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Stadtarchiv Lemgo

Stadtarchiv Lemgo - Gedächtnis der Stadt aus über 800 Jahren
 
Das Stadtarchiv verwahrt und erschließt Unterlagen (Urkunden, Amtsbücher, Akten, Fotos, Karten, Pläne, Nachlässe, Video- und Tonaufnahmen), die bei der Stadt Lemgo und ihren eingemeindeten Ortsteilen Brake, Brüntorf, Entrup, Kirchheide, Leese, Lieme, Lüerdissen, Matorf, Voßheide, Wahmbeck, Welstorf, Wiembeck, Hörstmar und Trophagen entstanden sind. Dabei reicht die Überlieferung teilweise zurück bis ins 13. Jahrhundert.
 
Darüber hinaus übernimmt das Stadtarchiv fortlaufend aktuelle Unterlagen aus der Stadtverwaltung Lemgo, denen ein dauerhafter Wert zukommt und die für die historische, heimatkundliche und genealogische Forschung bedeutsam sind. Damit übt das Stadtarchiv eine wichtige Gedächtnisfunktion für  Lemgo aus und bietet den Bürgerinnen und Bürgern Hilfestellung bei unterschiedlichsten Fragen zur Stadt,- Familien- und Hausgeschichte.
 
Die vorläufige Online-Beständeübersicht mit den aktuell vorhandenen Online-Findbüchern finden Sie links unter dem Menüpunkt "Bestände/Übersicht". Die Online-Findbücher werden laufend ergänzt.

Internetseite des Stadtarchivs (weitergehende Informationen und aktuelle Ankündigungen)
 
Archivblog der öffentlichen Archive im Kreis Lippe mit Informationen zur Geschichte, Archivbeständen, Veröffentlichungen usw.

Stadtarchiv Lemgo

Öffnungszeiten & Kontakt

Ihr Kontakt

Rampendal 20a
32657 Lemgo
Deutschland

Telefonnummer
05261-213413
Öffnungszeiten
Montag bis Mittwoch
Termine nach Vereinbarung
Donnerstag
08.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr
Freitag
08.30 - 13.00 Uhr
Unsere Bestände

Verfügbar sind fast 2000 Urkunden aus Mittelalter und Früher Neuzeit, Rats- und Gerichtsprotokolle, Kämmereirechnungen, Steuerregister, Zunftbücher, Testamente, Kriminalprozesse usw. Für die Neuzeit erweitert sich das Angebot auf die gesamte Bandbreite städtischen Handelns von der beginnenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert, über Kaiserreich, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik und NS-Zeit und Zweiter Weltkrieg bis zur Nachkriegszeit und den raschen gesellschaftlichen Veränderungen in den 60er und 70er Jahren. 
 
Das Stadtarchiv verwahrt auch Fotos (Abzüge, Negative, Dias) zu Gebäuden, Ereignissen und Personen. Hinzu kommt eine umfangreiche Karten- und Plansammlung. Vorhanden sind auch Ton- und Filmaufnahmen sowie Plakate.
 
Neben der amtlichen Überlieferung gibt es auch Nachlässe von Personen, Parteien und Verbänden, die jedoch nach unterschiedlichen Kriterien genutzt werden können. Auskünfte dazu erteilt das Stadtarchiv.
 
Nichtstädtisch ist auch die alte Gymnasialbibliothek mit rund 670 Bänden aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Die Hand- und Druckschriften stammen noch aus den während der Reformation aufgelösten Lemgoer Klöstern. Thematische Schwerpunkte sind Theologie, Jura, Geographie und Naturwissenschaften.
 
Insgesamt ergibt sich so eine Strecke von über 800 Metern, wenn man das gesamte Archivgut aneinander reihen würde. Und die Strecke wird jedes Jahr länger…

Zu den Beständen und Findmitteln...

Neuigkeiten

Der Mann „vor“ der Lemgoer Altstadtsanierung – Harald Deilmann als Architekt und Städteplaner - Zoom-Vortrag am Tag der Städtebauförderung (8. Mai 2021)

Im Herbst 2020 wurde die Lemgoer Realschule am Heldmanskamp unter Denkmalschutz gestellt. Den Architekten dieses Bauwerks Harald Deilmann (1920 – 2008) verbindet man in Lemgo aber v. a. mit dem Konzept einer tiefgreifenden Sanierung der Lemgoer Altstadt Ende der 1960er Jahre, das eine Verdoppelung der damaligen Einwohnerzahl innerhalb der Wälle, die Schaffung von zahlreichen innerstädtischen Parkplatzen (ober- und unterirdisch) und den Abriss eines Teils der Bebauung im Stadtzentrum vorsah. Wer war dieser Architekt Deilmann, dessen Vorschläge zur Sanierung in Lemgo anfänglich einheitlich positiv aufgenommen und dann zunehmend in die Kritik gerieten? Wie ist er und seine Arbeit einzuordnen? Was zeichnete seine städtebaulichen Ansätze und Gutachten aus? Der Architekt und Journalist Stefan Rethfeld geht diesen Fragen in seinem Zoom-Vortrag zum Tag der Städtebauförderung am 8. Mai 2021 ab 16 Uhr nach. Anmeldungen für die Teilnahme an der Zoom Konferenz bitte über das Stadtarchiv Lemgo (stadtarchiv@lemgo.de). Anschließend erhalten Sie die Zugangsdaten und weitere Informationen. Die Teilnahme ist kostenlos. Im Anschluss können Sie über Zoom auch gerne Fragen an den Referenten richten.