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Die Bestände

bieten nicht nur Informationen über die Geschichte der Stadt Bochum und ihrer eingemeindeten Orte, sondern auch über das frühere (märkische, dann preußische) Amt beziehungsweise den Landkreis Bochum (1817 bis 1929).

Sie bestehen aus Archivalien amtlicher wie privater Herkunft ganz unterschiedlicher Art: Urkunden, Amtsbüchern und Akten, Zeitungen, Fotos und Postkarten, Stichen, Plakaten, Karten und Plänen, Filmen und Tondokumenten. Die Bestände des Stadtarchivs sind in folgenden Bestandsgruppen zusammengefasst:

 

Historisches Archiv Bochum

Es umfasst ältere Archivalien vom Mittelalter bis in die zwanziger Jahre des 20.  Jahrhunderts hinein. Hierzu zählen die etwas mehr als 100 Bochumer Urkunden, deren älteste aus dem Jahr 1298 stammt, das Bochumer Bürgerbuch mit Einträgen zu den Jahren 1519 bis 1802, die Akten von Stadt und Amt Bochum, dem Landratsamt und dem Kreisausschuss des damaligen Landkreises Bochum sowie der Ämter und Landgemeinden im Landkreis Bochum. Der Schwerpunkt dieser älteren Überlieferung  liegt im 19. Jahrhundert.

 

Historisches Archiv Wattenscheid

Es enthält alle Unterlagen der Stadt Wattenscheid bis zur Vereinigung mit Bochum im Jahr 1975, darunter rund 500 Urkunden aus der Zeit von 1428 bis 1800, Protokollbücher und Satzungen, die Akten von Bürgermeisterei, Amt und Stadt Wattenscheid.

 

Jüngere Aktenüberlieferung der Stadt Bochum

Die umfasst Bestände aus der Zeit von 1880 bis zur Gegenwart: die Unterlagen von Rat und Ausschüssen, der Oberbürgermeister, Oberstadtdirektoren und Dezernenten sowie der einzelnen Fachämter, Institute und städtischen Eigenbetriebe.

 

Archivgut privater Herkunft

Dieses setzt sich zusammen aus Nachlässen, Deposita und Sammlungen bedeutender Bochumerinnen und Bochumer sowie Unterlagen von Firmen, Vereinen, Parteien und Verbänden. Material aus dem Nachlass von Carl Arnold Kortum fällt ebenso in diese Bestandsgruppe wie Schriftgut der Zeche Lothringen, des VfL Bochum, der

Maiabendgesellschaft oder des SPD Unterbezirks Bochum. Hinzu kommen Herrschafts, Familien und Hofarchive (etwa der Häuser Kemnade, Laer, Rechen oder Weitmar).

 

Karte von Bochum-Stiepel

 

 

Archivische Sammlungen und Selekte

Sie bilden einen großen und sehr heterogenen Teil der Bochumer Überlieferung und reichen von Karten und Plänen über Plakate, Fotos, Postkarten, Dias, Tageszeitungen des Bochumer Raumes (seit 1830) und die Zeitgeschichtliche Sammlung (mit Schriften, Broschüren und Faltblättern zu allen Lebensbereichen) bis zum audiovisuellen Sammlungsgut mit rund 150 (8 und 16 mm ) Filmen, 600 Videokassetten und 500 Tonträgern. Teil dieser Bestandsgruppe ist auch die Theatergeschichtliche Sammlung, die ihre Existenz der Bedeutung des Bochumer

Schauspielhauses verdankt. Beginnend mit der Zeit seines ersten Intendanten Saladin Schmitt (1919–1949) wurde für alle Intendanzen des Hauses bis heute vielfältiges Material zusammengetragen. Neben den üblichen Verwaltungsunterlagen und Schriftwechseln enthält die Sammlung unter anderem Bühnenbildentwürfe, Modelle, Figurinen, Rollenbücher, Porträtzeichnungen und Szenenfotos, Theaterplakate,

Programme, Kritiken, Tonband und Videoaufzeichnungen sowie Nachlässe von Schauspielern, Dramaturgen und Regisseuren.

 

Museales Sammlungsgut

Der Bestand erwuchs aus den seit 1910 getätigten Erwerbungen für die historischen Sammlungen der Stadt Bochum und umfasst auch die vom Stadtarchiv in den vergangenen Jahrzehnten angelegten Objektsammlungen. Er enthält Alltagsgegenstände, künstlerische und kunsthandwerkliche Objekte und reicht von der Steinzeit bis zur Gegenwart.

 

Archivbibliothek

Sie wird als Präsenzbibliothek geführt und weist ca. 80.000 Bände über Bochum und Westfalen sowie die deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts auf.