Direkt zum Inhalt
Update am 24.09.2026, ab 16:00 Uhr


Am Donnerstag, den 24.09.2026, wird ab 16:00 Uhr ein Update installiert. Währenddessen wird das Archivportal nicht verfügbar sein; wir bitten dies zu entschuldigen.
On Thursday, September 24, 2026, an update will be installed starting at 4:00 p.m. The Archive Portal will be unavailable during this time; we apologize for any inconvenience.
Op donderdag 24 september 2026 wordt vanaf 16.00 uur een update geïnstalleerd. Gedurende deze periode is het archiefportaal niet beschikbaar; onze excuses hiervoor.

Geschichte im Schaufenster

An dieser Stelle veröffentlicht das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen besondere Highlights aus seinen umfangreichen Beständen. Im Fokus stehen Stücke, die Aufschluss geben sollen über die Geschichte in Daten, Zahlen und Fakten, aber auch über das ganz alltägliche Leben der vergangenen Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte im Rheinland, in Westfalen und in Ostwestfalen-Lippe. Alle präsentierten Archivalien werden erklärt und in den Kontext ihrer Zeit eingeordnet. Die Stücke kommen aus allen drei Regionalabteilungen.

Phönix aus der Asche? (Archivale des Monats von LAVNRW W)

Mehr oder weniger verheerende Feuersbrünste gehören vielerorts zur Stadtgeschichte. Abgesehen von Kriegseinwirkungen wurden sie zumeist durch Funkenflug aus Kaminen oder offenen Feuerstellen in den Häusern oder Selbstentzündung in gärenden Heu- bzw. Strohlagern verursacht und durch enge Bebauung sow...

Mehr oder weniger verheerende Feuersbrünste gehören vielerorts zur Stadtgeschichte. Abgesehen von Kriegseinwirkungen wurden sie zumeist durch Funkenflug aus Kaminen oder offenen Feuerstellen in den Häusern oder Selbstentzündung in gärenden Heu- bzw. Strohlagern verursacht und durch enge Bebauung sowie mangelnden Brandschutz begünstigt. Zudem waren oft nur unzulängliche Feuerlöschmittel wie Eimer und Handdruckspritzen vorhanden.

In Ahaus kam es im Oktober 1863 innerhalb weniger Tage und offenbar unabhängig voneinander gleich zu zwei Bränden: Nachdem zunächst „nur“ vier Häuser niederbrannten, wurden drei Tage später etwa 90% der städtischen Bausubstanz zerstört, darunter das Schiff der gotischen Kirche und die Synagoge. Die betroffenen Menschen verloren nicht nur ihr Obdach und ihren gesamten Besitz, sondern in vielen Fällen durch die Zerstörung von Nahrungsvorräten, Viehfutter und Saatgut auch die Grundlagen für einen Neuanfang. 

Die Katastrophe wirkte sich langfristig in zweierlei Hinsicht aus: Zum Einen entstanden beim Wiederaufbau vermehrt Steinhäuser in größeren Abständen an breiteren Straßen, zum Anderen wandelte sich die wirtschaftliche Struktur des vormals agrarisch geprägten Ackerstädtchens durch die Entstehung bzw. Ansiedlung von Fabriken.

LAVNRW W, W 051/Kartensammlung A, Nr. 12605.

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Geschichte im Schaufenster – Dezember 2025: Missale der klevischen Hofkapelle

Passend zu den Feiertagen gibt die Abteilung Rheinland in diesem Monat einen kleinen Einblick in einen sehr schönen Bestand. In "AA 0640 Handschriften" ist ein Sammelsurium verschiedenster Archivalien...

Passend zu den Feiertagen gibt die Abteilung Rheinland in diesem Monat einen kleinen Einblick in einen sehr schönen Bestand. In "AA 0640 Handschriften" ist ein Sammelsurium verschiedenster Archivalien zu finden: Handschriftenfragmente, Gerichtsordnungen, Aufschwörungen, Lebensbeschreibungen …

Bei dem hier gezeigten Buch handelt es sich um ein Missale, also ein Messbuch, das Gebetstexte und Anweisungen für die Messfeier beinhaltet. Besonders fallen die schönen Verzierungen auf. Ein Blick in das Digitalisat lohnt sich daher, denn dort sind noch viel mehr solcher Bilder zu finden.

LAV NRW R, AA 0640, Handschriften Nr. G III 3

Mehr anzeigen Weniger anzeigen
Teilen