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Rom e.V. - Archiv und Dokumentationszentrum

Im Rom e.V. Archiv und Dokumentationszentrum werden u.a. Grafiken, Bildpostkarten, Fotografien und Dokumente der Bürger:innenrechtsbewegung bewahrt. Bei seiner Gründung wurde es durch Stiftungen geför...

Im Rom e.V. Archiv und Dokumentationszentrum werden u.a. Grafiken, Bildpostkarten, Fotografien und Dokumente der Bürger:innenrechtsbewegung bewahrt. Bei seiner Gründung wurde es durch Stiftungen gefördert und konnte seine Bestände um wertvolle Nachlässe erweitern. Die entstandene Sammlung ist einzigartig und gehört inzwischen zu den bedeutendsten in ganz Europa. Die Hauptaufgabe des Archiv und Dokumentationszentrums besteht darin, die Erinnerungen aus den Minderheiten der Rom:nja und Sinti:ze, insbesondere die Narrative und subjektiven Erfahrungen zu sammeln. Ziel ist es, die Stimmen z.B. der Bürger:innenrechtsbewegung von, mit und für Rom:nja und Sinti:ze zu bewahren und wichtige Ereignisse aus der Perspektive der Minderheiten nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die an das Archiv und Dokumentationszentrum angschlossene Fachbibliothek verfügt über rund 5000 Medien. Entsprechend ihrer Ausrichtung – die Geschichte und Gegenwart von Rom:nja und Sinti:ze in Deutschland und Europa – verfügt sie neben  wissenschaftlichen Publikationen und aktuellen Zeitschriftenbeständen auch über eine umfangreiche Sammlung von AV-Medien.

Einzigartig ist die vielfältige Sammlung belletristischer Werke von Angehörigen der Minderheiten.

 

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Rom e.V. - Archiv und Dokumentationszentrum

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50672 Köln
Deutschland

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0221/242536
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Sammlungsleitbild Rom e.V.  Archiv und Dokumentationszentrum Die Sammlung des Rom e.V., verankert in der Organisationseinheit RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e.V. / Archiv und Dokumentationszentru...

Sammlungsleitbild Rom e.V.  Archiv und Dokumentationszentrum

Die Sammlung des Rom e.V., verankert in der Organisationseinheit RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e.V. / Archiv und Dokumentationszentrum (im Folgenden „Archiv“) - ist das Archiv einer sozialen Bewegung, die sich seit den 1980er Jahren in Köln für eine gleichberechtigte Teilhabe von Rom:nja und Sinti:ze in Köln, Deutschland und Europa einsetzt. Das Archiv und Dokumentationszentrum richtet sich nach dem Archivgesetz des Landes NRW.

Die Aufgabe des Archiv und Dokumentationszentrum ist es, den historischen und gegenwärtigen Antiziganismus in allen seinen Erscheinungsformen zu dokumentieren, zu erforschen und darüber aufzuklären. Dieser strukturelle Rassismus, der, ausgehend von der Dominanzgesellschaft, die Heterogenität der Minderheit der Rom:nja und Sinti:ze nicht nur negiert, sondern durch die ständige und unreflektierte Reproduktion von Stereotype und abwertenden Zuschreibungen eine nicht gleichberechtigte Teilhabe aufrechterhält, wird durch RomBuK kritisch dokumentiert, um rassistische Kontinuitäten aufzudecken und die Gesellschaft für bestehende Macht(un-)verhältnisse  zu sensibilisieren.

Das Archiv ist zudem ein Ort der Selbstrepräsentation: Es sammelt vielfältige Stimmen von Angehörigen der Minderheit, um dem vorherrschenden, rassistischen Zerrbild der Dominanzgesellschaft eigene Lebensentwürfe entgegenzusetzen. Selbstzeugnisse sollen zudem aufzeigen, welche Auswirkungen rassistische Praktiken für die Lebenswirklichkeit der von Antiziganismus Getroffenen haben. Das Archiv wird damit auch zu einem Ort der Selbstvergewisserung und der Manifestation des Empowerments von Menschen aus der Minderheit.

Die Sammlung ist seit der antirassistischen Bürger:innenrechtsbewegung in den 1980er-Jahren ständig in Kooperation zwischen Menschen der Minderheit und engagierten Menschen der Zivilgesellschaft entstanden. Sie dient als Bindeglied, um Selbst- und Fremdzuschreibung sowie -repräsentationen zu identifizieren und um Kommunikation und Verständnisbildung zwischen Sinti:ze und Rom:nja mit der Mehrheitsgesellschaft zu ermöglichen.

