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Bistumsarchiv Münster

Das Bistumsarchiv ist als Zentralarchiv der Diözese Münster für das gesamte Schrift- und Dokumentationsgut der bischöflichen Zentralverwaltungen und diözesanen Einrichtungen zuständig. Seine Aufgaben bestehen in der Beratung dieser Dienststellen in Fragen der Schriftgutverwaltung, in der archivischen Bewertung von Unterlagen sowie in deren Erschließung, Erhaltung und Verwahrung. Daneben können Pfarreien ihre Archive dem Bistumsarchiv zur fachgerechten Aufbewahrung übergeben. Für den niedersächsischen Bistumsteil ist das Offizialatsarchiv Vechta zuständig.

Die Archivalien - Urkunden, Akten, Amtsbücher, (liturgische) Hand- und Druckschriften, Karten, Pläne, Fotos, Filme und Graphiken aus der Zeit des 12. bis 21. Jahrhunderts - können vorbehaltlich der gesetzlichen Sperrfristen von jedermann, der ein berechtigtes Interesse hat, eingesehen werden.

Galengedenkraum

Aufgrund interner Verwendung steht der Galengedenkraum ab Oktober 2019 der Öffentlichkeit nicht immer zur Verfügung. Wenn Sie den Galengedenkraum besuchen möchten, bitten wir um vorherige Ankündigung, damit wir einen passenden Termin ausmachen können.

 

Bis voraussichtlich Montag, den 06.01.2021, bleibt der Lesesaal des Bistumsarchiv Münster ganztägig geschlossen.

Ihre Anfragen nehmen wir gerne unter bistumsarchiv@bistum-muenster.de bzw. 0251-495 518 entgegen.

Bistumsarchiv Münster

Öffnungszeiten & Kontakt

Ihr Kontakt

Georgskommende 19
48143 Münster
Deutschland

Telefonnummer
0251-495518
Fax
0251-495491
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
9:00 bis 12:30 Uhr
Montag und Mittwoch
13:30 bis 17:00 Uhr

Um Voranmeldung wird gebeten

Unsere Bestände

Das Bistumsarchiv Münster (BAM) verwahrt das nicht mehr für den aktuellen Dienstgebrauch benötigte Schrift- und Dokumentationsgut der Zentralverwaltung des Bistums sowie diözesaner Einrichtungen. Hinzu kommen als Deposita ein Großteil der im nordrhein-westfälischen Bistumsteil gelegenen Pfarrarchive. Daneben werden Unterlagen fremder Provenienz, wie Nachlässe und Sammlungen, zur Ergänzung der amtlichen Überlieferung archiviert.

Die Archivalien – Urkunden, Akten, Amtsbücher, (liturgische) Handschriften, Amtsdrucksachen, Karten, Pläne, Bilder, Graphiken – aus der Zeit des 12. bis 20. Jh. können – vorbehaltlich gesetzlicher Sperrfristen – von jedem, der ein berechtigtes Interesse hat, eingesehen werden. Dieses liegt in der Regel vor, wenn für amtliche, wissenschaftliche, heimatkundliche, familiengeschichtliche oder pädagogische Fragestellungen ein Einblick in Archivalien notwendig ist. Nähere Einzelheiten regeln die Benutzungsordnungen für die Archivalien des BAM und der Pfarrarchive von 1973, die Gebührenordnung von 2017 sowie die Anordnung über die Sicherung und Nutzung der Archive der Katholischen Kirche von 2013.

Das BAM bietet – vornehmlich wegen der zahlreichen deponierten Pfarrarchive – als Forschungsstätte vielfältige Möglichkeiten, etwa zu den Bereichen Kirchen-, Bistums- und Pfarrgeschichte, kirchliches Vereins- und Verbandswesen, Regional- und Ortsgeschichte, Sozial- und Familiengeschichte, historische Demographie, Schul- und Bildungsgeschichte, Kunst- und Baugeschichte, Volkskunde, Frömmigkeits- und Musikgeschichte. Die beiden wissenschaftlichen Referenten beraten nach Terminabsprache gerne bei Forschungsvorhaben.

Die meisten Archivalien sind in einem Außenmagazin untergebracht und müssen daher bestellt werden. Dieses kann, wenn genaue Angaben vorliegen, schriftlich, telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Eine Auswahl unserer Findbücher findet sich auf unserer Webseite.

Neben den Archivalien steht im BAM eine ca. 30.000 Bände umfassende Präsenzbibliothek mit den Schwerpunkten Bistums-, Regional-, Orts- und Kirchengeschichte zur Verfügung.