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maandag, 4. oktober 2021 - 11:30

Bereits vor der Wiedervereinigung gab es einen „Tag der deutschen Einheit“.  Am 17. Juni  wurde von 1954  bis 1990 an den Volksaufstand in der DDR von 1953 erinnert.

Auch 1967 gab es am Tag der deutschen Einheit zahlreiche Kundgebungen in der ganzen Bundesrepublik. Viele davon wurden durch das Kuratorium „Unteilbares Deutschland“ organisiert, so auch im Kreis Herford. Begleitet wurden die Kundgebungen von einer Spendenaktion, mit der die Arbeit des Kuratoriums unterstützt wurde. Diese bestand u.a. in der Betreuung von DDR-Flüchtlingen und Spätaussiedlern, sowie in der Organisation von politischen Bildungsreisen für Jugendliche nach Berlin und zur Zonengrenze. Ziel des Kuratoriums war die Wiedervereinigung, wobei lange Zeit nicht nur die Wiedervereinigung mit der DDR, sondern auch mit den ehemaligen deutschen Ostgebieten angestrebt wurde. Das Kuratorium lehnte die sich anbahnende neue  Ostpolitik, die eine Annäherung an Osteuropa bedeutete, mehrheitlich ab und verlor somit mehr und mehr an Einfluss.

Tag der deutschen Einheit im Kreis Herford 1967

Abbildung: Kommunalarchiv Herford-S-50 Nr. 499