Sie bildet darüber hinaus das Gedächtnis des Rom e.V., der aus der Bürger:innenrechtsbewegung für das Bleiberecht von Rom:nja und Sinti:ze entstanden ist.   

Die Sammlung des Archiv und Dokumentationszentrums besteht aus:

  • Mehr als 250 Ordner mit Material zur Geschichte der lokalen und regionalen Rom:nja-Bewegungen, Vorgängen aus der Verwaltungstätigkeit des Rom e.V. sowie seiner Gründungsgeschichte und Vorgängerinstitutionen und Vereinigungen
  • Materialsammlungen [z.B. in Form v. grauer Literatur, Presseausschnitten, etc.]
  • Mehr als 250 Plakate
  • Rund 2.400 historische Postkarten
  • Über 30 Bildermappen mit rund 1400 Lithographien aus Zeitschriften des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Etwa 9.000 Farb- und Schwarz-Weiß-Fotographien überwiegend dokumentarischen Charakters, entstanden in der Zeit von ca. 1920 bis 2000
  • (Teil-)Nachlässe, Vorlässe und Deposita von Autor:innen und Forscher:innen, darunter Korrespondenzen
  • Sammlungen von Interviews
  • Eine umfangreiche Sammlung von audio-visuellen Medien mit rund 600 gelisteten Filmtiteln und über 1.000 Audioträgern
  • Reproduktionen und Auflistungen von Fundstellen aus Archiven zur Geschichte der Minderheit
  • Realien und Objekte, die Bezug zur Minderheit und/oder zur antirassistischen Bürger:innenrechtsbewegung für das Bleiberecht von Rom:nja und Sinti:ze in Köln und Umgebung haben
  • Eine umfangreiche Sammlung von audio-visuellen Medien, darunter Spielfilme, Reportagen und Musikstücke.

Sammlungserweiterung

Die Sammlung befindet sich derzeitig in einem Modernisierungsprozess, der eine Revision der vorhandenen Bestände einschließt und kontinuierlich rassismuskritisch erweitert wird.

Die Minderheiten der Rom:nja und Sinti:ze sind seit Jahrhunderten rassistischen und strukturellen Diskriminierungen ausgesetzt. Die rassistische Verfolgung basiert durchweg auf der Imagination von Ethnizität[1]und/oder Konzeptionen von „Rasse“. Der Rom e.V. hat zum Ziel, diese Konzepte durch seine Sammeltätigkeit zu kritisieren und zu überwinden.

So zeigen mannigfaltige Beispiele des Missbrauchs von personenbezogenen Daten von Rom:nja und Sinti:ze der Vergangenheit und Gegenwart, welche verheerende bis hinzu mörderischen Auswirkungen der unethische und gesetzeswidrige Umgang mit Daten hat. Um mit diesen Traditionen zu brechen, hat es sich der Rom e.V. zur Aufgabe gemacht, nur zu sammeln, was von Personen der Minderheiten zu diesem Zweck freigegeben ist, damit jede:r Depositar:in selbst entscheiden kann, welches Narrativ von ihm/ihr gesammelt wird und was, wann, wie zur Nutzung unter welchen Umständen freigegeben werden kann oder niemals freigegeben wird. Um die Transparenz zu wahren, ist es jedem Menschen möglich, zuvor erteiltes Einverständnis zurückzunehmen und so die Kontrolle über die eigene Geschichte zu bewahren.  

Ein besonderes Interesse gilt bei der Erweiterung der Sammlung den Narrativen von Rom:nja und Sinti:ze sowie von Unterstützer:innen, die seit den 1980er-Jahren (aktive) Mitglieder der antirassistischen Bürger:innenrechtsbewegung für das Bleiberecht von Rom:nja und Sinti:ze in Köln und Umgebung gewesen sind und/oder Angehörige der Minderheit, die in Köln und Umgebung leben und ihre Erfahrungen, Geschichten und Objekte mit besonderer Bedeutung RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e.V. / Archiv und Dokumentationszentrum zur Verfügung stellen möchten. Darüber hinaus werden auch öffentliche Materialien, über Rom:nja- Organisationen Materialien zur Lage der Rom_nja in Deutschland und Europa sowie Materialien aus der politischen Diskussion über Teilhabe von Rom:nja  und Sinti:ze in ausgewählter Form gesammelt, die für die Lebensrealtäten für Rom:nja und Sinti:ze in Köln relevant sind.   

