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Stadtarchiv Aachen

Das Stadtarchiv Aachen ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur Geschichte der Stadt Aachen. Es ist sozusagen das “Gedächtnis der Stadt”. Hier werden stadtgeschichtlich wichtige Unterlagen aufbewahrt, von der mittelalterlichen Quelle bis zur tagesaktuellen Zeitung.

Das Stadtarchiv Aachen kann von der Öffentlichkeit genutzt werden, ob aus wissenschaftlichem oder privatem Interesse heraus. Zur Unterstützung bei der Auswertung der Akten, Urkunden, Fotos, Karten, Pläne uvm. steht eine wissenschaftliche Bibliothek mit regionalgeschichtlichem Schwerpunkt zur Verfügung.

Stadtarchiv Aachen

Öffnungszeiten & Kontakt

Ihr Kontakt

Reichsweg 30 (Nadelfabrik)
52068 Aachen
Deutschland

Telefonnummer
0241-4324972
Fax
0241-4324979
Öffnungszeiten
Besondere Bestimmungen zur Nutzung des Lesesaals in der Pandemie
Nutzung des Stadtarchivs während der sog. Corona-Epidemie (ab 1. Juni 2021)

Das Stadtarchiv öffnet ab Dienstag, dem 1. Juni 2021 wieder seinen Lesesaal. Der Lesesaalbetrieb findet unter den im Folgenden benannten Auflagen zu den üblichen Lesesaal-Öffnungszeiten statt (Dienstag, 13-17 Uhr; Mittwoch, 9-17 Uhr; Donnerstag, 9-13 Uhr).

Grundlage für die Wiedereröffnung des Lesesaals sind die aktuellen Fassungen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die Corona-Test- und Quarantäneverordnung sowie der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung.

Das Stadtarchiv verfügt nicht über einen eigenen Parkplatz. Es gibt Parkmöglichkeiten an der Straße und im Parkhaus der Aachen-Arkaden.
Unsere Bestände

Im Stadtarchiv Aachen findet sich Archivgut (Urkunden, Akten, Karten, Pläne, Fotos, Graphiken, in Zukunft auch elektronische Daten und Medienprodukte etc.) aus den Dienststellen, Ämtern, Fachbereichen, Betrieben und Beteiligungsgesellschaften der Verwaltung der kreisfreien Stadt Aachen, soweit die Unterlagen für die laufende Verwaltung nicht mehr benötigt werden und für archivwürdig erachtet wurden.
Außerdem bewahrt das Stadtarchiv die Überlieferungen der Rechtsvorgänger der heutigen Stadt Aachen, also der ehemaligen Reichsstadt Aachen (incl. des Aachener Reiches), der französischen Munizipalität, der preußischen Oberbürgermeisterei und der ehemals selbständigen Gemeinden Burtscheid, Forst, Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster-Walheim, Laurensberg und Richterich.
Ergänzt werden diese originären Bestände durch Archiv- und Sammlungsgut anderer Herkunft mit stadtgeschichtlicher Bedeutung, z.B. Nachlässe, Familienarchive, Firmenarchive, Vereinsarchive, Zeitungen und Druckschriften.

Insgesamt beläuft sich die Sammlung des Stadtarchivs derzeit auf rund 20.000 Urkunden, über 100.000 Fotos, 30.000 Karten und Pläne und ca. 11 km Akten.

Neuigkeiten

Archivale des Monats Juni 2021

Die Unterschrift Kaiser Wilhelms II. im Goldenen Buch der Stadt Aachen

Stadtarchiv Aachen. Als Kaiser Wilhelm II. und Auguste Viktoria Aachen nach ihrem Besuch am 19. Juni 1902 verließen, prangte in dem eigens für diesen Anlass beschafften Goldenen Buch allerdings nur eine Unterschrift: die der Kaiserin. Wilhelm hatte im Trubel versäumt, sich einzutragen. Das Goldene Buch wurde ihm nachgeschickt und er holte seinen Eintrag am 15. Juli 1902 nach.

Die Unterschrift Kaiser Wilhelms II. im Goldenen Buch der Stadt Aachen

Das Archivale des Monats Juni zeigt die Vorderseite des Goldenen Buchs der Stadt Aachen und die Seite mit den Unterschriften Kaiser Wilhelms II. und Auguste Viktorias. Die Stadt Aachen nutzte dieses Goldene Buch von 1902 bis November 1999. Seit April dieses Jahres befindet es sich nun im Aachener Stadtarchiv.

 

Archival des Monats Mai 2021

Das Stadtarchiv gratuliert dem Schängchen mit Tant Hatzor zum Hundertsten.

Stadtarchiv Aachen. Vor 100 Jahren gründeten der Aachener Mundartdichter und Zeitungswissenschaftler Will Hermanns, der Bildhauer Alfred Pieper, der Kunstmaler Willi Kohl, der Dekorateur Hein Lentzen und der Ingenieur Joseph Lausberg gemeinsam die „Aachener Marionettenspiele“, die heutige Stadtpuppenbühne Öcher Schängchen.

Das Marktweib Tant Hatzor mit einer Käuferin und einem Jungen, im Hintergrund das Aachener Rathaus

Aus Anlass des Jubiläums des Öcher Schängchens präsentiert das Stadtarchiv Aachen aus dem Nachlass Will Hermanns einen dieser Postkarten-Entwürfe. Die zart aquarellierte Zeichnung von Bert Heller zeigt das Marktweib Tant Hatzor mit einer Käuferin und einem Jungen, im Hintergrund das Aachener Rathaus.