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Kommunalarchiv Herford

Unter dem Namen Kommunalarchiv Herford sind die Archive der Stadt und des Kreises Herford, sowie der Stadt Enger und der Gemeinde Hiddenhausen vereint. Wir ergänzen fortlaufend unsere Archivbestände mit Unterlagen der Verwaltungen, von Vereinen, Verbänden und aus dem privaten Bereich, damit Geschichte nachvollziehbar bleibt und Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten getroffen werden können.

  • Fragen zur Lokalgeschichte?
  • Facharbeit?
  • Wissenschaftliches Forschungsprojekt?
  • Unterrichtsvorbereitung?
  • Wohin mit Opas Tagebuch?
  • Festschrift?
  • Familienforschung?
  • Schul- oder Pflichtpraktikum?
  • Bachelor-/Masterarbeit oder Dissertation?
  • …?

 

Als Ort der Forschung steht das Kommunalarchiv Herford allen Interessierten offen.

Sprechen Sie uns an.

Kommunalarchiv Herford

Öffnungszeiten & Kontakt

Ihr Kontakt

Amtshausstraße 2
32051 Herford
Deutschland

Telefonnummer
05221-130
Fax
05221-131902
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag
8.30 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Freitags
8.30 bis 12.30 Uhr

09.03.21
Corona-Info: Wir haben wieder geöffent - Termine können ab sofort vereinbart werden.
Unsere Bestände

Unsere ältesten historischen Quellen sind Urkunden der Stadt Herford, die aus dem 13. Jahrhundert stammen. Akten des Kreises Herford reichen zurück bis zu dessen Gründung 1816. Ebenfalls Anfang des 19. Jahrhunderts beginnt die Überlieferung der Stadt Enger und der Gemeinde Hiddenhausen, sowie der 1969 nach Herford eingemeindeten Ortschaften.
  
Hinzu kommen verschiedenste Sammlungen und Nachlässe aller Art, sowie zahlreiche Fotos, Ansichtskarten, Zeitungen ab 1846, Karten und Baupläne.
 
Ergänzend haben wir eine umfangreiche Bibliothek zur regionalen Geschichte angelegt.

Nähere Inhaltliche Angaben zu  Teilen unserer Archivalien finden Sie bereits hier im Portal über die Archivalienrecherche oder folgende Links:

Kreisarchiv Herford

Stadtarchiv Herford

Stadtarchiv Enger

Gemeindearchiv Hiddenhausen

Die vollständigen Originale können vor Ort im Kommunalarchiv eingesehen werden.

Da unsere Archivbestände stetig wachsen, finden Sie online immer nur einen Auszug der vorhandenen Unterlagen. Sollten Sie hier nicht fündig werden, helfen wir gerne weiter.

 

 

Downloads zu unseren Beständen
Neuigkeiten

Süße Brötchen und Schweinewürste für die Armen

Neues von Gestern – Blicke ins Kommunalarchiv Herford
Januar 2022

Bäcker schneiden die frisch gebackenen Timpken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den süßen Semmeln für die Kinder, nach denen das Timpkenfest benannt ist, gab es früher auch Hausmannsbrot und deftige Schweinewürste für Arme und Bedürftige: So steht es im Bericht des Engeraner Amtmanns von 1844. Das Timpkenfest, welches alljährlich zum Dreikönigstag in der Stiftskirche zu Enger gefeiert wird, war einst eine Armenspeisung, die der Sage nach von Widukind selbst veranlasst wurde und an den Sachsenherzog erinnern soll. Tatsächlich nachweisen lässt sich die Tradition bis ins 16. Jahrhundert.

Weihnachtsfeier der Herforder Teppichfabrik Huchzermeyer

Neues von Gestern – Blicke ins Kommunalarchiv Herford
Dezember 2021

Weihnachtsfeier der Herforder Teppichfabrik

 

 

 

 

 

 

1951: Bei Platenkuchen und Bienenstich beging die Belegschaft der Herforder Teppichfabrik Huchzermeyer in der Herforder Löhrstraße ihre Weihnachtsfeier. Größte Freude für viele war sicher der kleine Umschlag mit ein paar Geldscheinen. Stolz vermerkte Erika Neumann auf dem Foto: “Wir erhalten unsere Gratifikation“.

 

OWL - Zentrum der deutschen Möbelindustrie

Neues von Gestern

Blicke ins Kommunalarchiv Herford - November 2021

Werbeanzeige des Möbelfabrikanten Gustav Kopka

Hauptsache günstig, schnell verfügbar und modisch. So in etwa dachten die Menschen in den 1860ern über die sogenannten „Berliner Möbel“, ähnlich wie wir heute über die Produkte eines schwedischen Möbelgiganten. Berlin galt als Standort der stärksten Möbelindustrie im ganzen Land. Die Produkte schienen konkurrenzlos, bis der Herforder Geschäftsmann Gustav Kopka sein anfangs kleines und lokalansässiges Möbelgeschäft um eine Fabrik erweiterte, ins Umland expandierte und schließlich den Beginn der Serienmöbelfertigung in Ostwestfalen-Lippe markierte.