Fachbibliothek

Zu dem Archiv und Dokumentationszentrum gehört eine wissenschaftliche Fachbibliothek (Präsenzbibliothek) mit mehr als 4.000 Bänden, die vor allem aus den Fachbereichen Geschichts-, Sozial-, Literatur- und Sprachwissenschaften stammen. Sie haben eine besondere Ausrichtung auf relevante Fragestellungen, besonders in rassismuskritischer Hinsicht, und zu Themenkomplexen, welche die wechselhafte Geschichte sowie die (aktuellen) Lebensrealitäten von Menschen der Minderheit in Deutschland und Europa betreffen. Insbesondere verfügt die Fachbibliothek über eine in Europa einzigartige Sammlung belletristischer und (auto-)biografischer Werke von Rom:nja und Sinti:ze, die teilweise in Romanes sowie in vielen weiteren Sprachen vorliegen.

Sammlung und Bibliothek des Archiv und Dokumentationszentrums sind grundsätzlich allen interessierten Personen(-gruppen) zugänglich und für Forschungen unter Einhaltung verbindlicher Richtlinien, festgehalten in der Benutzungs- und in der Gebührenordnung, nutzbar.

 

 

[1] Der Begriff Ethnizität stammt aus den Sozial- und Kulturwissenschaften. Der Begriff zeigt die Fremdzuschreibung gegenüber eines nicht genauer definierten Anderen auf. In den 1990er-Jahren wurde der Begriff und seine Abwandlungen (z.B. ethnische Herkunft, ethnischer Konflikt) häufig in den populären Medien, z.B. der Nachrichtenerstattung durch Zeitungen verwendet. Seit den 1980er-Jahren wird das Konzept der Ethnizität im wissenschaftlichen Diskurs kritisiert, weil es eine definierbare Gemeinsamkeit annimmt: Ethnizität setzt die Vorstellung einer gemeinsamen, abschließend ausgehandelten, kollektiven Identität voraus und wird vom Rom e.V. Archiv und Dokumentationszentrum abgelehnt, weil es nicht eindeutig zu rassitischen Theorien abgegrenzt werden kann.

 

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Benutzungsordnung

§1 Benutzungsrecht  Das im Archiv und Dokumentationszentrum verwahrte Archiv- und Bibliotheksgut steht der allgemeinen Benutzung zu wissenschaftlichen, kulturellen, bildungs- und fortbildungsbedingt...

§1 Benutzungsrecht 

Das im Archiv und Dokumentationszentrum verwahrte Archiv- und Bibliotheksgut steht der allgemeinen Benutzung zu wissenschaftlichen, kulturellen, bildungs- und fortbildungsbedingten, rechtlichen, persönlichen und kommerziellen Zwecken unter Wahrung der im folgenden festgelegten Bestimmungen zur Verfügung. Der Rom e.V. unterstützt die Benutzung durch Fachberatung und technische Hilfsmittel. Der Benutzungsantrag ist unter Angabe von Thema und Zweck schriftlich zu stellen. Die Genehmigung kann mit Auflagen erteilt werden.

§ 2 Benutzungsart

Das Archiv- und Bibliotheksgut wird zur Benutzung im Original oder in Kopie vorgelegt und ist grundsätzlich nur in den Räumen des Rom e.V. nutzbar. Auch werden Auskünfte erteilt oder Rechercheaufträge gemäß Gebührenordnung übernommen.

Die Bibliotheksbestände sind in der Regel frei zugänglich, können jedoch aus konservatorischen Gründen in der Benutzung eingeschränkt werden; darüber entscheidet die Archivleitung in Rücksprache mit der Geschäftsführung.

Das Archivgut kann eingesehen werden, sofern es nicht den Sperrfristen gemäß Punkt 7 der Archivsatzung unterliegt.

