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Update am 24.09.2026, ab 16:00 Uhr


Am Donnerstag, den 24.09.2026, wird ab 16:00 Uhr ein Update installiert. Währenddessen wird das Archivportal nicht verfügbar sein; wir bitten dies zu entschuldigen.
On Thursday, September 24, 2026, an update will be installed starting at 4:00 p.m. The Archive Portal will be unavailable during this time; we apologize for any inconvenience.
Op donderdag 24 september 2026 wordt vanaf 16.00 uur een update geïnstalleerd. Gedurende deze periode is het archiefportaal niet beschikbaar; onze excuses hiervoor.

Archivale des Monats Mai

Dienstag, 26. Mai 2026 - 14:46

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „80 Jahre Kriegsende“, die auch 2026 fortgeführt wird, widmet sich das Stadtarchiv Lemgo in diesem Jahr dem Thema Flucht und Vertreibung in der Nachkriegszeit. Auch das Archivale des Monats wird passend zum genannten Thema ausgewählt.

Nach Kriegsende fehlten in Westdeutschland rund 5,5 Millionen Wohnungen. In Lemgo hatte es zwar kaum Bombardierungen gegeben, durch die ein großer Teil des Wohnungsbestandes in Deutschland zerstört worden war, aber auch hier verschärfte der stetige Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen die Wohnraumsituation erheblich. Zur Bewältigung der Wohnungsnot beschlossen die Alliierten in den westlichen Besatzungszonen, umfassende ordnungspolitische Maßnahmen. Unter anderem umfassten diese die Einführung der Wohnungszwangsbewirtschaftung und die staatlich regulierte Zuweisung von Wohnraum in Privateigentum. Die kommunalen Wohnungsämter spielten hierbei eine zentrale Rolle: sie erfassten systematisch den vorhandenen Wohnraum und Wohnungssuchende, und verteilten freie Wohnungen oder Zimmer an Bedürftige. Das gezeigte Dokument, eine Bekanntmachung aus Brake vom 16. Januar 1946, ist ein Beispiel für die Wohnraumverteilung an Flüchtlinge und Vertriebene in Lemgo.