Die drei ältesten Bestände des Stadtarchivs umfassen den Zeitraum von 1638 bis 1958. Sie stellen das wichtigste Zeugnis der städtischen, industriellen und kulturellen Entwicklung der kleinen Ortschaft Hilden bis zu Stadt dar.
Neben Volkszählungen ab dem frühen 19. Jahrhundert sind auch Statistiken von Firmen und Fabriken aus dem industriellen Hilden, sowie Akten zur Erbauung und Unterhaltung der ersten Hildener Schulen enthalten. Des Weiteren finden sich Akten und Protokolle der Bürgermeisterei und der kirchlichen Verwaltung.
Insgesamt erstrecken sich die Bestände auf über 45 lfm.
Die ersten vier Bestände bilden die Verwaltung ab und sind durch Zeitschnitte unterteilt. Hier wird das Verwaltungshandeln der einzelnen städtischen Dezernate abgebildet.
In
Bestand V finden sich Nachlässe bedeutender Hildener Persönlichkeiten.
Bestand VI versammelt themen- oder sachbezogene Sammlungen.
Bestand VII beinhaltet Unterlagen von Vereinen oder anderen Institutionen und Unternehmen, die kein eigenes Archiv haben.
In Bestand VIII werden alle Arten von Druckschriften, also Flugblätter, Plakate, Flyer, graue Literatur eingeordnet.
In Bestand IX werden Fotos eingeordnet.
Bestand X enthält Karten und Pläne, Bauzeichnungen und Risse.
Bestand XI beinhaltet museale Gegenstände und 3D-Objekte, die nicht im Wilhelm-Fabry-Museum verwahrt werden sollen.
Bestand XII umfasst die Personenstandsregister.
Bestand XIII beinhaltet Unterlagen der Presse, Zeitschriften und Zeitungen sowie teilweise Presseausschnittsammlungen.