Historisches Archiv des Erzbistums Köln
E. - Sammlungen (Auswahl)
Sammlung Widerstand und Verfolgung (WuV)
Widerstand und Verfolgung

ohne Datum
Permalink der Verzeichnungseinheit

XVI, 1 Memoranden, Denkschriften, Berichte


Enthält :
(enthält das vom 16. 3. 1933 datierte Memorandum des deutschen Botschafters beim Hl. Stuhl, v. Bergen, über das Problem einer Verständigung zwischen dem nationalsozialistischen Staat und der katholischen Kirche, Görings Erlass "Gegen den politischen Katholizismus" vom 18 . 7. 1935, sechs umfassende Denkschriften des Reichssicherheitshauptamtes, die sich alle mit dem Problem "Staat und Kirche" befassen: "Politische Kirchen und Sekten", "Die katholische Kirche und der Nationalsozialismus", "Die gegnerischen Gruppen des Nationalsozialismus" mit dem Unterabschnitt "Politische Kirchen", "Das Verhältnis von Staat und Kirche", "Tendenziöse Zeitkritik der Konfessionen" und "Sonderbericht über die Kirchenfrage", ein an Hitler gerichtetes Schreiben des Reichskirchenministers vom 26. 1. 1939 zum "Problem einer sauberen Scheidung von Religion und Weltanschauung", vertrauliche Richtlinien der Partei zur Kirchenfrage und deren endgültiger Lösung nach Beendigung des Krieges vom November 1941, fünf Berichte des Oberpräsidenten der Rheinprovinz bzw. des Regierungspräsidenten in Köln zur "Auswirkung des Reichskonkordats" , zur "Entwicklung der Lage auf konfessionellem Gebiet", zur "Stimmung und allgemeinen politischen Lage" u. a. aus den Jahren 1933 - 1935)


Altsignatur : A069



ohne Datum
Permalink der Verzeichnungseinheit

XVI,2 Verschiedenes


Enthält :
(enthält u. a. einen Bericht des Gestapo Berlin vom November 1933 über die "Haltung politisch-katholischer Kreise zum neuen Staat", vom Februar des gleichen Jahres ein Schreiben des Staatssekretärs der Reichskanzlei über einen von Hitler vor den Märzwahlen geplanten, aber nicht durchgeführten "Bittgottesdienst für Volk und Vaterland", die am 23. 8. 1933 vorgetragene Bitte der Gaupropagandaleitung Berlins an Hitler, aus Anlass des Konkordatsabschlusses eine Dankkundgebung in der Hedwigskathedrale zu organisieren, weiter 'Zeugnisse zweier NS-Stellen aus den Jahren 1933 und 1934, in denen dazu aufgefordert wird, den Beichtgang zur Denuntiation von Priestern zu missbrauchen, zuletzt ein Schreiben des Chefs der Sipo an die Reichskanzlei vom 7. 3. 1938 zu Gerüchten über eine Stellungnahme, die Hitler gegenüber 'dem Marschall der Deutschen Adelsgenossenschaft über Rosenbergs "Mythus" abgegeben habe)


Altsignatur : A070


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