caspar Frigge 100 Rthlr. bei vierteljähriger Loskündigung unter Verpfändung der Gemeindehude zu 5 %.

v.num : 1556

Enthält : Cession des Johann Caspar Frigge an seinen Bruder Caspar Andreas, 1783 und Rückzahlungsquittung.
Dabei ein undatiertes Schriftstück: Stadt Werl schuldet dem Kämmerer Friggen 111 Rthlr. 30 Stüber, bittet um Rückzahlung u.a. wegen Finanzierung seines Hausbaues.




1761, 1786
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Abtragung der von Herzog Ferdinand v. Braunschweig ihr auferlegten Kontribution von 4000 Rthlr. leiht die Stadt Werl von dem Bäcker Christian Menzen in Werl 100 Rthlr. bei vierteljähriger Loskündigung zu 5 % Zinsen.

v.num : 1557

Enthält : Rückzahlungsquittung des Christian Mense, 1786.




1761 - 1787
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Abtragung der von Herzog Ferdinand v. Braunschweig ihr auferlegten Kontribution von 4000 Rthlr. leiht die Stadt Werl von Caspar Anton Löcke in Werl 100 Rthlr. bei vierteljähriger Loskündigung zu 5 % Zinsen.

v.num : 1558

Enthält : Die Rückzahlung quittiert Witwe Löcke geb. Creutzmann, 1787.




1762 - 1782
Permalink der Verzeichnungseinheit

Zur Abtragung der von der Kriegskommission der Stadt auferlegten Kontribution, auf die eine an die frühere englische Besatzung auf dem Schloß erfolgte Lieferung angerechnet werden soll, leiht die Stadt Werl bei dem Bürger und Bäcker Johannes Köster 600 Rthlr. unter Verpfändung der Stadteinkünfte bei vierteljähriger Kündigung zu 5 %.

v.num : 1559

Enthält : Die Summe wurde von den Eheleuten Franz Philipp Iskenius und Maria Anna Kösters an den Dechanten v. Hanxleden in Soest cediert, um ein Stück Erbland wieder einzulösen. Als Erbe quittiert Leopold Freiherr v. Hanxleden über die Rückzahlung der reduzierten Summe von 285 Rthlr. 42 Stb., Haus Dieck, 1782.




1763
Permalink der Verzeichnungseinheit

Gegen halbjährig erfolgende Loskündigung verkaufen BM und Rat mit Zustimmung der Melsterhofe für den Preis von 200 Rthlr. sechs Morgen Wiese in dem sogenannten Wilm Albert Orte um eine fällige Kontribution zu begleichen. Die anderen 400 Rthlr. werden an Goswin v. Papen-Koeningen ausgegeben.

v.num : 1560

Enthält : Unterschriften der BM Caspar Johann Anton Tyrell und Johannes Wilhelm Iskenius, der Richtleute Friedrich Stemann und Johann Heinrich Löcke sowie des Ferdinand Wrede als Hauptmann der Melsterhofe.

Darin : Abschrift.




1763, 1796
Permalink der Verzeichnungseinheit

Schuldschein der Stadt Werl für den Juden Lehmann Hertz über 50 Rthlr. zur Abtragung der Kontribution.

v.num : 1561

Enthält : Rückzahlungsquittung 1796.




1764
Permalink der Verzeichnungseinheit

Obligationsschein der Stadt Werl für Franz Michael v. Lilien über 100 französ. Ducatons - von denen am 7. Mai 1761 achtzig und am 20 Februar 1763 zwanzig ausbezahlt worden sind - wobei von der ersten Summe die Zinsen in Höhe von 12 Ducatons (bis zum 7. Mai 1764) und von der zweiten die Zinsen in Höhe von 1 Ducaton 14 Stb. (bis 7. Mai 1764) rückständig sind.

v.num : 1562




1771, 1779
Permalink der Verzeichnungseinheit

Vor dem Notar Adam Böddicker leiht der des Schreibens unkundige Franz Reinecke zur Abtragung der Kosten eines gegen Caspar Herbst verlorenen Prozesses von Johann Adam Brune als Provisor des Leprosenhauses 21 Rthlr. 40 Stb. bei vierteljähriger Kündigung zu 5 % Zinsen unter Verpfändung seines in Werl zwischen Gerhard Kenter und Jürgen Keseberg gelegenen Wohnhauses mit dem gegenüberliegenden Höfchen.

v.num : 1563

Enthält : Konfirmation durch BM und Rat, 1779. "Catastri No. 5".




1777, 1782
Permalink der Verzeichnungseinheit

Um ein von Hollenhorst in Arnsberg aufgekündigtes Kapital einzulösen leiht die Stadt Werl von Leopold Freiherr v. Hanxleden zu Dieck und Sassenberg bei Warendorf 50 Carolinen zu 2 Carolinen jährlicher Zinsen zahlbar an seinen Oheim, Dechant v. Hanxleden zu Soest, auf vierteljährige Loskündigung und unter Verpfändung der städtischen Haar.

v.num : 1564

Enthält : Rückzahlungsquittung 1782.




1780 - 1785
Permalink der Verzeichnungseinheit

Aus dem Brandis¿schen Fideikommiss gebühren dem Morsbach und der Witwe Schmidt zu Hilden ein bei der Stadt Werl stehendes Kapital von 440 Rthlr. Da sie aus städt. Mitteln nicht beizubringen sind hat der Assessor Rustige am 25. April 1780 bereits 220 Rthlr. und am 26. Juli 200 Rthlr. vorgestreckt, worüber die Stadt quittiert und bei vierteljähriger Loskündigung unter Verpfändung der städtischen Haar.

v.num : 1565

Enthält : Quittung des Rustige über Rückzahlung, 1785.



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