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Nutzungshinweise

Die Recherche in den Archivbeständen und die Einsichtnahme in die Archivalien erfolgt grundsätzlich im Lesesaal des Archivs und ist gebührenfrei.

Die Benutzung des Archivs erfolgt gemäß der Archivnutzungs- und Gebührenordnung Nordrhein-Westfalen

 

 

 

Nutzung vor Ort

Bei Fragen macht die Lesesaalaufsicht Sie gerne mit den Arbeitsabläufen im Benutzersaal vertraut oder leistet Hilfestellung zum ersten Einstieg in die Recherche.

Es empfiehlt sich, den Archivbesuch vorzubereiten. Hilfreich ist dabei eine Recherche in bereits vorhandenen Abhandlungen und Quellenpublikationen, da diese oft konkrete Hinweise auf archivische Quellen enthalten. Das erleichtert die Recherche in unseren Findmitteln und die Archivalienbestellung.

AV-Materialien (Bilder, Luftbilder, Filme, Videos, Audio-Bestände):

Die Nutzung von audiovisuellem Archivgut (Bilder, Luftbilder, Filme, Videos, Tondokumente) ist in der Regel nur nach Voranmeldung bzw. vorheriger Kontaktaufnahme mit dem Archiv möglich. Bitte wenden Sie sich an die entsprechende Abteilung des Landesarchivs.

Reproduktionen

  • Die Anfertigung von Reproduktionen von Archivgut ist gebührenpflichtig.
  • Die Bearbeitung von Reproduktionsaufträgen dauert in der Regel 4 Wochen. Bei hohem Arbeitsaufkommen kann sich die Bearbeitungszeit verzögern.
  • Reproduktionswünsche können formlos per Mail unter Angabe der Bestellsignatur der Archivalien und des gewünschten Formats in Auftrag gegeben werden.
  • In den Lesesälen des Landesarchivs in Duisburg, Münster und Detmold ist es möglich, eingeschränkt Fotografien von Archivgut mit einer eigenen Kamera kosten- und gebührenfrei anzufertigen. Wenn Sie Archivgut selbst fotografieren möchten, wenden Sie sich bitte an die Lesesaalaufsicht. Sämtliche Unterlagen, die fotografiert werden sollen, sind vorher der Lesesaalaufsicht zur Prüfung vorzulegen. Die Kenntnisnahme der Bedingungen, denen das Fotografieren im Lesesaal unterliegt, ist im Voraus schriftlich zu bestätigen.

Schriftliche Anfragen

Gerne beantworten wir auch schriftliche Einzelfragen nach bestimmten Dokumenten, Ereignissen oder Daten. In der Regel werden Ihnen dann Bestände oder Bestandsteile angegeben, die für Nachforschungen zum jeweiligen Thema infrage kommen. Stellt sich bei der Recherche heraus, dass unser Haus nicht zuständig ist, werden wir uns bemühen, einen geeigneten Ansprechpartner zu ermitteln und Ihnen mitzuteilen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Beantwortung der Anfragen bis zu 4 Wochen in Anspruch nehmen kann.

Gesperrtes Archivgut

Für die Nutzung von Archivgut gilt in der Regel eine Sperrfrist von dreißig Jahren nach Entstehung der Unterlagen. Darüber hinaus sind in besonderen Fällen weitergehende Sperrfristen vorgesehen.

So darf Archivgut, das besonderen Geheimhaltungsvorschriften unterliegt, erst sechzig Jahre nach seiner Entstehung vorgelegt werden.

Personenbezogenes Archivgut kann frühestens zehn Jahre nach dem Tod bzw. hundert Jahre nach der Geburt des Betroffenen eingesehen werden. Die zuständige Abteilung des Landesarchivs kann unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen von diesen Regelungen zulassen (Sondergenehmigungen), wenn ein wissenschaftlicher Zweck benannt werden kann oder wenn durch die Nutzung rechtliche Interessen wahrgenommen werden und den schutzwürdigen Belangen Betroffener in geeigneter Weise Rechnung getragen wird (Merkblatt zur Sperrfristenverkürzung). Der Antrag kann formlos eingereicht werden.

Regelungen zur Nutzung von Archivgut durch Behörden finden Sie in unserer Behördeninformation.

Für die Benutzung von Personenstandsunterlagen gelten besondere Sperrfristen.