§ 3 Rechtsschutzbestimmungen

  1. Die/Der Nutzer:in verpflichtet sich, bei der Verwertung der aus Archivalien gewonnenen Erkenntnisse die Urheber- und Persönlichkeitsrechte sowie den Schutz berechtigter Interessen Dritter zu wahren und bei Verstößen Rom e.V. von der Haftung freizustellen. Für Verletzungen dieser Rechte und Interessen ist er der/dem Berechtigten gegenüber verantwortlich.
  2. Die Genehmigung zur Benutzung oder Veröffentlichung von Archivalien, in denen Rechte und berechtigte Interessen von Personen berührt werden, kann von einer von der/dem Nutzer:in beizubringenden Zustimmung der/des Betroffenen oder seiner Rechtsnachfolger:innen abhängig gemacht werden.
  3. Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Findmittel und Reproduktionen jeglicher Art.
  4. Sollen aus dem Archiv- und Bibliotheksgut gewonnene Erkenntnisse für andere als im Benutzungsantrag genannte Themen oder Zwecke verwendet werden, ist ein neuer Antrag erforderlich.

§ 4 Sorgfaltspflicht

Die/Der Nutzer:in verpflichtet sich,

  • Archiv- und Bibliotheksgut sowie die Findmittel sorgfältig zu behandeln,
  • keine Änderungen der Ordnung vorzunehmen,
  • jedes Beschriften, Entnehmen, Radieren, Ausschneiden, Bekleben mit Merkzetteln etc.
  • zu unterlassen.
  • die Archivalien und Findmittel vollständig zurückzugeben. Die Entwendung von Archiv- oder Bibliotheksgut wird strafrechtlich verfolgt.

§ 5 Reproduktionen

  1. Die/Der Nutzer:in ist berechtigt, Aufzeichnungen aus den vorliegenden Dokumenten anzufertigen.
  2. Ob und in welchem Umfang von Archiv-und Bibliotheksgut Vervielfältigungen (Kopien, Fotografien, Digitalisate etc.) angefertigt werden dürfen, entscheiden die Mitarbeiter*innen des Archiv- und Dokumentationszentrums. Sie legen auch fest, ob diese Vervielfältigungen von der Nutzerin/dem Nutzer selbst oder durch die Mitarbeiter:innen angefertigt werden. Das Kopieren vollständiger Akten, Bücher oder Zeitschriften ist ausgeschlossen; über Ausnahmen entscheidet die Geschäftsführung/die Archivleitung.
  3. Kopier- oder Reproduktionsaufträge werden im Rahmen der personellen und technischen Möglichkeiten des Rom e.V. bearbeitet. Die einzelnen Kopien und Reproduktionen werden zum Zwecke des Nachweises gekennzeichnet.
  4. Die entstandenen Kosten trägt die Nutzerin/der Nutzer gemäß der jeweils aktuellen Gebührenordnung. Über die Erlassung von Gebühren entscheidet die Geschäftsführung/die Archivleitung.
  5. Bis zur Begleichung der Kosten bleiben die Kopien oder Reproduktionen Eigentum des Rom e.V. Bei Nichtbegleichung der Kosten können bereits ausgelieferte Kopien oder Reproduktionen zurückgefordert werden. In diesem Falle ist es der/dem Auftraggeber:in untersagt, die Kopien oder Reproduktionen für den Eigengebrauch zu duplizieren.
  6. Die Weitergabe der angefertigten Kopien oder Reproduktionen durch die/den Empfänger:in an Dritte ist ausgeschlossen.

§ 6 Ausleihe von Archivgut zu Ausstellungszwecken

Archivgut kann zu Ausstellungszwecken entliehen werden. Die Einzelheiten der Ausleihe werden in einem zwischen dem Rom e.V. und der/dem Entleiher:in zu schließenden Vertrag geregelt.

§ 7 Verwertung

  1. Der Abdruck von Archivalien und Reproduktionen oder deren Verwendung im Internet oder anderer digitaler Form bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den Rom e.V.
  2. Die/Der Nutzer:in ist verpflichtet, von allen gedruckten und ungedruckten Arbeiten, für die sie/er Archivalien des Rom e.V. benutzt hat, unverzüglich nach Fertigstellung ein Belegexemplar unaufgefordert und unentgeltlich abzuliefern, sofern sich aus der Benutzungsgenehmigung keine weitergehenden Verpflichtungen ergeben.

§ 8 Ausschluss von der Benutzung

Verstößt ein:e Nutzer:in gröblich gegen die Vorschriften, wird sie/er von Benutzungen in Archiv und Dokumentationszentrum des Rom e.V. ausgeschlossen.

§ 9 Inkrafttreten

Diese Benutzungsordnung ist ab dem 01.09.2020 gültig. 

