Historisches Archiv des Erzbistums Köln
E. - Sammlungen (Auswahl)
Sammlung Widerstand und Verfolgung (WuV)
Widerstand und Verfolgung

ohne Datum
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XII,1 Die schulpolitische Lage nach 1933 - Der Kampf um die Erhaltung katholischer Schulen und Kindergärten


Enthält :
(enthält eine Denkschrift des Episkopats zur schulpolitischen Lage und zu Schulfragen verschiedener Art aus dem Jahre 1933, das Protokoll über eine Rede des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung vom 7. 6. 1934, in der zu einer Reihe von Schulfragen Stellung genommen wird, Akten über eine von der Bischöflichen Hauptarbeitsstelle in Düsseldorf am 30. /31. 10. 1935 durchgeführte Tagung zu aktuellen Problemen um die Schule, eine undatierte Denkschrift des Reichssicherheitshauptamtes zum "Kampf der katholischen Kirche um die Bekenntnisschule im Spiegel von Presse und Schrifttum", vier Hirtenworte des Kölner Erzbischofs zur katholischen Bekenntnisschule aus den Jahren 1936 und 1937, den gemeinsamen Hirtenbrief der Bischöfe der Fuldaer Bischofskonferenz "Zum Schutz der Bekenntnisschule "vom, 19. 9. 1936, ein Protokoll über das Konveniat der Bischöfe der Kölner und Paderborner Kirchenprovinzen in Kevelaer vom 7 . 4. 1934, in dem u. a. Schulprobleme behandelt wurden, die durch die Gestapo erfolgte Beschlagnahme eines Gebetszettels für die Erhaltung der katholischen Schulen, weiter den nach der am 18. 4. 1939 verfügten Beseitigung der katholischen Bekenntnisschule veröffent1ichten Hirtenbrief des Kölner Erzbischofs und den Protest des Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenzen gegen die Aufhebung der konfessionellen Kindergärten vom Juni 1941, zuletzt drei ZeitungsartikeI zum Problem "Bekenntnisschule - Gemeinschaftsschule")


Altsignatur : A058



ohne Datum
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XII,2 Religions- oder weltanschaulicher Unterricht? Geistliche oder weltliche Lehrer als Religionslehrer in den Schulen?


Enthält :
(enthält die für die geistlichen Religionslehrer bestimmte Anordnung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz vorn 8. 1. 1936, sich der Werbung für konfessionelle Jugendverbände zu enthalten und auf ihre Betreuung zu verzichten, ein vom 8. 12. 1936 datiertes Schreiben des Ministers für die kirchlichen Angelegenheiten an den Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenzen, in dem nahe gelegt wird, im Religionsunterricht den Deutschen Gruß anzuwenden, die Anweisung des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung vom 5. 4 . 1939 , vom Religionsunterricht abgemeldete Schüler zur Teilnahme am weltanschaulichen Unterricht zu verpflichten, die Niederschrift über das Konveniat der Bischöfe der Kölner und Paderborner Kirchenprovinzen vom 5. 6. 1939, in dem Fragen des Religionsunterrichts behandelt werden, eine Beschwerde des Kölner Kapitularvikars vom 16. 9. 1941 wegen der Urlaubsverweigerung für Firmlinge am Firmtag, den Erlass des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung vom 1. 7. 1937, nach dem ab sofort die Erteilung des schulplanmäßigen Religionsunterrichts nur durch weltliche Lehrpersonen zu erfolgen hat - mit der Bitte des Kölner Erzbischofs und des Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenzen, diesen Erlass zurückzuziehen, ein Hirtenwort des Kölner Erzbischofs vom 15. 10. 1937, in dem die Gläubigen darüber informiert werden, dass keine Geistlichen mehr im Religionsunterricht tätig sind, zuletzt einen Pastoralbrief des Kölner Erzbischofs über die Neuordnung der Kinderseelsorge in der Erzdiözese Köln)


Altsignatur : A059



ohne Datum
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XII,3 Kruzifixe in den Schulen - Schule im Spannungsfeld "Katholische Jugend - Hitlerjugend" Strangulierung der katholischen Privatschulen


Enthält :
(enthält Beispiele für die Entfernung bzw. Umhängung von Kruzifixen in Schulen und die damit in Zusammenhang stehende Inhaftierung von Geistlichen aus dem Jahre 1937 die Anordnung des Reichsleiters Bormann vom 22. 10. 1941, die Entfernung der Kruzifixe aus den Schulen wegen Beunruhigung der Bevölkerung vorerst auszusetzen, Auszüge von Ministerialerlassen aus den Jahren 1933/34 über die ''Pflege der Beziehungen der Schule zur Hitlerjugend", den Ministerialerlass über den "Abbau der privaten Vorschulen und Vorschulklassen" vom 4. 4. 1936 - mit Protestschreiben der Bischöfe vom 21. 7. 1936, Unterlagen über den in den Schulen geführten Kampf gegen die katholischen Jugendorganisationen, den vom 4. 6. 1936 datierten Appell des Oberpräsidenten der Rheinprovinz an die Beamte, ihre Kinder nicht in private, sondern in öffentliche Schulen zu schicken, weiter die für Schulleiter privater weiblicher Schulen geltende Verfügung vom 11. 12. 1936, dass sie nur solche Schülerinnen aufnehmen dürfen, die wegen Überfüllung der öffentlichen Schulen dort keine Aufnahme mehr finden können, u. a. m. )


Altsignatur : A060



ohne Datum
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XII,4 Lehrerbildung und Pädagogische Akademien - Kinderlandverschickung - Schulformen - Verschiedenes


Enthält :
(enthält u. a. ein am 26. 12. 1936 an den Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung gerichtetes Schreiben des Episkopats betr. Wünsche der Kirche bezüglich der Lehrerbildung mit Expose der Fuldaer Bischofskonferenz über "Hochschulen für Lehrerbildung" , zwei Erlasse des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung vom 2. 10. 1940 und 5. 6. 1941 zur "Landverschickung der Jugend aus luftgefährdeten Gebieten" und zum Religionsunterricht für diese landverschickte Jugend, ein Oberhirtliches Mahnwort des Kölner Erzbischofs zur religiösen Betreuung der landverschickten Kinder vom 19. 3. 1943, einen Geheimbericht des Reichssicherheitshauptamtes vom 10. 2. 1944 über "Erfahrungen bei der Evakuierung von Kindern aus den Luftkriegsgebieten", weiter eine Denkschrift des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung aus dem Jahre 1943 über "Das Volks- und mittlere Schulwesen seit 1934" und eine Erörterung der Frage, ob man die Hauptschule in Altreich einführen solle, eine undatiert Übersicht über die im Reich eingerichteten nationalpolitischen Erziehung Anstalten, zuletzt schulstatistische Erhebung aus den Jahren 1931/32, 1937 und 1938)


Altsignatur : A061


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