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Neuigkeiten

08.04.2021 - 18:30 Uhr Online-Lesung! Kathrina Graf-Janoska liest aus KriegsROMAn

Online-Lesung am 08.04.2021

Die österreichische Autorin Katharina Graf-Janoska liest am 08.04.2021 exklusiv für den Rom e.V. aus ihrem Debütroman „KriegsROMAn. Die Geschichte einer Familie.“

Darin wirft sie einen Blick in die Vergangenheit und erzählt die Geschichten zweier Familien, die zu einer wurden:

Es ist die Geschichte einer Rom:nja und einer Nicht-Rom:nja-Familie.

Es ist die Familiengeschichte der Autorin, die sie zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist.

KriegsROMAn. Die Geschichte einer Familie. 2019 erschienen im Bu&Bu-Verlag

Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch mit der Autorin statt und es gibt für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zustellen.

Katharina Graf-Janoska ist österreichische Autorin, Literaturwissenschaftlerin, Moderatorin, Aktivistin und Verlegerin. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie, gründete den Buchverlag Bu&Bu und moderiert seit 2015 die Sendung des Minderheitenmagazins „Servus, Szia, Zdravo, Del tuha" des ORF. Neben ihrem Debütroman „KriegROMAn“ erschien bereits 2015 das wissenschaftliche Buch „Literatur von und über Roma. Unterscheide und Gemeinsamkeiten.“

Katharina Graf-Janoska (c) Venessa Hartmann

(c) Vanessa Hartmann
 

Wann: 8. April 2021; 18:30 – 19:30 Uhr

Wo: via Zoom

Anmeldung unter: rombuk@romev.de


Logo Rom e.V. Logo RomBuK

gefördert durch:

Logo der Stadt Köln

Logo KI

Projektstart DigiRom

DigiRom

Das Archiv und Dokumentationszentrum sowie die angegliederte Spezialbibliothek ist Ort eines lebendigen Gedächtnisses und Grundlage der Bildungs-, Kultur- und Empowermentarbeit des Projekt RomBuKs – Bildung und Kultur im Rom e.V. Ab 2021 ist der Rom e.V. darüber hinaus Träger des wissenschaftlichen Forschungsprojekts DigiRom.

DigiRom wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und entsteht in Kooperation mit prometheus bildarchiv e.V.sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Das Projekt ist der Digitalisierung, Erschließung und kritischen Erforschung des umfangreichen Bildbestandes des Rom e.V. gewidmet, der im Archiv und Dokumentationszentrumbewahrt wird. Bei dem zu erforschenden Bestand handelt es sich um 2360 historische Bildpostkarten und 1225 historische Grafiken, die einen tiefen Einblick in die bildliche Konstruktion eines rassistischen Stereotyps in der Moderne bieten.

Der zu erforschende Sammlungsbestand der Postkarten und historischen Grafiken umfasst insgesamt rund 3600 Objekte und bildet ein Bindeglied zwischen frühneuzeitlichen Repräsentationen und gegenwärtigen Imaginationen/Projektionen auf die Minderheiten der Rom*nja und Sinti*ze. Diese Bildzeugnisse und/oder daraus resultierende Forschungsergebnisse sollen sowohl der Forschung als auch der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich gemacht werden. Ziel ist es, die Bild- und Wissensbeständen, miteinander zu verknüpfen, um sammlungsübergreifend weitere Verbindungen sichtbar zu machen. Das Vorhaben soll dazu dienen, diese antiziganistische Bilddarstellungen nicht unreflektiert zu reproduzieren, sondern in einem modellhaften Gegenentwurf einen verantwortungsvollen Umgang mit rassistischen Bildern zu evozieren.

Projektlauftzeit 2021-2023

Aus dem Sammlungsbestand des Rom e.V.
Aus dem Sammlungsbestand des Rom e.V. Copyright: Rom e.V./RomBuK

 Gefördert von:
gefördert vom BMBF

Geänderte Öffnungszeiten wegen der Corona-Pandemie

Sorry, we're closed!

Aufgrund der Corona-Pandemie bleiben unser Archiv und Dokumentation sowie die Fachbibliothekfür den Besucher:innenverkehr vom 16.12.2020 bis auf Weiteres geschlossen.

Wir infomieren euch hier, auf unserer Website und über facebook, wenn wir wieder öffnen.

Anfragen könnt ihr weiterhin per Mail an uns richten: dokuzentrum@romev.de

Bleibt gesund!
Eurer RomBuK-Team